"Erleuchtung
ist erst der Anfang."

 


Hugo M. Enomiya-Lassalle

 

 

  

 

SUNSET

MEDITATION

 

 Am Abend

  

19.00 Uhr bis 20.00 Uhr

 

Von Montag bis Freitag öffnen wir abends zum Meditieren unsere Tür für Gäste.

 

 

Rezitation

2x 25 Min. Kontemplation

1x 5 Min. Gehmeditation

Abendmusik als Abschluss

  

Zur Anmeldung am Vortag Name und Fonnummer auf dem Anrufbeantworter anzeigen:

06853-5109. Datum siehe  Kalender unten!

 

 

Terminkalender


August 2018 


 

Jahreswoche 31

01. Sunset Meditation, 19 h

02. Sunset Meditation, 19 h

03. Sunset Meditation, 19 h 

04. Dasein für Frieden, 09 -12 h

 

 


Jahreswoche 32 

07. Sunset Meditation, 19 h

08. Jahresgruppe, 19 h – 21.00 h

 09. Wachsein für Frieden, 19 h

       Meditieren in die Nacht

       Todestag von Edith Stein

10. Sunset Meditation, 19 h

 


Jahreswoche 33 

13. Sunset Meditation,  19 h

14. Sunset Meditation,  19 h

15. FEST

      18 Jahre auf dem Weg

      Geburtstag des ZENtrums

      15 h bis 19 h

16. Sunset Meditation, 19 h

17. Start: Freitagsgruppe

       Kontemplation nach dem 

       Vater  Unser in der Mutter-       sprache Jesu  (aramäisch)        19 h – 21.00 h

 


Jahreswoche 34

20. Wachsein für Frieden, 19 h

       Meditation in die Nacht        Gedenktag des

       Bernhard von  Clairvaux

21. Sunset Meditation, 19 h

22. Start: Jahresgruppe 

      Mittwoch 19 h-21 h

23. Start Jahresgruppe 

      Donnerstag 19  h– 21 h

24. Schnupperabend

      für Neugierige & Interessierte

      19 h

 

 

Jahreswoche 35

27. Sunset Meditation, 19 h

28. Sunset Meditation, 19 h

29. Gruppe Mittwoch 19 h – 21 h

30. Gruppe Donnerstag 19 h

31. Gruppe Freitag 19 h- 21 h

      Kontemplation mit dem

      aramäischen Vater Unser

  

 

 

SUNRISE MEDITATION

 

Am Morgen

 

05.30 Uhr bis 07.00 Uhr

 

Von Montag bis Freitag öffnen wir Gästen am Morgen zum Meditieren unsere Tür. Man kann wahlweise ab 5.30 oder 6.00 Uhr einchecken.

 

 

05.30 Uhr

 Einfinden 12 Min

Morgenritual 08 Min. Gehmeditation 10 Min.

 

06.00 Uhr

2x 25 Min. Kontemplation

1x 5 Min. Gehmeditation

Text oder Musik als Abschluss

 

 

Zur Anmeldung am Vortag Name und Fonnummer auf dem Anrufbeantworter anzeigen:

06853-5109 

 

 

 

 

  

 

Krypta von "Unsere lieben Frauen", Magdeburg

 

 

  

 

 

 

 

 

 

LITERATUR

 

 

Frieden

 

 

Barbara von Meibom

Deutschlands Chance

Mit dem Schatten versöhnen

 

 

 

Friedenspreis des deutschen Buchhandels

 

 

 

2016

Carolin Emcke

Gegen den Hass

 

 

2015

Navid Kermani

Ansprache aus Anlass der Verleihung des Friedenspreises

 

 

Ascheperlen

Zeugnisse aus 20 Jahren Friedenspraxis in Auschwitz

 

 

White Plume Sangha

Zen

 

 

Bernard Glassman

Zeugnis ablegen

Buddhismus als engagiertes Leben

  

Bernard Glassman

Anweisungen für den Koch

Lebensentwurf eines Zen-Meisters

 

Bernard Glassman

Das Herz der Vollendung

Unterweisungen eines westlichen Zen-Meisters

 

 

 

 

Sanbo Kyodan

Kamakura

 

 Koun Yamada

 

 Koun Yamada

 Das Tor des Zen

 Grundlagen und Praxis

 

 

 

 

 

Hugo Enomiya Makibi Lassalle, SJ

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Mein Weg zum Zen

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

ZEN Unterweisung

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Leben im neuen Bewusstsein

Ausgewählte Texte zu Fragen der Zeit

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Am Morgen einer besseren Welt

Der Mensch im Durchbruch zu einem neuen Bewusstsein

 

H.M. Enomiya-Lassalle, SJ

ZEN - Weg zur Erleuchtung

Einführung und Anleitung

 

 

 

 

 

 

Glassman-Lassalle Linie

 

 

Niklaus Brantschen, SJ

Pia Gyger

Mit Bernhard Stappel, Hildegard Schmidtfull, Marcel Steiner

Via Integralis

Wo Zen und christliche Mystik sich begegnen

Ein Übungsweg

 

Niklaus Brantschen, SJ

Auf dem Weg des Zen

Als Christ Buddhist

 

Pia Gyger

Mensch verbinde Erde und Himmel

Christliche Elemente einer kosmischen Spiritualität

 

 

Pia Gyger

Maria - Tochter der Erde und Königin des Alls

Vision einer neuen Schöpfung

 

 

Pia Gyger

Hört die Stimme des Herzens

Werdet Priester und Priesterinnen der kosmischen Wandlung

 

 

 

 

Dieter Wattenweiler

Der wahre Mensch ohne Rang und Namen - Zen im Westen

 

 

 

 

 

 

 

 

Herzgrund Sangha

Zen

 

Stefan Bauberger, SJ

Der Weg zum Herzgrund

Zen und die Spiritualität der Exerzitien

 

 

 

Bodhi-Sangha

Zen

 

 

AMA Samy, SJ

ZEN - Der große Weg ist ohne Tor

 

AMA Samy

Zen und Erleuchtung

Zen-Meditationen eines Zen-Meisters

 

 

AMA Samy

ZEN

Erwachen zum ursprünglichen Gesicht

 

 

 

Weitere Empfehlungen

 

Ruben Habito

Zen leben - Christ bleiben

 

 

Shunryu Suzuki

Seid reine Seide und scharfer Stahl

Das geistige Vermächtnis des großen ZEN-Meisters

 

Shunryu Suzuki

Zen-Geist

Anfänger-Geist

 

 

Thich Nhat Hanh

Das Herz von Buddhas Lehre

Leiden verwandeln - Die Praxis des glücklichen Lebens

 

 

Ajahn Brahm

Die Kuh, die weinte

Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück

 

 

Ajahn Brahm

Der Elefant, der das Glück vergaß

Buddhistische Geschichten, um Freude in jedem Moment zu finden.

 

 

 

 

Kodo Sawaki

Zen ist für nix gut

 

 

 

Kodo Sawaki

Zen ist die größte Lüge aller Zeiten

 

 

Karl Brunnhölzl

Das Herzinfarktsutra

Ein neuer Kommentar zum Herzsutra

 

 

Wüstenväter & Wüstenmütter

 

 

Weisung der Väter Apophetegmata Patrorum

 

 

Martirij Bagin und Andreas A. Thiermeyer

Meterikon

Die Weisheit der Wüstenmütter

 

 

Gabriele Ziegler

Die Wüstenmütter

Weise Frauen des frühen Christentums

 

 

Matthias Dietz (Hrsg.)

Kleine Philokalie

Belehrungen über das Gebet

 

 

Hans Conrad Zander

Als die Religion noch nicht langweilig war

Die Geschichte der Wüstenväter

 

 

Jakobus Kaffanke, OSB, Cyrill Schäfer u.a.

Das Schauen Gottes wieder erlangen

Kontemplation als Leben des inneren Menschen und als Herz des Mönchtums

 

 

 

 

 

 

 

Kontemplation Karmel

 

 

 

Edith Stein

Kreuzeswissenschaft

Studie über Joannes a Cruce

 

Hanna-Barbara Gerl

Unerbittliches Licht

Edith Stein

Philosophie-Mystik-Leben

 

Edith Stein

Wege der Gotteserkenntnis

Studie über Dionysius Areopagita

 

Waltraud Herbstrith (Hrsg.)

