LITERATUR

 

 

Frieden

 

 

Dalai Lama

Seid Rebellen des Friedens

Der neue Appell an die Welt

 

 

 

 

Barbara von Meibom

Deutschlands Chance

Mit dem Schatten versöhnen

 

 

 

 

 

Friedenspreisträger  des deutschen Buchhandels

 

 

2018

Jan Assmann

Totale Religion

Ursprünge und Formen puritanischer Verschärfung

 

 

 

2016

Carolin Emcke

Gegen den Hass

 

 

2015

Navid Kermani

Ansprache aus Anlass der Verleihung des Friedenspreises

 

 

 

 

Aktuelle Hinweise

 

Gerald Hüther

Würde

Was uns stark macht - als Einzelne und als Gesellschaft

 

Jaffa Zins

Scheindele

Gedichte

 

"Als Überlebende des Holocaust wurde ich Zeugin dessen, was der Mensch dem Menschen antun kann. Das spiegelt sich in meinen Gedichten wieder. Meine Gedichte helfen mir das andere Licht  im dunklen Tunnel der Schöpfung zu finden."

 

 

Gehmeditation & Pilgern

 

Thich Nhat Than

Einfach Gehen

Über das Gehen

Gehmeditaton

 

 

 

Erwin Döll

Markus Hillinger

Das Zen des glücklichen Wanderns

Schritt um Schritt zu sich selbst kommen

 

 

 

Franz Alt u.a.

Aufbruch zur Achtsamkeit

Wie Pilgern mein Leben verändert.

 

 

Gisbert Greshake

Gehen

Wege, Umwege, Kreuzwege

 

 

 

 

 

Klaus Bovers

Christine Paxmann

Kraftquelle Gehen

Gehen und Lebensglück

 

 

 

 

 

White Plume Sangha

Zen

 

 

Bernard Glassman

Zeugnis ablegen

Buddhismus als engagiertes Leben

  

Bernard Glassman

Anweisungen für den Koch

Lebensentwurf eines Zen-Meisters

 

Taizan Maezumi Roshi

Bernard Tetsugen Glassman Roshi

Erleuchtung, was ist das?

 

 

 

Bernard Glassman

Das Herz der Vollendung

Unterweisungen eines westlichen Zen-Meisters

 

 

Bernard Glassman

Konstantin Wecker

Die revolutionäre Kraft des Mitgefühls

Liedermacher meets Zen

 

 


Kathleen Battke (Hg.)

Ascheperlen

Pearls of Ash & Awe

20  Years of Bearing Witness in Auschwitz with Bernie Glassman & Peacemakers Friedenspraxis in Auschwitz

 

 

 

 

 

Sanbo Kyodan

Kamakura

 

 Koun Yamada

 

 Koun Yamada

 Das Tor des Zen

 Grundlagen und Praxis

 

 

 

 

 

Hugo Enomiya Makibi Lassalle, SJ

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Mein Weg zum Zen

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

ZEN Unterweisung

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Leben im neuen Bewusstsein

Ausgewählte Texte zu Fragen der Zeit

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Am Morgen einer besseren Welt

Der Mensch im Durchbruch zu einem neuen Bewusstsein

 

H.M. Enomiya-Lassalle, SJ

ZEN - Weg zur Erleuchtung

Einführung und Anleitung

 

 

 

 

 

 

Glassman-Lassalle Linie

 

 

Niklaus Brantschen, SJ

Pia Gyger

Mit Bernhard Stappel, Hildegard Schmidtfull, Marcel Steiner

Via Integralis

Wo Zen und christliche Mystik sich begegnen

Ein Übungsweg

 

Niklaus Brantschen, SJ

Auf dem Weg des Zen

Als Christ Buddhist

 

Pia Gyger

Mensch verbinde Erde und Himmel

Christliche Elemente einer kosmischen Spiritualität

 

 

Pia Gyger

Maria - Tochter der Erde und Königin des Alls

Vision einer neuen Schöpfung

 

 

Pia Gyger

Hört die Stimme des Herzens

Werdet Priester und Priesterinnen der kosmischen Wandlung

 

