STIMMEN

DER MYSTIK 

 

 

 Sammlung

 

Es muss eine kraftvolle Einkehr geschehen, ein Einholen und Einsammeln aller Kräfte, der höchsten wie der niedrigsten,

ein Einswerden

aus aller Zerstreuung.

 

Johannes Tauler

 

 

  

 Versenkung

 

Die Versenkung nimmt dem menschlichen Geist Bild und Form und alle Vielheit ab. Er gelangt in eine wahrnehmende Unwissenheit seiner selbst und aller Dinge und wird in den Abgrund der ineinander fließenden Einheit hinein getragen, wo er Seligkeit gemäß der höchsten Wahrheit erfährt. Darüber hinaus gibt es kein Streben noch Mühen, denn Anfang und Ende sind eins geworden, und der Geist ist  - sich selbst entsunken - eins mit dem göttlichen geworden.

 

Heinrich Seuse 

 

 


 Reinigung

 

Die dunkle Nacht ist ein Einströmen Gottes in den Menschen, das ihn von seinen gewohnheitsmässigen natürlichen und geistlichen Unkenntnissen und Unvollkommenheiten läutert. (...) Diese eingegossene Kontemplation (...) hat im Menschen vor allem  zwei Wirkungen: Sie läutert und erleuchtet ihn und bereitet ihn vor für die Liebeseinung mit Gott.

 

Johannes vom Kreuz

 

 

 

 Erfüllung

 

Wenn alle Kräfte deiner Seele zur Ruhe gekommen sind,  fühlt die Seele Erfüllung und ein Genügen,

als ob ihr nichts mehr fehle.

 

Teresa von Avila

 

 

 

 

 Auftun und Eingehen

 

In dem Augenblick, in dem der menschliche Geist bereit ist, geht Gott in ihn ein, (...) ohne Zögern (...)  Das Auftun und das Hineingehn, es fällt letztlich in einem Punkt zusammen.


Meister Eckehart

 

 

 

  Dasein - in Gott sein

 

Du musst ihn nicht eigens suchen, weder dort noch hier. Er ist ja nicht weiter weg als vor der Tür des Herzens. Da steht er und wartet, wen er bereitfindet, wer ihm auftut und ihn hineinlässt. Du brauchst ihn auch nicht erst von fern her zu rufen. Er kann es ja kaum erwarten, bis du ihm auftust. Ihn verlangt tausendmal dringlicher nach dir als du dich nach ihm sehnst.

 

Meister Eckehart

 

 

 

 

 Heimfinden                

 

Deine Reise wird dich nicht

in ein fremdes Land führen,

sondern in deine eigene

Heimat.
 

Teresa von Avila

 

 

 

Werden

 

Der Kosmos ist Gottes geheimnisvoller, noch im Werden begriffener Leib. Wenn der Kosmos Gottes werdender Leib ist –

und das „Dies ist mein Leib, dies ist mein Blut“ (...) das Erinnerungszeichen dafür, dann suchen und erfahren wir Gott nicht fern von uns und jenseits der Welt, sondern mitten in uns und mitten im Kosmos. (...) Doch wir leben und bewegen uns nicht nur in Gott, wenn wir in der Welt sind, wir nehmen auch am Werden teil, am Werden Gottes im Kosmos. Wir selbst sind Werden-de,  wir müssen es – aller Trägheit zum Trotz – auch sein wollen und uns für das Werden Gottes in uns und durch uns zur Verfügung stellen.

 

Teilhard de Chardin   

 

 

Empfänglich werden

 

Bemüht euch, mehr darauf zu achten, was Gott im Innern zu euch sagt, als was euch von außen ein Mensch zuspricht.

 

Denn diese innere Stimme ist die überwältigende und starke Stimme, die Wüsten erschüttert,

die verschlossensten Bereiche sprengt,

den starren Panzer der Seelen durchbricht.

Die Stimme Gottes bietet sich von selbst an,

dringt von sich aus ein und hört nie auf, an der Tür jedes einzelnen zu klopfen. Im Grunde bedarf es keiner Anstrengung,

um für diese Stimme empfänglich zu sein.

 

Bernhard v. Clairvaux

 

 

 

 

Innen wie außen

 

LAUSCHE  AUF DAS WUNDER!

DRAUSSEN STEHEN

WIE DRINNEN,

BEGREIFEN UND

UMGRIFFEN WERDEN,

HALTEN UND GEHALTEN WERDEN.

DAS IST DAS ZIEL:

WO DER GEIST IN RUHE VERWEILT,

DER LIEBEN EWIGKEIT VEREINT.

 

Meister Eckehart

 

 

 

Du bist ...

 

Du bist mein sanftestes Lagerkissen,

mein liebstes Bett,

meine heimlichste Ruhe,

mein tiefstes Verlangen,

meine höchste Ehre.

Du bist eine Lust

für mein Gottsein,

ein Durst für mein Menschsein,

ein Bach für meine Hitze.

Du bist mein Spiegelberg,

meine Augenweide,

ein Verlust meiner selbst,

ein Sturm auf mein Herz,

ein Heimfall meiner Beherrschung,

die ich aufgebe, (...)

 

Mechthild von Magdeburg

 

 

 

 

Einswerden

 

DU SOLLST ALLZUMAL ENTSINKEN

DEINER DEINESHEIT

UND SOLLST ZERFLIESSEN

IN SEINE SEINESHEIT

UND SOLL DEIN DEIN  

IN SEINEM MEIN

EIN MEIN WERDEN

ALSO GÄNZLICH,

DASS DU MIT IHM VERSTEHEST EWIGLEICH

SEINE UNGEWORDENE ISTIGKEIT

UND SEINE UNGENANNTE NICHTHEIT.

 

Meister Eckehart
 

 

 Ich bin in dir

 

Der liebevolle Mund, der meine Seele tief verwundet, hat diese gewaltigen Worte für mich:                              

Du bist mein Begehren, ein Liebesfühlen,  du bist meiner Brust eine Kühlung, du bist ein inniger Kuss auf meinem Mund, du bist eine fröhliche Freude, wenn ich dich finde!