Edith Stein

Aus der Tiefe leben

Ein Textbrevier

 

Teresa von Avila

Wohnungen der inneren Burg

 

Teresa von Avila

Das Buch meines Lebens

Autobiographie

 

Teresa von Avila

Weg der Vollkommenheit

 

Peter Dyckhoff

Aus der Quelle schöpfen

Das innerliche Gebet nach Teresa von Avila

 

Teresa von Avila

Gedanken zum Hohelied

 

Teresa von Avila

Ich bin ein Weib und obendrein kein gutes

Portrait der Heiligen in ihren Texten

 

Erika Lorenz

Weg in die Weite

Die drei Leben der Teresa von Avila

 

 

Johannes vom Kreuz

Empor den Karmelberg

 

Johannes vom Kreuz

Der geistliche Gesang

 

Johannes vom Kreuz

Die dunkle Nacht

 

Johannes vom Kreuz

Lebendige Liebesflamme

 

Johannes vom Kreuz

Worte von Licht und Liebe

 

 

 

 

Kontemplation Zisterzienser

 

 

 

Bruno Fromme (Hrsg.)

Die neue Spiritualität der Zisterzienser im 12. Jahrhundert

 

 

Bernhard von Clairvaux

Sämtliche Werke 

Bände V+VI

Sermones super Cantica  Canticorum

Predigten über das Hohelied

lateinisch-deutsch

 

Bernhard von Clairvaux

Rückkehr zu Gott

Die mystischen Schriften

 

Bernhard von Clairvaux

Das Herz weit machen

Kontemplation und Weltverantwortung

 

Bernhard von Clairvaux

Weil mein Herz bewegt war

 

Bernhard J. Vosicky

Bernhard über Bernhard

Geistliche Lehren des heiligen Bernhard von Clairvaux

 

Gerhard Wehr, Hg.

Der Mystiker Bernhard von Clairvaux

 

Wolfgang Buchmüller, Hg.

Von der Freude, sich Gott zu nähern

Beiträge zur zisterziensischen Spiritualität

 

 

 

Kontemplation

 

 

 

Willi Massa (Hrsg.)

Wolke des Nichtwissens

Brief persönlicher Führung

Anleitung zur Meditation

 

 

Richard Rohr

Pure Präsenz

Sehen lernen wie die Mystiker

 

 

 

Richard Rohr

Wer loslässt, wird gehalten

Das Geschenk des kontemplativen Gebetes

 

 

Franz Jalics

Der kontempative Weg

Ignatianische Impulse

 

 

 

Simon Peng-Keller

Kontemplation

Einübung in ein achtsames Leben

 

 

 

Gerhard Wehr

Nirgend Geliebte wird Welt sein als innen

Lebensbilder der Mystik im 20. Jahrhundert

 

 

 

 

Willigis Jäger

Kontemplation

 

 

 

 

 

Interreligiöses

 

 

Sebastian Painadath, SJ

Der Geist reißt Mauern nieder

Die Erneuerung unseres Glaubens durch interreligiösen Dialog

 

Sebastian Painadath, SJ

Wir alle sind Pilger

Gebete der Welt

 

 

 

Sebastian Painadath, SJ

Das Sonnengebet

 

 

 

 

 

 

 

Integrales Denken

 

Teilhard de Chardin

Das göttliche Milieu

Ein Entwurf des Innern Lebens

 

Teilhard de Chardin

Das Herz der Materie

Kernstück einer genialen Weltsicht

 

 

 

Ken Wilber

Integrale Spiritualität

 

 

 

Ken Wilber

Integrale Vision

 

 

 

Ken Wilber

Eine kurze Geschichte des Kosmos

 

 

 

 

 

Physik, Medizin

 

 

 

Amit Goswami

Das bewusste Universum

 

 

 

Roland Röpers u.a.

Was unsere Welt im Innersten zusammenhält

Hans-Peter Dürr im Gespräch

 

 

 

Ulrich Schnabel

Die Vermessung des Glaubens

Forscher ergründen, wie Glaube entsteht und warum er Berge versetzt.

 

Wolf Singer,

Matthieu Ricard

Hirnforschung und Meditation. Ein Dialog.

 

 

 

Jin Kabat-Zinn

Gesund durch Meditation

 

 

 

Ulrich Ott

Meditation für Skeptiker

Ein Neurowissenschaftlwer erklärt den Weg zum Selbst

 

 

 

Peter Sedlmeier

Die Kraft der Meditation

Was die Wissenschaft darüber weiß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

via integralis 

 

 

安   ANSHIN   SCHALOM

 

 

ZENtrum für Kontemplation und spirituelle Begleitung

 

 

 

 

Via Integralis

 

Bernhard Schille

Christiane Singer-Schille

Brühlstr. 21

D - 66636  Tholey-Theley

 

 

Festnetz  0049 (0) 6853 5109

Handy     0157 8277 2971

Konto      Pax Bank DE 91 3706 0193 3001 8340 10

 

 

ÜBEN IM AUGUST

 

 

  • Sunset Meditationen
  • Friedensgebet
  • Fest zum 18-jährigen Geburtstag des gemeinsamen Übens
  • Kontemplation mit dem aramäischen Jesus
  • Wachsein für Frieden am 20.08.
  • Mittwochsgruppe
  • Donnerstagsgruppe

Unser gemeinsames Üben nach der Pause im Juli hat ordentlich Fahrt aufgenommen.

 

Wir freuen uns auf die Begegnungen in der Stille.

 

 

Bernhard und Christiane

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SOMMER IM ZENTRUM

 

DIE NATUR LEHRT UNS VIELFALT

 

Trauermantel, Schwalbenschwanz, Kohlweißling, Tagpfauenauge, Kaisermantel, Zitronenfalter, Gemeiner Bläuling, Distelfalter, Baumweißling, Großer Perlmutterfalter, Kleiner Fuchs, Admiral: Auf dem Weg zum Übungsraum treffen wir derzeit auf eine Vielzahl von Schmetterlingen. Unterschiedliche Libellenarten fliegen ihre Kurven, viele Insekten besuchen Pflanzen und finden Blüten. Die Vögel singen vielstimmig. Die kleinen Zaunkönige sind flügge und verlassen ihr Nest. Schwalbengruppen ziehen mit ihrem typischen Ruf ihre Kreise, Amseln bringen ihre Weisen zu Gehör, der Distelfink kommt zu Besuch, Rotschwänzchen, Meisen und Spatzen sind zu Gast; abends kurven Fledermäuse über dem Teich.

 

 

DAMIT ES GUT WEITERGEHT: VIELFALT

 

Auch im Teich wimmelt es von neuem Leben: Fische tummeln sich, eine Kröte hat Nachwuchs, eine Entenmütter kommt mit ihren Kleinen auf Besuch; die Molche haben sich zurückgezogen. Eine Feldmaus fiepst. Hummeln brummen und Bienen sammeln fleißig für den Honig. Bewusst vielgestaltig gestalten wir  die Vegetation in unserem "Parkgarten": Es gibt "Schädlinge" in diesem Jahr. Wir schenken den Schnecken ein paar Salate. Obst diesmal in großen Mengen, Blumen und Gemüse, Kräuter und Stauden: Es wächst!  Und auch Meister Petz macht seine nächtlichen Gänge. Wir brauchen nicht nur in der Natur eine große Vielheit, damit sich Tragfähiges und Exzellentes herauskristallisiert und Gutes fürs Ganze auf den Weg kommt.

 

 

Lavendel und Schattenmorellen

 


Meister Petz beim nächtlichen Schmaus


Der Schmetterlingsflieder zählt viele Gäste


Johannisbeeren


Neu gestalteter Eingangsbereich: Übungsraum Johannes vom Kreuz


Steg mit der Möglichkeit zu kontemplieren


Kaktusblüte


Gewürz- und Teekräuterernte


Steg aus Douglasienholz mit neuem Zugang + Schuhablage


Unter der Weide mit Maria Kanzeon


Stachelbeeren


Teichleben


 

  

 

Wir wünschen allen unseren Gästen und allen, die mit uns praktizieren oder bei uns in Begleitung sind, frohe Sommertage!

 

Wir heißen Sie auf unserer Homepage willkommen und laden ein zur Meditation (Kontemplation auf der Basis von Zazen).

 

 

Wir freuen uns, Sie als Gast in unserem ZENtrum begrüßen zu dürfen. Unser nächster Übungsabschnitt des Jahres beginnt im August.

 

   

 

Sie interessieren sich für unsere Arbeit?

 

 

 Gerne haben wir Zeit, einander bei einem Tee kennenzulernen, Ihnen unser ZENtrum zu zeigen und von unserem Weg und unserer Übungsweise zu erzählen.  Gerne richten wir für Sie einen Schnuppertermin ein.