 

Dieter Wattenweiler

Der wahre Mensch ohne Rang und Namen - Zen im Westen

 

 

 

Anna Gamma

Ruhig im Sturm

Zen-Weisheiten für Menschen, die Verantwortung tragen

 

 

 

 

 

Herzgrund Sangha

Zen

 

Stefan Bauberger, SJ

Der Weg zum Herzgrund

Zen und die Spiritualität der Exerzitien

 

 

 

Bodhi-Sangha

Zen

 

 

AMA Samy, SJ

ZEN - Der große Weg ist ohne Tor

 

AMA Samy

Zen und Erleuchtung

Zen-Meditationen eines Zen-Meisters

 

 

AMA Samy

ZEN

Erwachen zum ursprünglichen Gesicht

 

 

 

Weitere Empfehlungen

 

Ruben Habito

Zen leben - Christ bleiben

 

 

Shunryu Suzuki

Seid reine Seide und scharfer Stahl

Das geistige Vermächtnis des großen ZEN-Meisters

 

Shunryu Suzuki

Zen-Geist

Anfänger-Geist

 

 

Thich Nhat Hanh

Das Herz von Buddhas Lehre

Leiden verwandeln - Die Praxis des glücklichen Lebens

 

 

Ajahn Brahm

Die Kuh, die weinte

Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück

 

 

Ajahn Brahm

Der Elefant, der das Glück vergaß

Buddhistische Geschichten, um Freude in jedem Moment zu finden.

 

 

 

 

Kodo Sawaki

Zen ist für nix gut

 

 

 

Kodo Sawaki

Zen ist die größte Lüge aller Zeiten

 

 

Karl Brunnhölzl

Das Herzinfarktsutra

Ein neuer Kommentar zum Herzsutra

 

 

Wüstenväter & Wüstenmütter

 

 

Weisung der Väter Apophetegmata Patrorum

 

 

Martirij Bagin und Andreas A. Thiermeyer

Meterikon

Die Weisheit der Wüstenmütter

 

 

Gabriele Ziegler

Die Wüstenmütter

Weise Frauen des frühen Christentums

 

 

Matthias Dietz (Hrsg.)

Kleine Philokalie

Belehrungen über das Gebet

 

 

Hans Conrad Zander

Als die Religion noch nicht langweilig war

Die Geschichte der Wüstenväter

 

 

Jakobus Kaffanke, OSB, Cyrill Schäfer u.a.

Das Schauen Gottes wieder erlangen

Kontemplation als Leben des inneren Menschen und als Herz des Mönchtums

 

 

 

 

 

 

 

Kontemplation Karmel

 

 

 

Edith Stein

Kreuzeswissenschaft

Studie über Joannes a Cruce

 

Hanna-Barbara Gerl

Unerbittliches Licht

Edith Stein

Philosophie-Mystik-Leben

 

Edith Stein

Wege der Gotteserkenntnis

Studie über Dionysius Areopagita

 

Waltraud Herbstrith (Hrsg.)

Edith Stein

Aus der Tiefe leben

Ein Textbrevier

 

Teresa von Avila

Wohnungen der inneren Burg

 

Teresa von Avila

Das Buch meines Lebens

Autobiographie

 

Teresa von Avila

Weg der Vollkommenheit

 

Peter Dyckhoff

Aus der Quelle schöpfen

Das innerliche Gebet nach Teresa von Avila

 

Teresa von Avila

Gedanken zum Hohelied

 

Teresa von Avila

Ich bin ein Weib und obendrein kein gutes

Portrait der Heiligen in ihren Texten

 

Erika Lorenz

Weg in die Weite

Die drei Leben der Teresa von Avila

 

 

Johannes vom Kreuz

Empor den Karmelberg

 

Johannes vom Kreuz

Der geistliche Gesang

 

Johannes vom Kreuz

Die dunkle Nacht

 

Johannes vom Kreuz

Lebendige Liebesflamme

 

Johannes vom Kreuz

Worte von Licht und Liebe

 

 

 

 

Kontemplation Zisterzienser

 

 

 

Bruno Fromme (Hrsg.)