Ich bin in dir und du bist in mir, wir könnten nicht näher sein, denn wir zwei sind zusammengeflossen und

sind in eine Form gegossen so werden wir ewig bleiben, ohne müde zu werden. (…)

 

Mechthild von Magdeburg

 

 

 

 

Ich bin in mir selbst an allen Orten und in allen Dingen, wie ich immer war, anfangslos. Ich warte auf dich im Baumgarten der Liebe und breche dir die Blumen der süßen Vereinigung und bereite dir dort ein Lager aus dem lustvollen Gras der heiligen Erkenntnis. Die leuchtende Sonne meiner ewigen Gottheit, bescheint dich mit dem geheimnisvollen Wunder meines Lichtglanzes.

 

Mechthild von Mageburg

 

 

 

Hingabe  

 

Schon jetzt nehme ich den Tod, den Gott mir zugedacht hat, in vollkommener Unter-werfung  unter seinen heiligsten Willen mit Freuden entgegen. Ich bitte ihn, dass er mein Leben und Sterben annehmen möge zu seiner Ehre und zur Verherrlichung, (...) für die Rettung Deutschlands und den Frieden der Welt (...)

 

Edith Stein, 1939

 

 

 

LITERATUR

 

 

Frieden

 

 

Dalai Lama

Seid Rebellen des Friedens

Der neue Appell an die Welt

 

 

 

 

Barbara von Meibom

Deutschlands Chance

Mit dem Schatten versöhnen

 

 

 

 

 

Friedenspreisträger  des deutschen Buchhandels

 

 

2018

Jan Assmann

Totale Religion

Ursprünge und formen puritanischer Verschärfung

 

 

 

2016

Carolin Emcke

Gegen den Hass

 

 

2015

Navid Kermani

Ansprache aus Anlass der Verleihung des Friedenspreises

 

 

 

 

Aktuelle Hinweise

 

Gerald Hüther

Würde

Was uns stark macht - als Einzelne und als Gesellschaft

 

Jaffa Zins

Scheindele

Gedichte

 

"Als Überlebende des Holocaust wurde ich Zeugin dessen, was der Mensch dem Menschen antun kann. Das spiegelt sich in meinen Gedichten wieder. Meine Gedichte helfen mir das andere Licht  im dunklen Tunnel der Schöpfung zu finden."

 

 

Gehmeditation & Pilgern

 

Thich Nhat Than

Einfach Gehen

Über das Gehen

Gehmeditaton

 

 

 

Erwin Döll

Markus Hillinger

Das Zen des glücklichen Wanderns

Schritt um Schritt zu sich selbst kommen

 

 

 

Franz Alt u.a.

Aufbruch zur Achtsamkeit

Wie Pilgern mein Leben verändert.

 

 

Gisbert Greshake

Gehen

Wege, Umwege, Kreuzwege

 

 

 

 

 

Klaus Bovers

Christine Paxmann

Kraftquelle Gehen

Gehen und Lebensglück

 

 

 

 

 

White Plume Sangha

Zen

 

 

Bernard Glassman

Zeugnis ablegen

Buddhismus als engagiertes Leben

  

Bernard Glassman

Anweisungen für den Koch

Lebensentwurf eines Zen-Meisters

 

Taizan Maezumi Roshi

Bernard Tetsugen Glassman Roshi

Erleuchtung, was ist das?

 

 

 

Bernard Glassman

Das Herz der Vollendung

Unterweisungen eines westlichen Zen-Meisters

 

 

Bernard Glassman

Konstantin Wecker

Die revolutionäre Kraft des Mitgefühls

Liedermacher meets Zen

 

 


Kathleen Battke (Hg.)

Ascheperlen

Pearls of Ash & Awe

20  Years of Bearing Witness in uschwitz withh Bernie Glassman & Peacemakers Friedenspraxis in Auschwitz

 

 

 

 

 

Sanbo Kyodan

Kamakura

 

 Koun Yamada

 

 Koun Yamada

 Das Tor des Zen

 Grundlagen und Praxis

 

 

 

 

 

Hugo Enomiya Makibi Lassalle, SJ

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Mein Weg zum Zen

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

ZEN Unterweisung

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Leben im neuen Bewusstsein

Ausgewählte Texte zu Fragen der Zeit

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Am Morgen einer besseren Welt

Der Mensch im Durchbruch zu einem neuen Bewusstsein

 

H.M. Enomiya-Lassalle, SJ

ZEN - Weg zur Erleuchtung

Einführung und Anleitung

 

 

 

 

 

 

Glassman-Lassalle Linie

 

 

Niklaus Brantschen, SJ

Pia Gyger

Mit Bernhard Stappel, Hildegard Schmidtfull, Marcel Steiner

Via Integralis

Wo Zen und christliche Mystik sich begegnen

Ein Übungsweg

 

Niklaus Brantschen, SJ

Auf dem Weg des Zen

Als Christ Buddhist

 

Pia Gyger

Mensch verbinde Erde und Himmel

Christliche Elemente einer kosmischen Spiritualität

 

 

Pia Gyger

Maria - Tochter der Erde und Königin des Alls

Vision einer neuen Schöpfung

 

 

Pia Gyger

Hört die Stimme des Herzens

Werdet Priester und Priesterinnen der kosmischen Wandlung

 

 

Dieter Wattenweiler

Der wahre Mensch ohne Rang und Namen - Zen im Westen

 

 

 

Anna Gamma

Ruhig im Sturm

Zen-Weisheiten für Menschen, die Verantwortung tragen

 

 

 

 

 

Herzgrund Sangha

Zen

 

Stefan Bauberger, SJ

Der Weg zum Herzgrund

Zen und die Spiritualität der Exerzitien

 

 

 

Bodhi-Sangha

Zen

 

 

AMA Samy, SJ

ZEN - Der große Weg ist ohne Tor

 

AMA Samy

Zen und Erleuchtung

Zen-Meditationen eines Zen-Meisters

 

 

AMA Samy

ZEN

Erwachen zum ursprünglichen Gesicht

 

 

 

Weitere Empfehlungen

 

Ruben Habito

Zen leben - Christ bleiben

 

 

Shunryu Suzuki

Seid reine Seide und scharfer Stahl

Das geistige Vermächtnis des großen ZEN-Meisters

 

Shunryu Suzuki

Zen-Geist

Anfänger-Geist

 

 

Thich Nhat Hanh

Das Herz von Buddhas Lehre

Leiden verwandeln - Die Praxis des glücklichen Lebens

 

 

Ajahn Brahm

Die Kuh, die weinte

Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück

 

 

Ajahn Brahm

Der Elefant, der das Glück vergaß

Buddhistische Geschichten, um Freude in jedem Moment zu finden.