 

 

Möglich, dass Ihnen unsere Übungsgemeinschaft und ein Feld der Begegnung zwischen Zen-Buddhismus und christlicher Mystik zusagt.

 

 

 

Möglich, dass Sie unser gastliches ZENtrum für sich selbst als einen Ort der Übung und Begleitung  zu schätzen lernen.

 

 

 

Ihre Bernhard  Schille  und Christiane Singer-Schille 

 

Bernhard Schille


Christiane Singer-Schille


 

 

EINE KLEINE REVUE ZUR VOLLJÄHRIGKEIT


18 Jahre gemeinsames Meditieren



Wir feiern heute Geburtstag.  Wir haben auch 2 leibliche Kinder, Anna und Jonathan. Das ZENtrum für Kontemplation, das wir über 18 Jahre sorgsam entwickelt haben,  ist ebenfalls ein gemeinsames "Kind". In diesem Jahr wird es volljährig.  18 Jahre: Das ist viel Zeit, doch mehr als das: Es war für uns auch eine erfüllte Zeit.  Das gemeinsame Üben von Zazen in Gruppen oder für uns alleine, gab unserer Paarbeziehung wichtige Impulse und eine tiefe Verbindlichkeit.


Alles begann damit, dass wir schon als junge Erwachsene so ein bisschen meditiert haben.  Doch dann forderten Elternschaft, Beruf, Haus und Garten unsere ganze Kraft. Zwischen 30 und 40 Jahren entstand eher ein Interesse an Wegen der Psychologie.  Bernhard bildet sich in verschiedenen Therapierichtungen aus.  Dahinter jedoch stand eine spirituelle Frage. Das merkte er erst später. Wie kann das gehen, dass Menschen sich wirklich wandeln? -


Erst eine Erkrankung 1998 brachte Bernhard auf die Spur. Er entdeckte Zen. Zen ist kein Dekor, sondern ein Weg, der sich von allem, was man Meditation nennt grundlegend unterscheidet.  Zen kann man nicht erklären, genausowenig wie den Geschmack einer Erdbeere, wenn man noch keine gegessen hat. Zen kann man kosten, indem man diesen Weg selber geht.  Das eigene Erfahren läßt uns erst begreifen, welch starkes Instrument diese Übung darstellt.


Bernhard begann ab 1999 wie bekloppt zu üben. Mehrere Wochen im Jahr ging er in die Stille. Christiane setzte sich bald zum Üben dazu.  Bernhard war so glücklich mit dem Gefundenen, dass wir ab dem Jahr 2000 alle psychotherapeutischen Angebote beendeten und zum Zen einluden.  ZEN war das Herausfor-dernste, Steilste und Kraftvollste, was uns auf Erden spirituell begegnet ist: Ein Weg direkt ins Herz allen Daseins, in die unmittelbare Begegnung der Gottheit. Auf diesem Weg kann man nicht bleiben, wie man ist.


Bernhard:

Was da von innen her begann, das erlebte ich wie ein neues Leben. Wie eine neue Menschwerdung! Unglaublich feine Prozesse in mir selber, ohne dass man dazu oder darüber zu reden brauchte.  Ohne Lärm, zart und dennoch mächtig, frei von jedem äußerlich Spektakulärem oder Wahrnehmbaren. Damals schrieb ich ein Gedicht, das diesen Anfang in Worte zu fassen versucht:


Geburten


Als Kind geboren sein, ist eines  nur.

Wer dies alleine  sieht, mag leben wohl, doch bleibt er blind.

Ins Licht zu gleiten, zu erglühen, und brennen gar.

Geboren werden, Tag für Tag und  Stund um Stund

Und jeden Augenblick  ist unsere Natur.

Leuchten pur.

Schauet: Die Vögel!

Sehet: Die Lilien!

Spüret: Den Wind

Eines nur.

Himmel in mir.


bs 14.07.2000

 

Mein Arbeitgeber nahm damals sensibel wahr, was sich da bildete; lenkte und unterstütze es aufmerksam.  Meine seelsorgliche Arbeit gewann neue Kraft und Tiefe zusammen mit Zen.  Ab 2000 luden wir Menschen ein, unsere Gäste zu sein und mit uns zu üben.  Abendgruppen entstanden, dann Übungstage, Touren auf dem Camino Santiago und schließlich Stille Tage, zu denen wir für 4 Tage meist in ein Kloster und ins Schweigen gingen. 16 Jahre lang taten wir dies in großzügiger Weise.  Die meisten Kosten, u.a. die Erstellung, Einrichtung und Ausstattung von zwei Räumen trugen wir selber.


2000 bis 2008 war für mich - Bernhard - eine total prägende Zeit. Als ich jetzt Teile meiner Tagebücher nachgelesen habe, wurde es mir fast schwindlig, solch intensive, innere Bewegungen fand ich da beschrieben.  Vorher kannte ich eine solche Weise von Erfahrung nicht. Die  frühere Hochschätzung psychologischer Wege wich der Einsicht, wie begrenzt diese waren.  Mit  neuer Nüchternheit nahm ich den religiösen Betrieb der Kirchen wahr.  Solange ich in einem fast gänzlich aktiven Modus lief, blieb mir diese innere Welt verschlossen.  Das war so, als gäbe es sie nicht. Anders gesagt: Ich hielt Gedanken und Gefühle, Arbeiten und Agieren,  bereits für die ganze Welt.  Die Wirklichkeit endete, wo mein Denken und meine Gefühle  nichts mehr anzeigten.  Das war der Irrtum meiner ersten Lebenshälfte: Ich begriff, dass Realität erst beginnt, wo Sinne und Denken nichts mehr fassen.  In mein Tagebuch schrieb ich: „Die Menschen begnügen sich meist mit 5% der Wirklichkeit.  Sie leben auf einer kleinen Scholle. Erst Stille und Sammmlung öffnen ihnen die weiteren 95%.  Das Meer ist viel weiter als die paar Wellen, mit denen wir uns am Strand vergnügen. Wirklichkeit beginnt hinter dem schmalen Saum, um den sich mein Leben bislang abspielte.  Doch jeder Mensch bleibt frei. Er kann zeitlebens diesen Vorraum des Lebens als ständige  Bleibe wählen, ausbauen und stabilisieren.  Da lebt sich im übrigen nicht schlecht.

 

Die wahre Realität berührt uns unmittelbar, wenn wir stillhalten. Stille ist Offenbarung, wie Laotse sagt. Wir treten aus unserem Traum von Realität in den wirklichen Raum des Lebens.  „Geh ins Verborgene und schließe die Tür“, so Jesus. Mit den christlichen Zenmeistern des Lassallehauses in der Schweiz fanden wir kundige und starke Begleitung.   Unsere Übungsgemeinschaft enwickelte sich und wir begleiteten mit großer Freude und Hingabe erste Schritte auf diesem großen und schlichten Übungsweg.


2008

WEGWEISUNG AN UNS SELBST

  Christiane und ich feiern unseren 50igsten Geburtstag zusammen  mit allen, die mit uns üben, auf dem Finkenrech. Wir schreiben eine kleine Wegweisung für uns selbst.

 
 

Da sein - bei mir wohnen ,

nicht außen,

nicht überall-nirgends,

im Sturme ruhen.

Nicht verloren gehen in Geschäften

Im Wind auf Weisung warten,

Poren und Zellen aufhalten, Herz und Sinn ausrichten.

Beharrlich die Aufrichtung üben, den Geist stärken.

Vertrauensvoll dem Wandel das Herz hinhalten.

Heimfinden, zu Grunde gehen, Quellen finden, Eins-werden

Im Dunkel den Glanz beleben.

Öffnen und Weiten.

Loslassen und leer werden.

Raum geben und empfangen.

Atem sein. Hingabe.

Geduld lernen und Güte.

Reifen und Gebären. Dank sein.

Jeden Tag neu.

Das grosse Ja anstimmen.

Den Lobgesang nicht vergessen .

Brot essen. Den Himmel schauen.

Nicht bloß reden von Liebe.

Brot brechen.

Und es allen reichen. Nicht nur den Nahen.

Die Erde umarmen und darin den Himmel.

Tanzend das Neue bewegen.

Strömen, wirken und weben.

Freudig , fest und  weich,

klarem Wasser gleich.

Transparent und rein.

würzig und fein

Segnen, auch das Widrige.

Von den Dämonen lernen.

Und die Zukunft  In goldenen Lettern schreiben.