Die neue Spiritualität der Zisterzienser im 12. Jahrhundert

 

 

Bernhard von Clairvaux

Sämtliche Werke 

Bände V+VI

Sermones super Cantica  Canticorum

Predigten über das Hohelied

lateinisch-deutsch

 

Bernhard von Clairvaux

Rückkehr zu Gott

Die mystischen Schriften

 

Bernhard von Clairvaux

Das Herz weit machen

Kontemplation und Weltverantwortung

 

Bernhard von Clairvaux

Weil mein Herz bewegt war

 

Bernhard J. Vosicky

Bernhard über Bernhard

Geistliche Lehren des heiligen Bernhard von Clairvaux

 

Gerhard Wehr, Hg.

Der Mystiker Bernhard von Clairvaux

 

Wolfgang Buchmüller, Hg.

Von der Freude, sich Gott zu nähern

Beiträge zur zisterziensischen Spiritualität

 

 

 

Kontemplation

 

 

 

Willi Massa (Hrsg.)

Wolke des Nichtwissens

Brief persönlicher Führung

Anleitung zur Meditation

 

 

Richard Rohr

Pure Präsenz

Sehen lernen wie die Mystiker

 

 

 

Richard Rohr

Wer loslässt, wird gehalten

Das Geschenk des kontemplativen Gebetes

 

 

Franz Jalics

Der kontempative Weg

Ignatianische Impulse

 

 

 

Simon Peng-Keller

Kontemplation

Einübung in ein achtsames Leben

 

 

 

Gerhard Wehr

Nirgend Geliebte wird Welt sein als innen

Lebensbilder der Mystik im 20. Jahrhundert

 

 

 

 

Willigis Jäger

Kontemplation

 

 

 

 

 

Interreligiöses

 

 

Sebastian Painadath, SJ

Der Geist reißt Mauern nieder

Die Erneuerung unseres Glaubens durch interreligiösen Dialog

 

Sebastian Painadath, SJ

Wir alle sind Pilger

Gebete der Welt

 

 

 

Sebastian Painadath, SJ

Das Sonnengebet

 

 

 

 

 

 

 

Integrales Denken

 

Teilhard de Chardin

Das göttliche Milieu

Ein Entwurf des Innern Lebens

 

Teilhard de Chardin

Das Herz der Materie

Kernstück einer genialen Weltsicht

 

 

 

Ken Wilber

Integrale Spiritualität

 

 

 

Ken Wilber

Integrale Vision

 

 

 

Ken Wilber

Eine kurze Geschichte des Kosmos

 

 

 

 

 

Physik, Medizin

 

 

 

Amit Goswami

Das bewusste Universum

 

 

 

Roland Röpers u.a.

Was unsere Welt im Innersten zusammenhält

Hans-Peter Dürr im Gespräch

 

 

 

Ulrich Schnabel

Die Vermessung des Glaubens

Forscher ergründen, wie Glaube entsteht und warum er Berge versetzt.

 

Wolf Singer,

Matthieu Ricard

Hirnforschung und Meditation. Ein Dialog.

 

 

 

Jin Kabat-Zinn

Gesund durch Meditation

 

 

 

Ulrich Ott

Meditation für Skeptiker

Ein Neurowissenschaftlwer erklärt den Weg zum Selbst

 

 

 

Peter Sedlmeier

Die Kraft der Meditation

Was die Wissenschaft darüber weiß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ÜBUNGSWEISE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

   Eine besondere Übertragung außerhalb der Schriften.

Kein Sich-Stützen auf Worte und Buchstaben.

Direkt auf den Geist, direkt auf das Herz zeigen.

Die eigene Natur erschauen.

Buddhaschaft erlangen.

  

Bodhidharma zugeschrieben

 

 

 

Mit einer kostbaren Perle unterwegs

Unsere Übung

 

 

 "Wenn man wissen will, was Zen ist, muss man es praktizieren."