 

 

 

 

Kodo Sawaki

Zen ist für nix gut

 

 

 

Kodo Sawaki

Zen ist die größte Lüge aller Zeiten

 

 

Karl Brunnhölzl

Das Herzinfarktsutra

Ein neuer Kommentar zum Herzsutra

 

 

Wüstenväter & Wüstenmütter

 

 

Weisung der Väter Apophetegmata Patrorum

 

 

Martirij Bagin und Andreas A. Thiermeyer

Meterikon

Die Weisheit der Wüstenmütter

 

 

Gabriele Ziegler

Die Wüstenmütter

Weise Frauen des frühen Christentums

 

 

Matthias Dietz (Hrsg.)

Kleine Philokalie

Belehrungen über das Gebet

 

 

Hans Conrad Zander

Als die Religion noch nicht langweilig war

Die Geschichte der Wüstenväter

 

 

Jakobus Kaffanke, OSB, Cyrill Schäfer u.a.

Das Schauen Gottes wieder erlangen

Kontemplation als Leben des inneren Menschen und als Herz des Mönchtums

 

 

 

 

 

 

 

Kontemplation Karmel

 

 

 

Edith Stein

Kreuzeswissenschaft

Studie über Joannes a Cruce

 

Hanna-Barbara Gerl

Unerbittliches Licht

Edith Stein

Philosophie-Mystik-Leben

 

Edith Stein

Wege der Gotteserkenntnis

Studie über Dionysius Areopagita

 

Waltraud Herbstrith (Hrsg.)

Edith Stein

Aus der Tiefe leben

Ein Textbrevier

 

Teresa von Avila

Wohnungen der inneren Burg

 

Teresa von Avila

Das Buch meines Lebens

Autobiographie

 

Teresa von Avila

Weg der Vollkommenheit

 

Peter Dyckhoff

Aus der Quelle schöpfen

Das innerliche Gebet nach Teresa von Avila

 

Teresa von Avila

Gedanken zum Hohelied

 

Teresa von Avila

Ich bin ein Weib und obendrein kein gutes

Portrait der Heiligen in ihren Texten

 

Erika Lorenz

Weg in die Weite

Die drei Leben der Teresa von Avila

 

 

Johannes vom Kreuz

Empor den Karmelberg

 

Johannes vom Kreuz

Der geistliche Gesang

 

Johannes vom Kreuz

Die dunkle Nacht

 

Johannes vom Kreuz

Lebendige Liebesflamme

 

Johannes vom Kreuz

Worte von Licht und Liebe

 

 

 

 

Kontemplation Zisterzienser

 

 

 

Bruno Fromme (Hrsg.)

Die neue Spiritualität der Zisterzienser im 12. Jahrhundert

 

 

Bernhard von Clairvaux

Sämtliche Werke 

Bände V+VI

Sermones super Cantica  Canticorum

Predigten über das Hohelied

lateinisch-deutsch

 

Bernhard von Clairvaux

Rückkehr zu Gott

Die mystischen Schriften

 

Bernhard von Clairvaux

Das Herz weit machen

Kontemplation und Weltverantwortung

 

Bernhard von Clairvaux

Weil mein Herz bewegt war

 

Bernhard J. Vosicky

Bernhard über Bernhard

Geistliche Lehren des heiligen Bernhard von Clairvaux

 

Gerhard Wehr, Hg.

Der Mystiker Bernhard von Clairvaux

 

Wolfgang Buchmüller, Hg.

Von der Freude, sich Gott zu nähern

Beiträge zur zisterziensischen Spiritualität

 

 

 

Kontemplation

 

 

 

Willi Massa (Hrsg.)

Wolke des Nichtwissens

Brief persönlicher Führung

Anleitung zur Meditation

 

 

Richard Rohr

Pure Präsenz

Sehen lernen wie die Mystiker

 

 

 

Richard Rohr

Wer loslässt, wird gehalten

Das Geschenk des kontemplativen Gebetes

 

 

Franz Jalics

Der kontempative Weg

Ignatianische Impulse

 

 

 

Simon Peng-Keller

Kontemplation

Einübung in ein achtsames Leben

 

 

 

Gerhard Wehr

Nirgend Geliebte wird Welt sein als innen

Lebensbilder der Mystik im 20. Jahrhundert

 

 

 

 

Willigis Jäger

Kontemplation

 

 

 

 

 

Interreligiöses

 

 

Sebastian Painadath, SJ

Der Geist reißt Mauern nieder

Die Erneuerung unseres Glaubens durch interreligiösen Dialog

 

Sebastian Painadath, SJ

Wir alle sind Pilger

Gebete der Welt

 

 

 

Sebastian Painadath, SJ

Das Sonnengebet

 

 

 

 

 

 

 

Integrales Denken

 

Teilhard de Chardin

Das göttliche Milieu

Ein Entwurf des Innern Lebens

 

Teilhard de Chardin

Das Herz der Materie

Kernstück einer genialen Weltsicht

 

 

 

Ken Wilber

Integrale Spiritualität

 

 

 

Ken Wilber

Integrale Vision

 

 

 

Ken Wilber

Eine kurze Geschichte des Kosmos

 

 

 

 

 

Physik, Medizin

 

 

 

Amit Goswami

Das bewusste Universum

 

 

 

Roland Röpers u.a.