2009 müssen wir für fast ein Jahr die Arbeit unterbrechen. Bernhard ist angegriffen und alle und muß  selber regenerieren. Ein wichtiges Jahr.  An seinem Geburtstag, dem 9.8. landete er in Auschwitz-Birkenau an der Stille, wo Edith Stein am 9.8.1942 ermordet wurde.  Für ihn beginnt da das Lebensjahr, das Edith selbst nicht mehr erleben durfte.   

Ein Traum wird  mir am 6.12. geschenkt, indem ich selber eine Gebärende bin, die ein winzig kleines Kind zur Welt bringt. Die Begegnung mit Edith Stein und die Widmung ihres Sterbens „für den Frieden“ begreife ich als Fügung und unausweichlichen Auftrag, etwas für den Frieden zu tun. Das macht mir zunächst großen Druck. Ich denke, es müsse etwas besonderes sein. Ich müßte mit Menschen nach Auschwitz fahren.  Erst ganz langsam weicht der Druck der Einsicht, dass es viel mehr  aber einfaches erfordert, nämlich fortan für den Frieden da zu seinund zwar mit jedem Atemzug.  Mit Blick auf die  Geschichte meines Volkes heißt das, da zu sein für die Opfer und da zu sein für die Täter. Da zu sein für den ganzen Schmerz und die ganze Schuld. Wir werden erst ganz, wenn wir für alles Gebrochene da sind. Es gehört nämlich wirklich zu uns selber. Es ist  real ein Teil von uns. Wir stehen nicht daneben.  Solche Unschuld gibt es garnicht. Ein zweiter Meditationsraum, der Edith Stein – Raum der Stille entwickelt sich. Das Bistum beendet seine Unterstützung und zeigt kein Interesse an der Nutzung dieser Ressourcen.


Nach 10 Jahren intensiver Übung und einer zweiweijährigen Ausbildung erhielt ich im Oktober 2011 von den Zenmeistern Pia Gyger und Niklas Brantschen im Lassallehaus der Jesuiten in Bad Schönbrunn die Lehrerlaubnis  und wurde zum Kontemplationslehrer der Via Integralis in der Glassman Lassalle Gruppe  ernannt. Meine Frau Christiane und meine altgewordenen Zenlehrerin Gisela Storz begleiteten mich.


2012 weihen wir offiziell an Maria Himmelfahrt mit einer kleinen Segensfeier die Statue aus griechischem Marmor ein, die unter der alten Weide steht: Maria Kanzeon heißt sie schon länger.  Die Dopplung im Namen wiederholt sich bei Anna Gamma, die als Zenmeisternin diesen Doppelnamen erhält und bei der wir lernen dürfen. Kanzeon Maria  erinnert an Gemeinsames im Christentum und im Buddhismus, an Verkörpungen des Erbarmens und der Barmherzigkeit in den weiblichen Gestalten der Boddhisattva Kanzeon und der Gottesmutter Maria.  


2014 Am 14. Jui 2014 stirbt meine Zenlehrerin Pia Gyger an einem Tumor, der sich inoperabel in ihrem Gehirn ausgebreitet hat. Ihrer achtsamen und herausfordernden Begleitung verdanke ich viel.  Pia Gyger begleitete eine wichtige Wegmarke, wo mein eher ichbezogenes und erfolgsorientiertes Üben sich weitete und die ganze Welt einzuschließen begann. Ich begriff, dass wir nicht für uns selber meditieren können. Jeder Weg endet, wenn ich im eigenen Schrebergarten bleibe, - so schön es da ist.  Eine tiefe Vision, das mein Herz sich für die ganze Welt weitet, eröffnete diese Phase. Die Herz Jesu Ikone im Edith Stein Übungsraum bildet diese Tiefenerfahrung ab: Jesus  hält darauf sein Herz in der Hand und gibt es Geschenk, einDarstellungstyp, die von der Ritenkongregation in Rom verboten wurde.  In diesem Jahr erhielt der Edith Stein Raum der Stille  nach einer Renovation seine heutige Gestalt.


Im Herbst 2016 beginnt unser „Dasein für den Frieden“, eine kontemplative Gestalt zu finden, das Friedensgebet beginnt. Wir gehen davon aus, dass das stille Innehalten und Dasein für den Frieden eine Wirkung hat, welche individuell und politisch in einem ist.  Zazen erreicht jede Zelle unseres Körpers, jeden Winkel der Erde und alle Zeiträume des Kosmos.  Wir sind froh, dass in monatlichem Abstand Menschen sich dem Anliegen des Friedens anschlossen und dabei blieben.  „Das wirkt überall hin,“ sagt unsere alte Lehrerin Gisela Storz, als wir im Altenpflegeheim in SB mit ihr zusammen für den Frieden saßen.  Unser ZENtrzm erhält den Namen „Anshin-Schalom“:  Beide bedeutet Frieden.

2016 beende ich nach 34 Jahren meine tief befriedigende Arbeit als Seelsorger beim Bistum Trier.  Ich tausche die gut bezahlte Arbeit gegen eine herrliche Perle, die ich nun mit ungeteilter Hingabe pflegen kann. Diese Perle ist meine Eremitage und darin das Üben von Zazen und Kontemplation. Ende 2017 beginnt meine Selbstständigkeit, die nach kurzer Förderung nun ganz auf der Basis von freiwilligem DANA (= Großzügigkeit) geschieht. Das heißt: Meine Tätigkeit  als Eremeit, freier Seelsorger in der Weitergabe der Übung als Lehrer der Via Integralis und in der Begleitung von Menschen im Gespräch kostet nichts. Wer will, darf mit DANA, d.h. mit Großzügigkeit antworten.


Beide sind wir dankbar, dass sich uns als Paar ein solcher Weg aufgetan hat.  Er hat unser Menschsein unsere Liebe und unser Vertrauen spürbar vertieft. Wir danken Euch als Übenden oder mit uns Verbundenen. Gleich ob mit uns übend oder an uns denkend fördert und trägt das unseren Weg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Eine besondere Übertragung außerhalb der Schriften.

Kein Sich-Stützen auf Worte und Buchstaben.

Direkt auf den Geist, direkt auf das Herz zeigen.

Die eigene Natur erschauen.

Buddhaschaft erlangen.

 

 

Bodhidharma zugeschrieben

 

 

 

 

ANSHIN   SCHALOM

 

UNSER ZENTRUM FÜR KONTEMPLATION & SPIRITUELLE BEGLEITUNG

 

 

Was wir tun

 

 "Wenn man wissen will, was Zen ist, muss man es praktizieren."

 

Hugo M. Enomiya-Lassalle

 

 

 

Mehr als die gegenständliche Welt - Leben berühren

 

 

Wir heißen Bernhard und Christiane und praktizieren. Unsere Übung heißt Zazen.  Zazen stammt aus dem Buddhismus. Wir verbinden Zazen mit der westlich-christlichen Tradition der Kontemplation. Im Zazen lassen wir alle Geschäfte ruhen.  Weder machen wir Worte, noch bemühen wir Gedanken oder befassen uns aktiv mit Gefühlen, Menschen, Erfahrungen, psychischen Realitäten oder irgendwelchen Objekten.  Wir üben in völliger Stille.  Die kontemplative Haltung lässt jeden "Gegen"stand los.  Das gewohnte Verweilen und Schlendern in Vorstellungen unterbrechen wir konsequent, damit der Geist zur Ruhe kommen kann.  Wir schweigen und setzen das Befassen mit Sprache und Bildern aus.  Wir üben in Stille, sitzen und atmen und kümmern uns dabei weder um  irgendetwas noch um irgendjemand. 

 

So werden wir langsam frei von Besetzungen. Wenn sich die innere Bühne leert,  berühren wir unser wahres Leben. Das besteht aus weit mehr als Wellenspiel und flachem Strand.  Es geht über unsere Begriffe, Definitionen, Rollen und selbstgemachte Konstrukte weit hinaus.  Unser ICH ist so angelegt, dass es die Enge unseres Sehens transzendieren mag. Unsere Wahrnehmung weitet sich im Übungsprozess  und die Fixierung auf Vordergründiges löst sich. Wir überschreiten dabei die täuschende Empfindung von Getrenntsein zugunsten einer universellen Offenheit und Verbundenheit.  Christliche Mystik beschreibt diese Weitung als Weg des "Verweilens vor Gott", als "Leerwerden" und als "Einung", Zen als Erleuchtung.

 

Zahllos sind täuschende Gedanken und Gefühle.

Ich gelobe sie alle zu lassen.