 

Hugo M. Enomiya-Lassalle

   

 

Mehr als die gegenständliche Welt - Leben berühren

  

Wir heißen Bernhard und Christiane und praktizieren. Unsere Übung heißt Zazen.  Zazen stammt aus dem Buddhismus. Wir verbinden Zazen mit der westlich-christlichen Tradition der Kontemplation. Im Zazen lassen wir alle Geschäfte ruhen.  Weder machen wir Worte, noch bemühen wir Gedanken oder befassen uns aktiv mit Gefühlen, Menschen, Erfahrungen, psychischen Realitäten oder irgendwelchen Objekten.  Wir üben in völliger Stille.  Die kontemplative Haltung lässt jeden "Gegen"stand los.  Das gewohnte Verweilen und Schlendern in Vorstellungen unterbrechen wir konsequent, damit der Geist zur Ruhe kommen kann.  Wir schweigen und setzen das Befassen mit Sprache und Bildern aus.  Wir sitzen und atmen und kümmern uns dabei weder um  irgendetwas noch um irgendjemand. 

 

So werden wir langsam frei von Besetzungen. Wenn sich die innere Bühne leert,  berühren wir unser wahres Leben. Das besteht aus weit mehr als Wellenspiel und flachem Strand.  Es geht über unsere Begriffe, Definitionen, Rollen und selbstgemachte Konstrukte weit hinaus.  Unser ICH ist so angelegt, dass es die Enge unseres Sehens transzendieren mag. Unsere Wahrnehmung weitet sich im Übungsprozess  und die Fixierung auf Vordergründiges löst sich. Wir überschreiten dabei die täuschende Empfindung von Getrenntsein zugunsten einer universellen Offenheit und Verbundenheit.  Christliche Mystik beschreibt diese Weitung als Weg des "Verweilens vor Gott", als "Leerwerden" und als "Einung", Zen als Erleuchtung.

 

Zahllos sind täuschende Gedanken und Gefühle.

Ich gelobe sie alle zu lassen.

 

aus den Boddhisattva-Versprechen 

  

Einfach da -  offen und weit

  

Das Herz unseres Übens besteht im einfachen Dasein. Wir sitzen, halten still und sammeln uns im Atem.  So verweilen wir, entspannt und gelöst, wach und achtsam im Augenblick. Da wir meist verlernt haben, ganz gegenwärtig  und empfänglich zu sein und uns hingegen permanent aktivieren und zerstreuen, ist das Üben von etwas, was wir fast verlernt haben und nur selten aktivieren, natürlich eine besondere Herausforderung. Wir fangen daher immer wieder von Neuem damit an.

So kann es gelingen, den Alltagsmodus des ständigen Denkens und Funktionierens, der unentwegten Beschäftigung und dauernden Bewertung  durch Komplementäres zu erweitern und von dort aus zu leben.

  

 

Leben aus tieferem Quell

 

Wir lassen uns locken vom "Klang der Stille" und in Räume leiten, von denen wir in der Alltagswahrnehmung keine Notiz nehmen. Unsere Herzenssehnsucht zieht uns ins Unbekannte, in die "Krypta", ins "Verborgene" wie Jesus das als Gebetshaltung beschreibt. Das ist Boddhicitta, das Verlangen zu erwachen. Edith Stein schrieb, dass sich "eine unendliche Welt auftut, wenn man damit anfängt, nach innen statt nach außen zu leben."

Solch offene Weite rührt an das, was Menschen Unendlichkeit oder Ewigkeit nennen.  Herz und Bewusstsein werden offen und empfänglich für die ganze Wirklichkeit. Wir fangen damit an, uns in diesem Tiefengrund niederzulassen und von hier aus kraftvoll im Außen zu leben, uns aus solcher Tiefe und  von innen lenken und leiten zu lassen. Das führt in eine neue Gestalt von Selbstbestimmung. Unser kleines Ego wächst in eine neue Verfassung weiter Verbundenheit. Es wird frei und offen.

  

Vergiss deine Grenzen,

wandre aus

Das Niemandsland

unendlich

nimmt dich auf.