Was unsere Welt im Innersten zusammenhält

Hans-Peter Dürr im Gespräch

 

 

 

Ulrich Schnabel

Die Vermessung des Glaubens

Forscher ergründen, wie Glaube entsteht und warum er Berge versetzt.

 

Wolf Singer,

Matthieu Ricard

Hirnforschung und Meditation. Ein Dialog.

 

 

 

Jin Kabat-Zinn

Gesund durch Meditation

 

 

 

Ulrich Ott

Meditation für Skeptiker

Ein Neurowissenschaftlwer erklärt den Weg zum Selbst

 

 

 

Peter Sedlmeier

Die Kraft der Meditation

Was die Wissenschaft darüber weiß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RESONANZ

 

 

Erfahrungen

 

 

Die Rückmeldungen sind behutsam überarbeitet: Sie sind gekürzt und anonymisiert, damit Rückschlüsse auf konkrete Personen ausgeschlossen sind. Das Spektrum des Aufgeschriebenen reicht vom Bericht, über persönliche Befindlichkeiten bis hin zu tieferen, inneren Erfahrungen. Daher wurde von jeder einzelnen Person die Erlaubnis zur Veröffentlichung in diesem Rahmen eingeholt. Die Überschriften sind Zusätze.  Falls ein Bericht doch eine Person erkennen macht, so ist dies von der Betroffenen ausdrücklich so gewünscht. Die Resonanz umspannt einen  Zeitraum von ca. 12 Jahren.

 

  

 

2018 Tag der Achtsamkeit

Vorbereitung Chemin de Saint Jacques

 

Für mich war es ein sehr schöner Tag. Das Gehen mit relativ schwerem Rucksack ist eine neue Herausforderung und anders als das Wandern, was ich bisher kenne.  Zur Zeit genieße ich die Stille sehr...laut und voller Trubel ist das Leben ja sowieso......meinem Empfinden nach hatten wir das am Sonntag ganz gut in Balance... jeder geht ja den Weg für sich ....und zuviel Reden und nicht bei sich bleiben, kann dann auch anstrengend werden.

Die Gruppe war harmonisch und du machst das schon super mit deinen Empfehlungen und Vorschlägen...man spürt deine Menschenkenntnis und Erfahrung.... noch mehr Menschen zusammen, würde es wahrscheinlich unruhiger oder "unrunder" werden lassen...ich freu mich auf den Camino mit euch....


Ganz liebe Grüße und nochmals danke für den schönen Tag




Danke, für deine Info! Der Tag der Achtsamkeit war für mich ein ganz besonderes Erlebnis und ich freue mich jetzt schon sehr auf die Tour im Herbst. Der Wechsel von Reden u Schweigen fand ich auch sehr angenehm... Von der Kondition her war die Strecke für mich auch kein Problem, nur an den Rucksack muss ich mich noch gewöhnen. Er saß aber auch nicht richtig, hab ich daheim festgestellt. Ich möchte mich nochmals ganz herzlich für eure Gastfreundlichkeit bedanken!

 

 

 

 

 

2017 Dasein für Frieden

 

Meditieren

mit Bewohnern und Bewohnerinnen vom Wohnstift Reppersberg in

Saarbrücken
 


Danke noch mal für den schönen Morgen mit euch.
Hier schicke ich Euch meinen wichtigsten Eindruck des Tages:
Meditation Ü90
Samstagmorgen im Oktober im Wohnstift Reppersberg. Fast alle Übenden der Runde sind mir fremd. Doch das Bild ist das gleiche wie in anderen Gruppen auch, also fühle ich mich nicht fremd.
Neu jedoch, die betagten Senioren (der älteste Herr 100 Jahr). Das Üben beginnt und alle machen mit. Kinhin, alle rappeln sich, auf mit Stock, Rollator, Rollstuhl. Runde um Runde.
Sie sitzen einfach, sie gehen einfach. Sie sind gerade alle meine Lehrer und zeigen wie es geht. Steh auf, auch wenn es weh tut. Geh, auch wenn es mühsam ist. Freue dich jetzt gerade in diesem Moment, weil es JETZT schön ist. Und jetzt gehen wir Essen und dann spazieren. Immer einfach jetzt.


  


  


  

Friedensgebet ist wirklich keine Frage des Alters: Das konnte ich heute erleben und spüren.

Heute konnte ich für mich mich mitnehmen, dass man Geduld haben muss gegen das Ungelöste im Herzen und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben. Dabei erinnerte ich mich an eine Aussage eines Kalenderblattes: “Die Geduld ist der Schlüssel zur Freude.” Und dass man aushalten muss. Geduld ist zwar (noch) nicht meine Stärke ist, aber die bisherige Meditation hat mich zwischen-zeitlich doch schon so weit gebracht, dass in einigen Situationen die innere Unruhe gewichen ist und etwas mehr Gelassenheit und Hoffnung an ihre Stelle traten. Ein wohltuendes Gefühl, welches auch Erfrischung und Tatendrang folgen lässt.  Schließen möchte ich mit Teresa von Avila: “Nichts soll dich beunruhigen; nichts ängstige dich. Wer Gott hat, dem fehlt nichts. Gott allein genügt.

Wenn Du möchtest, darfst Du meinen Vornamen erwähnen.

Ich wünsche Euch beiden eine schöne gemeinsame Zeit mit eindrucksvollen Erlebnissen, Bildern und Menschen. Bleibt gesund. Bis bald. Alles Liebe und Gute.


  


  

Das Friedensgebet wählte ich aus pragmatischen Gründen, weil es terminlich für mich am Besten passt und ich irgendwie einen Anfang finden wollte mit regelmäßigem Meditieren. Nun habe ich mit meinem inneren Frieden zuweilen „alle Hände voll zu tun“ und kann oft nicht so glauben, dass „sich das weitergibt“ in die Welt, wie Gisela Storz es am Samstag formulierte. Daher bin ich da eher verhalten und still.   