 

aus den Boddhisattva-Versprechen 

 

 

Einfach da -  offen und weit

 

 

Das Herz unseres Übens besteht im einfachen Dasein. Wir sitzen, halten still und sammeln uns im Atem.  So verweilen wir, entspannt und gelöst, wach und achtsam im Augenblick. Da wir meist verlernt haben, ganz gegenwärtig  und empfänglich zu sein und uns hingegen permanent aktivieren und zerstreuen, ist das Üben von etwas, was wir verlernt haben und garnicht können, natürlich eine besondere Herausforderung. Wir fangen daher immer wieder von Neuem damit an.

So kann es gelingen, den Alltagsmodus des ständigen Denkens und Funktionierens, der unentwegten Beschäftigung und dauernden Bewertung  durch Komplementäres zu erweitern und von dort aus zu leben.

 

 

Leben aus tieferem Quell

 

Wir lassen uns locken vom "Klang der Stille" und in Räume leiten, von denen wir in der Alltagswahrnehmung keine Notiz nehmen. Unsere Herzenssehnsucht zieht uns ins Unbekannte, in die "Krypta", ins "Verborgene" wie Jesus das als Gebetshaltung beschreibt. Das ist Boddhicitta, das Verlangen zu erwachen. Edith Stein schrieb, dass sich "eine unendliche Welt auftut, wenn man damit anfängt, nach innen statt nach außen zu leben."

Solch offene Weite rührt an das, was Menschen Unendlichkeit oder Ewigkeit nennen.  Herz und unser Bewusstsein werden offen und empfänglich für die ganze Wirklichkeit. Wir fangen damit an, aus diesem Tiefengrund kraftvoll im Außen zu leben und uns aus diesem Quellgrund - von innen - lenken und leiten zu lassen. Das führt in eine neue Gestalt von Selbstbestimmung. Unser kleines Ego wächst in eine neue Verfassung weiter Verbundenheit. Es wird frei und offen.

 

 

Vergiss deine Grenzen,

wandre aus

Das Niemandsland

unendlich

nimmt dich auf.

 

 

Rose Ausländer

 

 

Leere, Einung, Schalom und Anshin

 

 

Stille, Nicht-Handeln, Dasein im Atem: Dabei sammelt sich unser im Vielerlei zerstreutes Bewusstsein. Es  klärt, leert und eint sich.  Im Selben beginnt ein feiner, fast nicht spürbarer, inneren und machtvoller Transformationsprozess. Unserem eigenen Mühen um Sammlung und Bereitung kommt die Gnade entgegen.  Leere wird Fülle: Schalom tritt ein, buddhistisch "Anshin", ein Friede, den die Welt nicht kennt, eine Qualität von Herzensruhe, die wir in der reinen Außenorientierung nicht finden. Wir fangen damit  an, aus dieser Erfahrung zu leben: Weg nach innen und Weg nach außen werden  zu einem einzigen Weg.

 

Es ist eine unendliche Welt, die sich auftut,

wenn man einmal damit beginnt, nach innen statt nach außen zu leben.

 

nach Edith Stein

 

 

Zazen als Shikantaza - Unterschiedliche Wege in einem Vollzug

 

Die Leibgestalt unseres Übens nennt man Zazen, meist  "Sitzen in Stille" genannt. Es bedeutet aber mehr, nämlich ein unmittelbares Schauen, ein direktes Hin zu unserer Herzmitte, ein schauendes Berühren des Herzgeistes. Die Praxis des Zazen besteht also in einer direkten, ganz unmittelbaren Selbstbegegnung. Dieses Erschauen der eigenen Wesensnatur, initiiert gleichzeitig eine Ganzwerdung im Sinne eines achtsamen Eins-werdens mit allem Dasein. Kinhin, Gehen in Achtsamkeit, gehört ebenfalls zu unserer Übungspraxis.

 

Shikantaza nennt sich unsere Übungsweise.  Sie geht auf Buddha zurück und verbindet die in vielen Religionen gepflegte Praxis der Konzentration, Sammlung und Versenkung (Samatha / Christliche Kontemplation), welche zur Einheitserfahrung (unio mystica) leiten kann mit der Übung der Achtsamkeit (Vipassana), die uns Körper, Sinne, Gedanken, Denken und Phänomene innig berühren lässt und uns den  ständigen Wandel aller Gestalten vor Augen führt. Gelassenheit, Klarheit und Einsicht  werden so in uns geweckt und allseitige Verbundenheit  entwickelt und genährt.

 

Innere Synthese - Heirat von Ost und West

 

Im eigenen Herzen entsteht ein Prozess, der östliches Zazen mit unseren eigenen Wurzeln verbindet.  Für Christen kann so die Erlösung in Christus zu einer neuen, inneren Qualität werden.   In eigener, existentieller Erfahrung wird im eigenen Leib verkostet, verwirklicht und bewahrheitet, worüber man bislang in Fragen und Überzeugungen redete und woran man vertrauend zu glauben suchte.  Das Gegeneinander der Religionen wird im eigenen Herzen aufgelöst. 

 

"Ist ZEN eine Religion ohne Gott?

Nein, antwortete der Zenmeister,

 es ist Gott ohne Religion."

 

Quelle unbekannt

 

 

 

Weg der Leibesübung

 

Spiritualität erhält mit  Shikantaza eine leibliche und existentielle Note.  Wir können mit Zazen tiefer Christ  oder Jude oder Hindu oder Buddhist werden. Menschen ohne religiöse Bindung merken, wie ihr Menschsein reift, Musiker, wie der Klang ihres Instrumentes schöner wird, ohne dass sie mit ihm üben. Fotographen gelingen wunderbare Bildmotive ohne große Manöver.  Unser aufgeblähtes Ego verliert seinen bisherigen Habitus und tritt aus der Ichzentrierung. Wir werden Menschen ohne Rang und Namen, ohne Titel und Kittel. Religiösität weitet sich zu Spiritualität und gewinnt eine frische und intensive Herzensqualität. Doch braucht man keine religiöse Überzeugung oder Praxis zu haben, um Zazen zu üben und daraus hohen Gewinn schöpfen.

 

 Die Befreiung ist abseits von allem Diskurs (...)

Dennoch: Jedes Wort, jeder Buchstabe sind Aspekte der Befreiung. Warum?

Weil die Befreiung keine Stellung im Inneren, im Äußeren oder in der Mitte hat.

Und weil auch Worte keine Stellung im Inneren, im Äußeren oder in der Mitte haben.

Daher (...) ist es unmöglich von der Befreiung getrennt von Buchstaben zu reden.

Warum? Alle Dinge sind Ausdrücke der Befreiung.

 

aus dem Vimalakirti Sutra

 

 

 

 

 

 

SCHALOM!  Offenes Haus - Gastfreundschaft - Begegnung Ost und West

 

 

2000 haben wir damit begonnen, unsere persönliche Übungspraxis als Paar und unser Wohnhaus Schritt um Schritt für Gäste zu öffnen.  18 Jahre lang teilen wir Zazen mit spirituell neugierigen, suchenden oder aufgeschlossenen Menschen, Nichtchristen und Christen.

 

Im Auftrag der Via Integralis - Lassalle Kontemplationsschule, die aus der Glassman-Lassalle Gruppe geboren wurde, suchen wir die Begegnung von christlicher Mystik und zenbuddhistischer Spiritualität.

 

 

Im  ANSHIN-SCHALOM ZENtrum für Kontemplation bieten wir Gastfreundschaft und dazu:

 

  • Einführungen für spirituell Suchende, Neugierige, Anfänger und Anfängerinnen
  • Anleitung für Interessierte und Übende
  • Spirituelle Begleitung für Menschen auf dem Weg
  • Intensivangebote mehrtägigen Übens in der Weise des Zen-Sesshins
  • Wohnen in der Eremitage - Individuelle Retreats

 

  

   

ANSHIN SCHALOM

ZENTRUM FÜR KONTEMPLATION 

IN THOLEY-THELEY

 

ZENtrum - Brühlstr. 21, Theley


Theley - Blick vom Schaumberg


Brühlpark Februar 2016


Brühlpark beim ZENtrum im Februar 2016


Mittlerer Weiher - Brühlpark Februar 2016


Hortwald beim ZENtrum


Gastfreundschaft - Haustür 2005


Maria mit dem Apfel - 2015


Bambus und Kreuz - Zentrum 2011


Unsere Maria Kanzeon - Auf dem Weg zum Zendo


Übernachten in der Nähe - Hofgut Imsbach


Blick auf den Schaumberg


Labyrinth - Auf dem Weg zum Edith Stein Raum der Stille


Treppe zum Edith Stein Raum


Sommer 2010 Buddha


Moos - Dezember 2015


Apfelregal im Flur - Januar 2016


Unser Gong im Freien


Zugang zum Übungsraum Johannes vom Kreuz


2008 Gartenteich im Mai


Üben im Wohnzimmer


Seerosen auf unserem Teich


2007 Rosen und Zendo


Mooskreuz - Auf dem Weg zum Übungsraum Johannes vom Kreuz


Blühender Weissdorn Januar 2016


Weg zum Zendo - Winter


Kleiner Brunnen beim ZENtrum


Buddha - Essraum des ZENtrums


Teresa von Avila und Johannes vom Kreuz - Meister der Kontemplation


Lavendel - Sommer 2010


 