  

Rose Ausländer

  

Leere, Einung, Schalom und Anshin

  

Stille, Nicht-Handeln, Dasein im Atem: Dabei sammelt sich unser im Vielerlei zerstreutes Bewusstsein. Es  klärt, leert und eint sich.  Im Selben beginnt ein feiner, fast nicht spürbarer, inneren und machtvoller Transformationsprozess. Unserem eigenen Mühen um Sammlung und Bereitung kommt die Gnade entgegen.  Leere wird Fülle: Schalom tritt ein, buddhistisch "Anshin", ein Friede, den die Welt nicht kennt, eine Qualität von Herzensruhe, die wir in der reinen Außenorientierung nicht finden. Wir fangen damit  an, aus dieser Erfahrung zu leben: Weg nach innen und Weg nach außen werden  zu einem einzigen Weg.

 

 

Es ist eine unendliche Welt, die sich auftut,

wenn man einmal damit beginnt, nach innen statt nach außen zu leben.

 

nach Edith Stein

  

Zazen als Shikantaza - Unterschiedliche Wege in einem Vollzug

 

Die Leibgestalt unseres Übens nennt man Zazen, meist  "Sitzen in Stille" genannt. Es bedeutet aber mehr, nämlich ein unmittelbares Schauen, eine direkte Versenkung in die Wesensmitte,  ein schauendes doch nicht sehendes  Berühren des Herzgeistes. Die Praxis des Zazen beginnt also in einer direkten, ganz unmittelbaren Selbstbegegnung. Dieses Erschauen der eigenen Wesensnatur, initiiert gleichzeitig eine Eins- und Ganzwerdung.  Auch die verstreuten, abgespaltenen ungeliebten, ja unbewussten Persönlichkeitsanteile  treten in den Blick, werden geheilt, integriert und sein gelassen.

Kinhin, Gehen in Achtsamkeit, gehört ebenfalls zu unserer Übungspraxis.

 

Shikantaza nennt sich unsere Übungsweise.  Sie geht auf Buddha zurück und verbindet die in vielen Religionen gepflegte Praxis der Konzentration, Sammlung und Versenkung (Samatha / Christliche Kontemplation), welche zur Einheitserfahrung (unio mystica) leiten kann mit der Übung der Achtsamkeit (Vipassana), die uns Körper, Sinne, Gedanken, Denken und Phänomene innig berühren lässt und uns den  ständigen Wandel aller Gestalten vor Augen führt. Gelassenheit, Klarheit und Einsicht  werden so in uns geweckt und allseitige Verbundenheit  entwickelt und genährt.

 

Innere Synthese - Heirat von Ost und West

 

Im eigenen Herzen entsteht so ein Prozess, der östliches Zazen mit unseren eigenen Wurzeln verbindet.  Für Christen kann die Erlösung in Christus zu einer erfahrbaren, inneren Qualität werden.   In eigener, existentieller Erfahrung wird im eigenen Leib verkostet, verwirklicht und bewahrheitet, worüber man bislang in Fragen und Überzeugungen redete und woran man vertrauend zu glauben versuchte.  Das Gegeneinander der Religionen wird im eigenen Herzen zu einem Miteinander und Ineinander entwickelt, ohne dass Verschiedenheit und Unterschiede verwischt werden.

 

"Ist ZEN eine Religion ohne Gott?

Nein, antwortete der Zenmeister,

 es ist Gott ohne Religion."

 

Quelle unbekannt

   

Weg der Leibesübung

 

Spiritualität erhält mit  Shikantaza eine leibliche und existentielle Note.  Wir können mit Zazen tiefer Christ  oder Jude oder Hindu oder Buddhist werden. Menschen ohne religiöse Bindung merken, wie ihr Menschsein reift, Musiker, wie der Klang ihres Instrumentes schöner wird, ohne dass sie mit ihm üben. Die Haltung voller Präsenz schenkt Fotografen wunder-bare Bilder. 

Unser aufgeblähtes Ego verliert seinen bisherigen Habitus und tritt aus der Ichzentrierung in eine neue Ichfreiheit, welche das Ganze in dem Blick hat, nicht bloß das Eigene. Wir werden Menschen ohne Rang und Namen, ohne Titel und Kittel. Religiösität weitet sich zu Spiritualität und gewinnt eine frische und intensive Herzensqualität. Doch braucht man keine religiöse Überzeugung oder Praxis zu haben, um Zazen zu üben und daraus hohen Gewinn schöpfen.