Als ich endlich im Altersheim ankam war ich zuerst sehr aufgelöst und innerlich unruhig. Der Vortrag hatte schon eine beruhigende Wirkung auf mich, schon allein deswegen hat es sich gelohnt zu kommen. Richtig wohl habe ich mich dort nicht so gefühlt, entweder hing es mit mir oder mit der ungewohnten Umgebung zusammen. Ich persönlich meditiere lieber bei Dir in der Hütte habe aber auch nichts dagegen wenn zwischen Theley und Saarbrücken abgewechselt wird.


  


  

Herzlichen Dank für deine Idee, das Friedensgebet einmal zusammen mit deiner ehemaligen Zenlehrerin Gisela Storz im Wohnstift Reppersberg zu halten. In dem Raum habe ich mich gleich wohl gefühlt. Obwohl ich nicht lange daran teilnehmen konnte, habe ich doch sehr schnell die verbindende Kraft gespürt. Ganz besonders aufgefallen ist mir von Anfang an eine Bewohnerin. Da war ein Leuchten in ihrem Gesicht, als hätte sie auf dieses besondere Geschenk schon lange gewartet. Schön! Ich fände es gut, wenn Du das Friedensgebet im nächsten Jahr im Wechsel in Theley und Saarbrücken anbietest.   


  


  

Ja, diese besondere Ruhe und Stille war eine andere „Stille“, war es, weil wir mit Menschen zusammen waren die viel erlebt haben und jetzt in diesem beschützten Umfeld ihre letzte Heimat gefunden haben? oder die Gewissheit, daß diese Menschen viel erzählen könnten? Gleichwohl, was es war, die Verbindung zwischen uns, der Teilnehmenden am Friedensgebet und den Bewohnern die den Mut hatten, mit uns zu sitzen löste in mir spontan große Achtung und Ehrfurcht vor dem Alter aus, und daß man niemals aufgeben soll und für das Geschenk alt zu werden dankbar sein muß. Ich glaube aber auch, daß es für die Bewohner, die daran teilgenommen haben ebenso ein großes Geschenk war, bei uns zu sein. Insbesondere erlebte ich Gisela (...) wach, aufmerksam und klar, mir kamen die Tränen als sie Dich „meinen Sohn“ nannte, Ihre Vermächtnis liegt bei Dir in guten Händen !! Ebenso fand ich Dich liebe Christiane, vollkommen entspannt, Dein Gesichtsausdruck war gelöst und heiter!


 


Es freut mich, dass das Friedensgebet auf dem Reppersberg so große Resonanz gefunden hat und ihr so schöne und intensive Erfahrungen machen durftet. Ich wäre auch sehr gerne dabei gewesen. Ich hoffe, dass es irgendwann bei mir klappt. (...) Diese Meditationen sind mir schon sehr wichtig, weil ich dann das Gefühl habe, (…) etwas zum Frieden in der Welt beizutragen. Dadurch, dass eine ganze Gruppe meditiert,wird doch eine ganz besonders wirkungsvolle Energie freigesetzt. Ich würde nächstes Jahr also sehr gerne an diesen Meditationen teilnehmen, weiß aber noch nicht, wann ich samstags arbeiten muss.


  

 


  

2016 Morgenexerzitien zum Herbst


  

Danke für die Begleitung. Ich fühle mich von Euch sehr getragen. Die Morgenmeditation spendet mir Ruhe und Kraft und führt das fort, was ich bei Euch im Kloster erfahren durfte.  Ich wünsche euch eine gut geführte Zeit mit Liebe, Licht und Freude. Danke .


  

Vielen Dank für das wunderschöne Geschenk. Ich habe in eurem Buch meinen Lieblingspsalm und viele Gebete gefunden, die ich sehr mag. Als ich es aufschlug, habe ich einen Text gelesen, der genau auf den Tag und zu mir und meinem Leben gepasst hat. Er gibt mir Trost und Halt. Danke für die Zeit der Morgenexerzitien, die ich bei euch verbringen durfte. Es war für mich ein großes Geschenk. Die Worte der Selbstverpflichtung im Morgenritual habe ich diesmal viel bewusster gebetet. Ich habe viel Hilfe in diesen Sätzen gefunden. Früher habe ich sie nur so aufgesagt. (…) Nochmals vielen Dank!

 


 

2016 Stille Tage in Engelthal


  

Die Stille und das Schweigen kamen mir nicht ungewöhnlich vor. Sie sind offenbar stärker Bestandteil meines Alltags als bei anderen Menschen. Dafür sorge ich allerdings auch durch Gewohnheiten. Ich bekomme sonst schnell das Gefühl, nicht mehr zu wissen, wer ich bin, bzw. mich nicht mehr oder zu wenig wahrzunehmen.   


  

Ich danke für die Unterstützung. Ich fühlte mich da abgeholt, wo ich stand und keinen Weg mehr sah. Dank der Hilfe und guten Führung kann ich  heute den inneren Druck sein lassen und die Enge abbauen, die Wandlung annehmen. Selbst in der beruflich schwierigen Woche danach habe ich deine Führung und die Unterstützung der Gruppe noch weiter gespürt.    


  

Neu an der Stille und am Schweigen war, die ganze Zeit im Sitzen zu verbringen und zu versuchen, dabei nichts zu tun. Das ist mir kaum gelungen, ich war fast die ganze Zeit am Schuften. Meine Bemühungen waren sicher zu stark und damit gegenläufig. Mit der Frage "Was tut weh?" wurde es dann leichter.   


  

Das Qi Gong war als sehr schöne Spür-Übungen vermittelt, statt funktional.


  

Bernhard habe ich im Dokusan unterschiedlich erlebt, namentlich am 2. Tag in ganz ungewohnter Verfassung mit völlig verändertem Gesichtsausdruck und einer Sprechweise wie von weit her und doch besonders nah.