 

JOHANNES VOM KREUZ ÜBUNGSRAUM 

 

2009 Johannes vom Kreuz Übungsraum


Üben auf dem Kissen oder Bänkchen oder Stuhl


2012 Übungsraum Johannes vom Kreuz





Unser Übungsraum in 2015


2009 Christiane und Bernhards Platz


2009 Kontemplation - Zazen





Übungsraum im Jahr 2006

  

2014 Eingang


2008 Lichtfeld und Gong


2010 Vortragspult - Rezitation Nada te turbe


Kräuter beim Trocknen - Sommer 2010


Unser "alter" Gong bis 2010


Kreuz im Übungsraum


Einswerdung nach dem Canto Espiritual von Johannes vom Kreuz


2013 Mitte des Raumes


Teich beim ZENtrum - September 2014


Teich beim Zendo 2008


Inkin


 

 

JOHANNES VOM KREUZ

 

der hochbegabte Mystiker des Karmel  leitet in seinen Schriften zur Kontemplation an. Dabei fällt auf, wie nahe er mit seiner praktischen Beschreibung des kontemplativen Vollzuges der Übung des Zazen kommt. Kein Wunder, dass er unser Patron geworden ist.  Wir sehen es als Fügung, dass im Jahr des Auschwitz Besuches von Bernhard, uns das neue Nummernschild WND-T-1542 zugespielt wurde. 1542 ist das Geburtsjahr des Johannes vom Kreuz und T=Tau steht für das Kreuz.  Genau 400 Jahre später im Jahr 1942 wurde Edith Stein ermordet, unsere 2. Patronin.

 

 

 

 

DER EDITH STEIN - RAUM DER STILLE

 

Treppe zum Edith Stein - Raum der Stille


Leuchte im Flur
Flurleuchte auf dem Weg zum Edith Stein-Raum


Treppe - Edith Stein Raum der Stille


Edith Stein - Raum der Stille - Sylvester 2017
Christiane und Bernhards Platz
Herz-Jesu Ikone


Neugestaltung Februar 2016
Februar 2016 Neues Arrangement des Edith Stein Raumes der Stille
Außeneingang 2016


Lampe im Edith Stein - Raum der Stille
Regal mit Materialien und Rezitationstexten


Herz Jesu Ikone - Herzsutra


Edith Stein - Raum der Stille - Sylvester 2017



Neugestaltung September 2014


Edith Stein - Raum der Stille 2014


Stein aus den Alpen - Vor dem Edith Stein Raum


Edith Stein Raum der Stille im Winter 2013


Zazen - Kontemplation



2015 Herzsutra


Stufen und Schwelle zum Edith Stein Raum


2015 Edith Stein Raum mit Friedenstaube


Adventsexerzitien Dezember 2015


Zafu


Herzsutra - Auschnitt


 

EDITH STEIN - RAUM DER STILLE

 

Edith Stein, die hochbegabte Philosophin aus einer jüdischen Familie nahm nach Konversion zum Katholizismus und Eintritt in den Orden des Karmel, den Namen Teresa Benedicta a Cruce an.  Dieser Name schlägt die Brücke zu Teresa von Avila und Johannes vom Kreuz. Die besondere Bindung an den Geist und Spiritualität des Karmel prägt unser Üben. Edith Stein lockte Bernhard nach Auschwitz-Birkenau und motiviert unser Friedensengagement: SCHALOM: Dasein für Frieden und Versöhnung.  In einem liebenden Menschen kommt Gott neu zur Welt, schreibt Edith sinngemäß in  "Endliches und ewiges Sein" und:  "Die große Liebe allein wird bleiben."  Im Edith Stein gewidmeten Raum treffen wir daher sowohl auf eine Herz-Jesu Ikone, wie das Herz-Sutra aus den Ursprüngen des Buddhismus mit dem berühmten  Wort "Form ist Leere und Leere ist Form."

 

 

 

DIE BERNHARDSKLAUSE

UNSER MEDITATIONSRAUM UNTERM DACH


Abend im Bernhardsraum - Kaminseite


Salzkristall auf dem Weg zum Bernhardsraum




Weg zum Bernhardsraum


Bernhard von Clairvaux, Liebesmystiker



Morgen im Bernhardsraum - Dachgeschoss


Gottesgebärerin - Bernhardsraum Dachgeschoß


Tallit - jüdischer Gebetsmantel


Treppe aus Licht - Bernhardsraum


Lebensbaum


 

BERNHARD VON CLAIRVAUX

 

ist Liebesmystiker.  In seinen Hoheliedpredigten stellt er den Prozess der Einung mit Gott in Bildern einer sehnenden und in Liebe entflammten Braut dar, welche den Bräutigam sucht, um sich mit ihm zu vereinen.  Die Begegnung mit dem Geliebten beginnt in Selbsterkenntnis und Demut zu seinen Füßen: Niemand erlangt Heil ohne Selbstwahrnehmung.  Es folgt ihre Aufrichtung, so dass sie die helfende Hand des Geliebten berühren darf. Schließlich  empfängt sie auf Augenhöhe seinen Kuss: Erfahrung liebender Präsenz des Göttlichen. Ein verwegenes Bild: Im Kuss und in der Einswerdung wird die theologisch umstrittene Möglichkeit der "Schau Gottes" noch überschritten.

 

Die Bernhardsklause gehört zur Eremitage (Schlafzimmer, Wohnzimmer und Meditationsraum), die wir Menschen zum Wohnen anbieten, die ein individuelles Retreat wagen.

 

 

RAUM FÜR BEGLEITUNG IM GESPRÄCH   "MAKU MOSO"

WOHNZIMMER DER EREMITAGE

 

Begleitung im Gespräch


Gesprächsraum - Februar 2016



Kleine Zen-Bibliothelk


MAKU MOSO

 

bedeutet "Lass dich nicht täuschen". Meister Mugo (760-821) antwortete auf jede Frage, die ihm gestellt wurde: "Lass dich nicht täuschen!"  "Buddha" zu sagen oder über die "letzte Wirklichkeit" zu sprechen, ist für ihn Täuschung. "Maku Moso" zielt auf die unmittelbare Darstellung der unaussprechlichen Wirklichkeit.

 

EREMITAGE

 

Der Raum gehört zur Eremitage des ZENtrums, die wir Menschen nach Vereinbarung für ein individuelles Retreat oder Exerzitien zur Verfügung stellen. Eine schönes Sofa, ein kleiner Schreibtisch machen den Gesprächsraum zum Wohnzimmer. Eine Bibliothek mit spirituellen Schätzen der Weltreligionen kann genutzt werden. Darüber gibt es eine Schlafetage. Ein kleiner Meditationsraum, die Bernhardsklause gehört ebenfalls zur Eremitage dazu.

 

 

 

 

 

WIR LEITEN AN UND BEGLEITEN

 

Christiane und Bernhard, Leitung des ZENtrums



Hugo Enomiya Lassalle, SJ - Für unser Üben eine Leitfigur


 

Gisela Storz, unsere erste Zenlehrerin - Bernhard, Kontemplationslehrer - Christiane, Mitleitende des ZENtrums

 

 

 

 

DASEIN FÜR DEN FRIEDEN

UNSERE PROJEKTE

 

 

Sonntags 21.00 Uhr - Ein Licht entzünden für den Frieden




weltfriedenslicht.com

+

Friedensgebet

Weltfriedenslicht.com - Ein Projekt unserer übenden Petra, jetzt Texas USA


 

 

UNSER GARTEN 

EIN VORZÜGLICHER LEHRER

 

Neues Gästehaus 12-2015


Kräuterlikör vom ZENtrum



Mediterrane Kräuter


Teich mit Kräutern


Juli 2015 - Garten beim Zendo





Unsere Duftrosen


Akelei - Sommer im ZENtrum


Fest der Übungsgemeinschaft


Bauernrose 2014


Kakteenblüte zu Morgenexerzitien 2015


Duftrose August 2014


 

GELEGENHEITEN ZUM ÜBEN

Jahresgruppe, Einführungen, Übungsstunden, Exerzitien, Stiller Tag, Stille Wochenenden, Stille Tage

 

Übungstag 5.6.