 

 Die Befreiung ist abseits von allem Diskurs (...)

Dennoch: Jedes Wort, jeder Buchstabe sind Aspekte der Befreiung. Warum?

Weil die Befreiung keine Stellung im Inneren, im Äußeren oder in der Mitte hat.

Und weil auch Worte keine Stellung im Inneren, im Äußeren oder in der Mitte haben.

Daher (...) ist es unmöglich von der Befreiung getrennt von Buchstaben zu reden.

Warum? Alle Dinge sind Ausdrücke der Befreiung.

 

aus dem Vimalakirti Sutra

      

 

ANSHIN-CHALOM

 

Offenes Haus - Gastfreundschaft - Begegnung Ost und West

  

2000 haben wir damit begonnen, unsere persönliche Übungspraxis als Paar und unser Wohnhaus Schritt um Schritt für Gäste zu öffnen.  

 

Nun werden es 20 Jahre, dass wir Zazen mit spirituell neugierigen, suchenden oder aufgeschlossenen Menschen, Nichtchristen und Christen teilen.

 

Dazu bieten wir Gastfreundschaft.

 

Im Auftrag der Via Integralis - Lassalle Kontemplationsschule, die aus der Glassman-Lassalle Gruppe geboren wurde, suchen wir die Begegnung von christlicher Mystik und zenbuddhistischer Spiritualität.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Gastfreundschaft

 

Das ist der Gastfreundschaft tiefster Sinn:

 

Dass ein Mensch dem anderen Rast gebe auf der großen Wanderschaft zum ewigen Zuhause.

 

Dass er für eine Weile ihm Bleibe gebe für die Seele, Kraft, Ruhe und das Vertrauen:

Wir sind Weggenossen und haben die gleiche Fahrt.

 

Jede Gastfreundschaft ist gut. darin von solcher Gastfreundschaft der Seele etwas lebt.

 

Romano Guardini

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TERMINKALENDER

 

JANUAR 2019

  


 

 

Jahreswoche 01

 

02. Stille Tage

       Erfahrung der Stille

       Im Dunkel gebor(g)en

03. Stille Tage

04. Stille Tage

05. Stille Tage

06. Stille Tage

 
 

Jahreswoche 02

 

07. Sunset  Meditation, 19 h  

08. Sunset  Meditation, 19 h

09. Gesprächsmöglichkeit, 18 h

09. Meditationsgruppe, 19 h 

10. Gesprächsmöglichkeit, 18 h

10. Meditationsgruppe, 19 h

11. Sunset Meditation, 19 h

11. Einführung 18  h

 


 

Jahreswoche 03

  

14. Sunset Meditation Rezitation,  19 h

15. Sunset Meditation, 19 h

16. Gesprächsmöglichkeit, 18 h

16. Meditationsgruppe, 19 h

17. Behandlung, 17 h

17. Meditationsgruppe, 19

18. Behandlung, 18 h 

18. Sunset Meditation, 19 h

18 h Einführung für Interessierte


 

Jahreswoche 04

 

  

21. Sunset Meditation,  19 h

21. Behandlung, 17 h

22. Sunset Meditation,  19 h 

23. Behandlung, 17 h

23. Gespräch, 18 h

23. Meditationsgruppe, 19 h 

24. Behandlung, 18 h

24. Meditationsgruppe, 19 h

25. Behandlung, 17 h

25. Sunset Meditation, 19 h mit

25.  Einführung,  18 h

26. Dasein für Frieden, 9h

26. Gesppräch, 13 h

 


 

Jahreswoche 05

  

28. Sunset Meditation,, 19 h

29. Sunset Meditation,  19 h

30. Gesprächsmöglichkeit, 18 h

30. Meditation 18 h Gruppe entfällt!

31. Gesprächsmöglichkeit, 18 h

31. Meditationsgruppe, 19 h

      

 

 

FEBRUAR 2019


  

Jahreswoche 06

  