  

Bei mir selbst: Ich fand mich auch 2 Tage danach im Yoga trotz enormer Müdigkeit in vielen Haltungen in Bestform wieder. Mein rechter Arm hat sich wunderbar erholen können, auch wenn ich damit immer noch nicht wieder schmerzfrei zupacken kann.


  

Das Kloster Engelthal mag ich positiv erwähnen: Die ruhige Lage des Klosters, die Geräumigkeit z.B.  von Meditationsraum, Zimmer und Bad - habe den vielen Platz richtig genossen – die erstaunlich gute Verpflegung, die gute Betreuung von euch, dem Haus und Petrus, die kleine Küche zur freien Nutzung


  

Ich meditiere nach den Stillen Tagen jeden Morgen weiter von 6.30 Uhr bis 7.00 Uhr. Das tut mir gut und gibt mir Stärke für den Tag. Gott in mir und ich in ihm: Das fühlt sich gut an.


  


Quell des Lebens“ Grüße und Wünsche zum Beginn des 60. Lebensjahres


  

Vertrauen


  

Spätherbst

Rückzug

Loslassen

Stille

Der Boden trägt

Aus der Erde kommt neue Kraft.

Meine Seele weiß um das kommende Frühjahr

  

Schwalbach, Deine Mama


  

(…) Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Entschluß als Kontemplationslehrer und freier Seelsorger weiter zu arbeiten. Dazu wünsche ich Dir ein erfüllendes Wirken. (…) Dank auch für die Infos, die immer mit Interesse lese. Für das Unterwegssein zum „Quell des Lebens“ wünsche ich Dir und Christiane viel Freude, in Verbundenheit.

Saarlouis, A.


  

(…) Möge Dich ein Engel im Abschied vom Alten und im Anfangen von Neuem begleiten.“

Saarbrücken, I.


  

Gottes Segen und damit alles Gute für Deinen neuen Lebensabschnitt und viel Kraft für Deinen neuen Weg.“

Trier, M+S.


  

Ich danke Dir aus tiefstem Herzen für die Begleitung über viele Jahre. (…) Großen Mut hast Du mit Deiner Entscheidung gezeigt, aus dem Berufsleben auszutreten und mehr Zeit zu haben für die innere Einkehr.  Ich wünsche Dir, dass Du tief innerliche Erfahrungen kosten darfst, die Schritt um Schritt mit allem versöhnen.“

Saarbrücken, H.


  

Herzliche Glückwunsch zu Deinem Geburtstag und zum Beginn einer neuen Lebensphase, dass sie Dich erfüllen und Früchte bringen möge. Alles Gute“

Tholey, S.


  

Herzliche Glückwünsche zu Deinem 59. Geburttag und DANKE für alles,

was Du so großzügig gibst.“

Heusweiler, A.+R.


  

Danke für die Einladung. Ihr seid wundervolle Gastgeber. Danke für die Begleitung! Danke für die Gemeinschaft, an der ich teilhaben darf! Alles Gute für den neuen Lebensweg.

Tholey, A.


  

Ein Weg entsteht, indem man ihn geht.  (…)

Wie schön Bernd, dass Du mit solcher Freude die Übung des Zazen weitergibst.“

Saarbrücken, G. (Zenlehrerin)


  

Alte Tapeten müssen von der Wand, neue Himmel scheinen auf. Das ist Deine jetzige Situation, auf die ich mit einem Lächeln schaue, mit einem sehr verstehenden und sehr wohlwollenden. (…) Viel Kraft, dass die Freude bleibt und Du das tun kannst, zu dem Du gerufen bist.“

Sefferweich, H.


  

Wir dürfen es zulassen (…) im Älterwerden, die inneren Werte zum Leuchten zu bringen, gelassen zu sein, Güte auszustrahlen, zu lächeln und dem Leben Wärme zu geben! Vertrauen wir uns dem Leben an, das stetig fließt und jedem Tag einen anderen folgen läßt, Schritt um Schritt, Atemzug um Atemzug.“

Neunkirchen, N.


  

Danke für die Einladung. (…) Das Foto von Dir und Christiane strahlt soviel Lebensfreude und Zuversicht aus. Ich habe mir einfach ein großes Stück davon weggenommen. Irgendwann werden sich unsere Weg wieder kreuzen.“

Spiesen-Elversberg, A.


  

Da habt Ihr Euch ja was Schönes ausgedacht, Euren neuen Lebensabschnitt und Bernds Geburtstag zu feiern. Ich kann leider nur aus der Ferne mitsitzen.  Ich bin 89 Jahre alt, fahre nicht mehr Auto und gehe nur noch langsam und mit Rollator. Für Euch beide alles Gute und Gottes Segen.“

Saarbrücken, S.


  

Lieber Bernd, es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die man manchmal nicht für möglich hält. (…) In den letzten 14 Tagen habe ich intensiv an Dich gedacht und an die segensreiche Zeit (…), die ich in meinem Dabeisein vor einem Jahrzehnt erleben durfte. Die Zeit hat mich bereichert und in meiner persönlichen Entwicklung weitergebracht. Ich habe mir schon so oft gewünscht wieder dabei zu sein, aber (…) altersbedingte Entwicklungen ließen mich an meinem Durchhaltevermögen zweifeln. (…) Ich leide regelrecht an unserer Kirche und habe das Gefühl, das ich an möglichen vollen Tischen verhungern muß. Ich bin zutiefst überzeugt, dass Deine überraschende Kontaktaufnahme einen tieferen Sinn hat (…)

Sankt Wendel, X.


  


  

(…) Segenswünsche sollen Dich begleiten. Es ist gut zu wissen, dass diese Verbindung an Dich - und ich schließe auch Deine liebe Christiane mit ein – gibt. Auch wenn es für mich etwas länger gebraucht hat, dies zu erkennen. Das ist wie ein Rettungsanker oder ein letzter Strohhalm. (…) Danke für Eure Geduld und Fürsorge. "

Saarbrücken, I.

 

 

WELTFRIEDENSLICHT.COM

 

Ich gebe all meine Kraft mit positiven Gedanken in den Weltfrieden und in die Versöhnung , und so möge unser Weltfriedenslicht größer und größer werden!!!