 


Stilles Wochenende März 2016 Sonntag


Stille Tage 2016 Pfingsten Kloster Engelthal


Übungstag 04.05.


Christa und Dorothee - Stille Tage 2015


Stilles Wochenende Samstagsgruppe März 2016


Teilnehmende Stille Tage 2016


Übungstag 2015


Übungstag 2014


2013 Stille Tage- ehemalige Zisterzienserinnenabtei in St. Thomas


Stille Tage 2015 Benediktinerinnenkloster Engelthal


2005 Stille Tage Neumühle


2013 Stille Tage - Übungsgemeinschaft


2013 Stille Tage in St. Thomas


Üben zu unserem 50. Geburtstag - 2008 Eppelborn-Finkenrech


Mit uns üben
Stille Tage 2005 - Ökumenisches Zentrum für Meditation Neumühle


Stiller Tag - 21.Mai 2016
2004 Stille Wochenende - Springiersbach


Übungstag 2008
2007 Übungstag


 

 ZAZEN ÜBEN WIR AUCH IM URLAUB

 

 

Dominikanerkloster Insel Brac, Kroatien


Üben am Strand - Andalusien


Klostergästehaus, Auvergne, Chemin de Sauit Jacques


Üben auf dem Camino Santiago - Trinidad del Arce


Üben im Lassalle Haus in Bad Schönbrunn CH


Üben in Flüeli - Stein aus der Ranftschlucht - Eremitage von Bruder Klaus


Jüdisches Museum Berlin 2013


Madeira - Meditieren mit Meeresblick


Elberadweg 2014


2013 Ernennungsfeier der Via Integralis


Meditieren auf Madeira


Zazen in Auschwitz-Birkenau


Kontemplation Beuron


Kontemplation St. Thomas


Orasso - Lago Magghiore


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

BEGEITUNG

IM GESPRÄCH

 

 

 

TEESTUNDE 

 

 

 

 

Montag bis Freitag

17.45 Uhr oder 16.45 Uhr 

 

 

 

Samstags 

nach dem Friedensgebet

12.15 Uhr 

 

 

Vormittags

und andere Zeiten

nach Vereinbarung 

 

  

 

 

 GRUNDRHYTHMUS

 

 

Wir üben den Jahreszeiten folgend in vier Jahresabschnitten

 

Winter-Frühjahr

Frühjahr -Sommer

Sommer-Herbst

Herbst-Winter

 

 

MEIN ÜBUNGSWEG 

 

Unsere Angebote bieten ein Fächer von alltagsnahen Gelegenheiten zur Übung und Begleitung der eigenen Praxis.

Daraus können Übende je nach Ambition ihren eigenen Übungsplan entwickeln.

 

 

2018 

 

REGELANGEBOTE

 IN GRUPPE

 

 

Montag bis Freitag   

  05.30 h bis 07.00 h

Sunrise Meditation

Morgenritual -  Zazen/Kontemplation - Text oder Musik zum Morgen

 

 

 

 

 

Montag bis Freitag

19.00 h bis 20.00  h

Sunset Meditation

mit Rezitation - Zazen/Kontemplation- Abendmusik

 

 

 

 Mittwoch

19 h bis 21 h

Jahresgruppe

6 Abende im Quartal

Zazen/Kontemplation

Vortragsimpulse

Friedensritual

 

 

  Mittwoch

19 h bis 21 h

Jahresgruppe plus

Akzent Gehmeditation

  3 Übungseinheiten

Zazen und Kontemplation

Rezitation

 

 

 

  Donnerstag

 19 h bis 21 h

Jahresgruppe

6 Abende im Quartal

Zazen/Kontemplation

Vortragsimpulse

Friedensritual

    

 

Donnerstag  

19 h bis 21 h

Jahresgruppe plus

Akzent Gehmeditation  

3 Einheiten  

Zazen/Kontemplation

Rezitation

 

 

Karwoche

Montag bis Freitag

19 h bis 23 h

Abendexerzitien

Vortragsimpulse, Zazen/Kontemplation in die Nacht hinein mit Teepausen 

 


Sommermitte

Montag bis Samstag

5.30 h  bis 7.00 h

Morgenexerzitien 

2-4 Wochen

Morgenritual

Zazen/Kontemplation

Gebete und Mantras aus den Religionen zum Morgen

 

 

Kalendarischer Herbstanfang

Montag bis Samstag

5.30 h bis 7.00 h

Morgenexerzitien 

2-4 Wochen

Morgenritual

Zazen/Kontemplation

Gebete und Mantras aus den Religionen zum Morgen


 

 

 

Dezember

Montag bis Freitag

2 erste Adventswochen

 18 h / 19 h

Adventsexerzitien

wahlweise eine, oder zwei Stunden Zazen/Kontemplation

Adventliche Texte und Musiken 

 

 

 

Monatlich

meist letzter Samstag 

9 h - 12 h

 Da sein für Frieden

Vortrag zum Frieden

Zazen/Kontemplation

Gang in der Natur/Teepause

  Friedensritual

 

 

 

 

Einzelabende

ab 19.00 h

 Wachsein für Frieden

Kontemplation/Zazen in die Nacht

Vortragsimpils, Teepausen, Rezitation

 

 

 

  

  2-4 x im Jahr

samstag +  sonntags

 8 h (9 h) bis ca. 17 h

"Tage der Achtsamkeit"

Impuls - Rezitation

Anleitungen zu

Achtsamem Gehen

Üben von Zazen/Kontemplation, Abschlussgespräch bei Kaffee/Tee

 

 

 

 

 1-3 x im Jahr

7 Tage

Camino Santiago

Kontemplative Touren

Achtsames Pilgern und Kontemplieren

 

 

 

2-4 x im Jahr

Unterschiedliche Tage

6.00 h bis  12.00 h

Stille Tage der Übung

Morgenritual, Frühstück, insgesamt 3 Stunden Zazen/Kontemplation, Vortrag

 

 

 

 

 2x im Jahr

Mittwochabend bis SonntagmorgenStille Tage

Einführungen ins mehrtägige Üben von Zazen/Kontemplation

durchgängiges Schweigen

in geeigneten Klöstern

 

 

 

 

1x im Jahr

1 Woche im Schweigen

Kontemplationswoche

Weise des Sesshin

 Für  in Zazen/Kontemplation Eingeführte

 

 

 

 

 

 

GELEGENHEITEN FÜR

EINZELPERSONEN

PAARE

 

 Freitags, 1 x monatlich

 19 h - 21 h

Schnupperabende

Unsere Meditationsweise und das ZENtrum kennenlernen.

  

 

 

 

Montag bis Freitag

16.45 h oder  17.45 h 

Spirituelle Begleitung  

nach Vereinbarung

 

 

 

nach Vereinbarung

Teestunde

Austausch auf Augenhöhe

 

 

 

3 bis 5 Tage n.V.

Persönliches Retreat

Als Gast bei uns wohnen und mit uns meditieren,

individuell abgestimmtes Programm

Verwöhnküche

  

 

 

 

 

  

 

 

 

 

  
ÜBER UNS

  

Das ZENtrum für Kontemplation ist eine private und unabhängige Initiative in Anbindung an die Via Integralis - Lassalle Kontemplationsschule e.V. 

 

Es bietet einen gastlichen Rahmen für Menschen, die Stille und Meditation suchen und dazu den Weg der Kontemplation in Gestalt von  Zazen in Gruppe oder alleine gehen möchten.

 

Kontemplation und Zazen sind Erfahrungswege.

 Um sie zu praktizieren,

sind kein religiöses Bekenntnis, keine bestimmte Weltanschauung und  absolut keine besondere Begabung nötig.

 

Es braucht nur Zeit, Mut und Entschiedenheit zur Selbstbegegnung in der Stille.

 

 

ZAZEN

 

Die  äußere Übungsgestalt ist das  Sitzen in Stille, auch Zazen genannt.

 

Za = Sitzen

Zen = unmittelbar schauen, den Herzgeist berühren.

 

Wir üben Zazen in der Weise des shikantaza, das den Weg der Versenkung und Vertiefung mit der Wachheit und der Einsichtsfähigkeit  allseitiger Achtsamkeit verbindet.   Dabei ruht unsere ganze Aufmerksamkeit beim natürlichen Atem, bis wir eins mit dem Atem sind.  