04. Behandlung ab 10 h

04. Sunset Meditation, 18 h

05. Behandlung,  17 h

05. Sunset Meditation, 18 h

06. Behandlung, 17 h

06. Gespräch, 18 h

06. Jahresgruppe Mittwoch, 19 h

07. Behandlung, 17 h

07. Gespräch, 18 h  

07. Jahresgruppe Donnerstag, 19 h

08. Sunset Meditation, 18 h


  


  

Jahreswoche 07

 

11. Behandlung, 10 h

12. Offene Meditation, 12.30 h

12. Sunset Meditation, 18 h

13. Behandlung, 18 h

13. Jahresgruppe Mittwoch, 19 h

14. Behandlung, 17 h

14. Gespräch, 18 h 

14. Jahresgruppe Donnerstag, 19 h

15. Behandlung, 17 h

15. Sunset Meditation, 18 h


  


  

Jahreswoche 08  

 

18. Behandlung, 10 h

18. Sunset Meditation, 18 h

19. Gespräch/Behandlung, 17 h

19. Sunset Meditation, 18 h

20. Gesprächsmöglichkeit, 18 h

20. Jahresgruppe Mittwoch, 19 h

21. Gespräch, 18 h

21. Jahresgruppe Donnerstag, 19 h

22. Gespräch/Behandlung 17 h

22. Sunset  Meditation, 18 h  

23. Dasein für Frieden

                       9 h -12 h  

23. Mittagessen, 12 h

23. Gespräch, 13 h
  


  


  

Jahreswoche 09


  

25. Behandlung, 10 h 

25. Sunset  Meditation, 19 h

26. Sunset Meditation, 19 h

27. Gesprächsmöglichkeit, 18 h n.V.

27. Jahresgruppe Mittwoch, 19 h

28. Gesprächsmöglichkeit, 18 h n.V.

28. Jahresgruppe Donnerstag, 19 h


  

 


 


 


 

MÄRZ 2019 


 

Jahreswoche 09 und 10 


 

Vom 01.03. bis zum 05.03. bleibt das ZENtrum geschlossen! 


 

06. Behandlung, 17 h

06. Gesprächsbegleitung, 18 h

06. Jahresgruppe, 19 h

07. Behandlung, 17 h

07. Gesprächsbegleitung, 18 h

07. Jahresgruppe, 19 h

08. Gespräch/Behandlung, 18 h

08. Offener Abend, 19 h

     


Jahreswoche 11


 

11. Behandlung, 10 h

11. Gespräch, 18 h

11. Offener Abend, 19 h

12. Gespräch, 18 h

12. Offener Abend,19 h

13. Behandlung/Gespräch, 17 h

13 Behandlung/Gespräch, 18 h

13. Jahresgruppe, 19 h

14. Behandlung/Gespräch, 17h

14. Behandlung/Gespräch, 18 h

14. Jahresgruppe, 19 h

15. Behandlung/Gespräch 17h/18 h

15. Offener Abend, 19 h

16. Meditieren in die Nacht, 19 h


Jahreswoche 12


18. Behandlung, 10 h

18. Gespräch, 18 h

18. Offener Abend, 19 h

19. Gespräch, 18 h

19. Offener Abend,19 h

20. Behandlung/Gespräch, 17 h

20 Behandlung/Gespräch, 18 h

20. Jahresgruppe, 19 h

21. Behandlung/Gespräch, 17h

21. Behandlung/Gespräch, 18 h

21. Jahresgruppe, 19 h

22. Behandlung/Gespräch, 18 h

22. Offener Abend, 19 h


Jahreswoche 13


25. Behandlung, 10 h

25. Offener Abend, 19 h

26. Gespräch, 18 h

26. Offener Abend, 19 h

27. Gespräch/Behandlung, 17/18 h

27. Jahresgruppe, 19 h

28. Gespräch/Behandlung, 17/18 h

28. Jahresgruppe, 19 h

29. Retreat, ab 18 h

30. Retreat, 06 h bis 21 h

30. Dasein für Frieden, 9 h

30. Mittagessen, 12 h

30. Gespräch, 13 h

31. Retreat, 06 h bis 11.30 h