P.S. Besuch aus Deutschland hatte ich leider noch nicht! Keiner traut sich...... Vielleicht seid ihr die Ersten? Das wäre toll! In diesem Sinne, Millionen Umarmungen und Küsschen zu euch, Licht an. Eure glückliche 

P., Texas, USA


  

 

 

 

 

 

2015 Stille Tage in Engelthal und St. Thomas

 

 

 

ZWEI WAHRNEHMUNGEN

 

Das erste Erlebnis fand ich etwas witzig. Als ich im Atem war, sah ich auf einmal eine Wäscheleine mit bunten Seidentüchern, die vom Wind hin und her bewegt wurden.

Das zweite Erlebnis war für mich sehr beeindruckend. Ich sah einen gewaltigen Orkan und fühlte mich mittendrin. Dort war es ganz still, als ob die Zeit stehen bliebe. Ich hatte keine Angst. Ich fühlte mich beschützt.

 

 

IN MEINER MITTE


Wie es mir nach den Stillen Tagen ergangen ist?
Es geht mir sehr gut. Ich hatte sogar am Sonntagnachmittag das Verlangen noch eine Stunde weiter zu meditieren. Das gute Gefühl hält auch noch heute an. Ich bin mehr in meiner Mitte. Lasse mich nicht aus der Ruhe bringen, von niemanden. Mir ist sehr vieles klar geworden, alleine schon durch die Vorträge. Nochmals vielen Dank für Eure Mühe, es war eine gute Zeit.

 

 

STRENGES ÜBEN - VIELE SCHMERZEN -  GLÜCK

 

Nach sehr stressiger und gesundheitlich angeschlagener Zeit standen für mich Stille Tage an. Mit einem eigenartigen Gefühl startete ich meine Reise. Angekommen erwarteten mich viele bekannte Gesichter. Ich fühlte mich direkt wohl. Das ganze Haus, die Leute, die Gegend war mir direkt angenehm. Nun begann Tag um Tag strenges Programm des Übens, das mir sehr viel abverlangte. Viele Schmerzen zeigten sich mir am ganzen Körper. Aber die lohnten sich. Mir wurde von Tag zu Tag besser. Ein Glücksgefühl stellte sich ein, das bis heute, 8 Tage danach noch anhält. Ich habe eine innere Gewissheit, dass alles gut ist. Mit mehr Liebe verrichte ich meine tägliche Arbeit.

 

 

 

VOM DUNKEL ZUM LICHT - VOM LICHT ZUM DUNKEL

 

Seit den Klostertagen fühle ich mich neu geboren. In mir fühlt sich alles so leicht an. Das Schwere und die dunklen Pfade in mir sind gereinigt und die Seele ist mit Licht und Liebe erfüllt. In jeder Zelle spüre ich Leben, Energie und Freude. Ich denke die Morgenexerzitien im September und gleich darauf die Stillen Tage waren für mich eine gute Entscheidung und die richtige Dosis. Die Dichte und die Achtsamkeit hat mich auf helle Pfade geleitet. Dafür bin ich sehr dankbar. Dankbar bin ich über die Leitung. Sie war voll Hingabe, Liebe und Achtsamkeit. Ohne diese Begleitung über viele Jahre wäre ich heute nicht dort ,wo ich jetzt bin. Über das Dunkel bin ich beim Lesen verschiedener Kopien mehrfach gestolpert. Beim Auseinandersetzen damit, finde ich Klarheit, was es mit dunkel und hell auf sich hat. Unser Gespräch hat mir die Augen über das Dunkel geöffnet. Alles Liebe und Gute.

 

 

 

MEINE ERSTEN STILLEN TAGE 

 

Ich möchte mich für die intensiven, für meinen weiteren Lebensweg bedeutenden, stillen Tage ganz herzlich bedanken. Es waren meine ersten Tage im Schweigen, die ich mit euch erleben und erfahren durfte. Dieses Erleben spüre ich jetzt, nachdem bereits einige Wochen vergangen sind, immer noch nach: Obwohl ich normalerweise stets aufgewühlt und unruhig bin, erlebe ich in mir zur Zeit in stressigen Situationen sehr oft eine innere Ruhe und eine Kraft, die mir das Gefühl gibt, "es wird schon alles gut werden" und da ist jemand der "hinter mir steht". Es ist für mich erstaunlich, wie intensiv ich mich und meine Gefühle wahrnehme; wenn ich alles, all meine Beschäftigungen und Gedanken, "sein lasse". Die starken Emotionen, die Spannungen, der Druck, der sich löste, zeigten sich bei mir schon zu Beginn der Stillen Tage. Bestimmt haben sie ihren Grund im starken Übungsfeld dieser geübten Kontemplations-gemeinschaft. Ich fühle mich bei euch stets gut getragen und sicher.
 

 

 

MICH SELBER SPÜREN -  TRÄNEN UND DRUCK, DER SICH LÖST

 

Im Schweigen wurde mir klar, dass es mir in meiner ständigen Betriebsamkeit gar nicht aufgefallen war, dass es mir zur Zeit seelisch gar nicht gut geht. Ein enormer Druck, den ich spürte, löste sich und ergoss sich in Tränen. Ich konnte mich selbst mit meiner Trauer wieder spüren.