 

Kinhin, Gehmeditation, ist ein ganz gewöhnliches, langsames Gehen im innigen Kontakt mit dem eigenen Atmen und dem eigenen Leib.  Kinhin ergänzt und bereichert das Sitzen in Stille durch achtsame Bewegung.

 

Das Sitzen in Stille  verbinden wir bei Anleitungen und Vorträgen, beim Rezitieren und im begleitenden Gespräch mit Worten und Erfahrungen der christlichen Mystik. Darüber hinaus sind wir offen für den globalen, spirituellen Reichtum  der Erde, vor allem der Weisheit des Zen. 

  

 

TRANSFORMACION

 

Das Ziel des geistlichen Übungsweges ist von Johannes vom Kreuz als  "Transformacion en dios" beschrieben - als 

Überformung in Gott hinein. Einswerden!

 

Im Zen ist Erleuchtung das Ziel des Übungsprozesses.

 

Gleich wie man das Ziel titelt, so beinhaltet es immer eine grundlegende Umformung.

Zazen und Kontemplation sind Wege der Wandlung, nicht der Selbstbestätigung. 

   

 

 

FUNDAMENTE

 

Unser Tun ruht auf fünf Fundamenten

 

1 

Das ist einmal unsere tägliche zwei bis dreistündige persönliche Übung von Zazen. Darüber hinaus bilden wir uns alljährlich aus und lassen uns begleiten in ein- bis zwei Sesshins oder Kontemplationswochen bei Lehrern und Meistern.

  

2 

Dazu kommen Erfahrungen aus der langjährigen Anleitung von Menschen zur Meditation und der 34-jährigen seelsorglichen und vieljährigen sozialpädagogischen Begleitung  von Menschen. 

 

3

Wir sind  Worten, Wegen und  Erfahrungen der christlichen Mystik  verbunden, im besonderen der Spiritualität des Karmel, der Zisterzienser und des (frühen) Mönchtums:

 

Edith Stein

Teresa von Avila

Johannes vom Kreuz

Bernhard von Clairvaux Johannes Tauler

 

 

Terminkalender

  

 



August 2018


Jahreswoche 31

01. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

02. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

03. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

04. Dasein für Frieden, 09 h – 12 h



Jahreswoche 32

07. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

08. Jahresgruppe, 19 h – 21.00 h

09. Wachsein für Frieden, 19 h - 23 h

       Meditieren in die Nacht

         Todestag von Edith Stein

10. Sunset Meditation, 19 h - 20 h




Jahreswoche 33

13. Sunset Meditation,  19 h - 20 h

14. Sunset Meditation,  19 h - 20 h

15. FEST 18 Jahre auf dem Weg

       Das ZENtrum feiert Geburtstag        15 bis 19 h

16. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

17. Kontemplation + Tanz

      Aramäischer Jesus   19 h – 20.30 h




Jahreswoche 34

20. Wachsein für Frieden, ab 19 h – 23 h

       Meditation in die Nacht        Gedenktag des Bernhard von 

            Clairvaux

21. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

22. Gruppe Mittwoch, 19 h – 21 h

23. Gruppe Donnerstag, 19 h – 21 h

24. Schnupperabend für Neugierige &Interessierte, 19 h




Jahreswoche 35

27. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

28. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

29. Gruppe Mittwoch, 19 h – 21 h

30. Gruppe Donnerstag, 19 h – 21  h  

31. Kontemplation + Tanz

Aramäisches Vater Unser, 19 h – 20.30 h







September 2018


Jahreswoche 36


03. Sunrise Meditation, 5.30 h/6 h

03. Morgenexerzitien, 5.30 h – 7 h

03. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

03. Persönliches Retreat

04 Sunrise Meditation, 5.30 h /6 h

04.. Morgenexerzitien, 5.30 h – 7 h

04. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

04. Persönliches Retreat

05. Sunrise Meditation, 5.30 h /6 h

05. Morgenexerzitien, 5.30 h – 7 h

05. Persönliches Retreat

05. Gruppe Mittwoch, 19 h

06. Sunrise Meditation, 5.30 h/6h

06. Morgenexerzitien, 5.30 h – 7 h

06. Gruppe Donnerstag, 19 h

07. Sunrise Meditation, 5.30 h/6 h

07. Morgenexerzitien, 5.30 h – 7 h

07. Kontemplation + Tanz

      Aramäischer Jesus, 19 h – 20.30 h

07. Persönliches Retreat

08. Sunrise Meditation, 5.30 h /6 h

08. Morgenexerzitien, 5.30 h – 7 h 

mit Frühstück

08. Persönliches Retreat


Jahreswoche 37

  
10. Sunrise Meditation, 5.30 h/6 h

10. Morgenexerzitien, 5.30 h – 7 h

10. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

10. Persönliches Retreat

11. Sunrise Meditation, 5.30 h/6 h

11. Morgenexerzitien, 5.30 h – 7 h

11. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

11. Persönliches Retreat

12. Sunrise Meditation, 5.30 h/6 h

12. Morgenexerzitien, 5.30 h – 7 h

12. Gruppe Mittwoch, 19 h

12. Persönliches Retreat

13. Sunrise Meditation, 5.30 h/6 h

13.. Morgenexerzitien, 5.30 h – 7 h

13. Gruppe Donnerstag, 19 h

13. Persönliches Retreat

14. Sunrise Meditation, 5.30 h /6 h

14. Morgenexerzitien, 5.30 h – 7 h

14 Schnupperabend , 19 h

         für Neugierige & Interessierte

14 Persönliches Retreat

15 Sunrise Meditation, 5.30 h/6 h

15 Morgenexerzitien, 5.30 h – 7

15 Persönliches Retreat


38. Jahreswoche


17. Sunrise Meditation, 5.30 h/6 h

17. Morgenexerzitien Ftsg. freiwillig

17. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

17. Sunrise Meditation, 5.30 h/6 h

18. Morgenexerzitien Ftsg. freiwillig

18. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

19. Sunrise Meditation, 5.30 h/6 h

19. Morgenexerzitien, Ftsg. freiwillig

19. Gruppe Mittwoch, 19 h

20. Sunrise Meditation, 5.30 h/6 h

20. Morgenexerzitien,  Ftsg. freiwillig

20. Gruppe Donnerstag, 19 h

21. Sunrise Meditation, 5.30 h/6 h

21. Morgenexerzitien Ftsg. Freiwillig

21. Kontemplation + Tanz

      Aramäischer Jesus, 19 h – 20.30 h

  22. Tag der Achtsamkeit 8 h-16 h 

 

 
 

39. Jahreswoche

  
24. Sunrise Meditation, 5.30 h/6 h

24. Morgenexerzitien Ftsg. freiwillig

24. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

25. Sunrise Meditation, 5.30 h/6 h

25. Morgenexerzitien Ftsg. freiwillig

25. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

26. Sunrise Meditation, 5.30 h/6 h

26. Morgenexerzitien, Ftsg. freiwillig

26. Gruppe Mittwoch, 19 h

27. Sunrise Meditation, 5.30 h/6 h

27. Morgenexerzitien,  Ftsg. freiwillig

27. Gruppe Donnerstag, 19 h

28. Sunrise Meditation, 5.30 h/6 h

29. Dasein für Frieden, 9 h – 12 h




 

 

 

 OKTOBER 2018

 


 


Jahreswoche 40


01. Sunset Meditation, 19 h

02. Sunset Meditation, 19 h

03. Stiller Tag,  6.00 bis 12.00 Uhr

04. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

05. Sunset Meditation, 19 h

06. Pilgern auf dem Chemin de Saint Jacques   



Jahreswoche 41

  
07. Chemin de Saint Jacques 

08.  Chemin de Saint Jacques 

09.  Chemin de Saint Jacques

  

10.  Chemin de Saint Jacques

11.  Chemin de Saint Jacques

12.  Chemin de Saint Jacques

13.  Chemin de Saint Jacques    
  



42. Jahreswoche



15. Wachsein für Frieden

      Meditieren in die Nacht, ab 19 h

16. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

 17. Jahresgruppe I 19 h – 21 h

18. Jahresgruppe II 19 h – 21 h

19. Kontemplation + Tanz

      Aramäischer Jesus, 19 h – 20.30 h
   
   
 

43. Jahreswoche

  
   
  

22. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

23. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

24. Jahresgruppe I 19 h – 21 h

25. Jahresgruppe II  19 h – 21 h

26. Kontemplation + Tanz

      Aramäischer Jesus, 19 h – 20.30 h

27. Dasein für Frieden, 9 h – 12 h

 

 


 

44. Jahreswoche


29. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

30. Sunset Meditation, 19 h - 20 h

31. Jahresgruppe I+II