 

 

 

PERLE SEIN - WANDLUNGEN VON INNEN - LASTEN FALLEN AB

 

Ich hatte in Engelthal solch intensive und klare Träume, die ich bisher nur während dieser Zeit wahrnehmen konnte. Diese zeigten mir mit einer solchen Klarheit, dass es für mich an der Zeit ist, neue Wege zu gehen. In den Gesprächen fühlte ich mich gut gehalten und aufgefangen. Meine Träume gaben mir Kraft und zeigten mir selbst eine "Perle Gottes" zu sein. Dies trägt mich nun im Alltag des Öfteren und stützt mich. Mittlerweile habe ich neue Wege eingeschlagen. Meine Arbeitsstelle, die mir solchen Druck bereitete, habe ich gekündigt, da ich bemerkte, dass auch keine Kompromisse möglich waren. Eine Last ist nun abgefallen. Etwas Neues wird sich finden, so hoffe ich und darauf vertraue ich. Meine Angst, die ich auch in meinen Träumen in Engelthal klar erkennen durfte, ist mir in meinem Leben ein treuer Begleiter geworden. Ich habe sie angenommen und lieb gewonnen. Jetzt ist sie gar nicht mehr so schlimm. Auch habe ich das Gefühl, dass meine Energie, die für eine zeitlang verloren gegangen war, nun allmählich zurückkehrt.

 

 

 BESONDERS BERÜHRT

 

Die Stillen Tage haben mich ganz besonders berührt. Das Bild von Teresa von Avila (...) in der Textmappe ist mir besonders lieb geworden. Die Stille und das Miteinander haben mir sehr geholfen wieder zu mir selbst zu kommen. Ich hatte gar nicht gemerkt, wie sehr ich mich in die Arbeit verrannt hatte. Vielen Dank für die hilfreichen und aufbauenden Gespräche. (...)  Es geht mir gut.

 

 

SCHMERZEN LÖSEN SICH

 

In den letzten Monaten vor den Stillen Tagen in Engelthal war ich sehr belastet und gesundheitlich angeschlagen und hatte schon 2 Monate nicht mehr zu Hause geübt. So hatte ich schon Befürchtungen, ob ich diese Tage überhaupt verkrafte. Als ich in Engelthal ankam, war es dann wie ein nach Hause kommen, obwohl ich noch nie dort war.  Die Stille hat mich durch diese Tage begleitet. Der Atem floss weich und leicht durch den ganzen Körper bis in alle Zellen, tiefer Frieden erfüllte mich, Schmerzen lösten sich auf, und ich fühlte eine innige Verbundenheit mit allen in der Gruppe. Alles war gut, keine Wünsche mehr, nur noch Sein. DANKE für die wunderbare, einfühlsame Begleitung.

 

GEHALTEN IM STURM

 

 

 

Im Kloster Engelthal fühlte ich mich sofort geborgen, spürte eine intensive, ruhige Atmosphäre. Ich (...) kann für mich sagen, dass dieTage sehr intensiv, letztendlich reinigend waren und mir vieles über mich offenbart haben. Sie haben mir meinen neuen Weg geebnet. Vertrauen und Gehaltensein auch im Sturm, das erlebte ich, und das war  sehr tröstlich. Meine Sensivität, auch körperlich, mein Vertrauen in mich und meinen Weg sind intensiver, stärker. Ich bin gehalten und geschützt in Gottes Hand. Die Vorträge über Teresa von Avila und die intensive Begleitung waren für mich bei diesen Klostertagen wichtig, und ich bin sehr dankbar für die Impulse und Rückmeldungen, die ich bekam. 


   

DANK


Liebe Christiane, lieber Bernd, ich bin immer noch voll Dank, welche Achtung und welches Vertrauen  ihr mir entgegen gebracht habt, mich sofort in euer gutes Haus aufzunehmen. Immer noch bin ich dankbar für die Liebe, Güte und Umsorgung während der Stillen Tage, die ich 3x bei Euch erleben durfte.“

Eppelborn, E.

 

 

2015

Der Kreuzweg als Wandlungsweg - Exerzitien in der Karwoche           

 

 

STARK WERDEN VON INNEN

 

Die sieben Tage der Meditation haben mich innerlich stärker gemacht. Ich beginne mich selbst zu achten und mich mit Fehlern und Schwächen anzunehmen. Ich mache meinen Wert weniger von anderen abhängig. Ich trete so langsam aus meiner Ohnmacht und meiner Opferrolle heraus und beginne zu handeln. Die Angriffe meiner Mitmenschen ordne ich anders ein. Ich lasse mich nicht mehr so leicht verletzen.  (…) Mir wird bewusst, dass derjenige der mich demütigt, (…) vielleicht selbst ein „Gedemütigter“ ist und seinen eigenen Wert aufrecht erhält, indem er andere verletzt. Das macht es mir leichter zu verzeihen und nicht mehr so schnell zu verurteilen. Ich bin dank Begleitung auf dem Weg der inneren Wandlung angekommen und beginne mich zu transformieren. Sicherlich noch ein ganz langer Prozess. Das Alte in mir will sterben und das Neue beginnt zu wachsen.


 

BERÜHRT VON DER DICHTE

 

Ich bin sehr gerührt von der Dichte, die in dieser Woche zwischen uns allen entstanden ist. Trotz meiner großen Müdigkeit hatten die Tage für mich eine tiefe Intensität und waren eine besondere Erfahrung und Bereicherung. Besonders angerührt hat mich die 2. Station „Jesus wird zum Verfluchten. Er erlöst in seinem Herzen jeden Fluch der Welt.“ Ich verbinde damit eine persönliche Erfahrung. Auch die 4. Station mit dem Thema Ohnmacht hat mich im Innersten berührt. „Nichts kann die Mutter tun, um das Leid des Sohnes zu lindern. Nichts kann der Sohn tun, um das Leid der Mutter zu mildern."  Danke für dieses Geschenk.


 

BEI MIR SEIN

 

Am Anfang gab es eine große Unruhe. Ich konnte mich kaum zu meinem Atem zurückholen. Erst gestern am 6. Tag war ich ganz bei mir, bei meinem Atem. Auf dem Heimweg spürte ich meine alten Schmerzen wieder. Ich bin sehr dankbar für die Übungsmöglichkeit beim ZENtrum. Ich merke bei mir große Veränderungen in meinem ganzen Wesen. Danke für alles.


 

MIT DEM KÖRPER HÖREN

 

(…) Den Vorträgen folgte ich fast durchgehend sehr aufmerksam. Ich saugte einige Aussagen regelrecht auf, insbesondere solche, die ich als zentral für meinen angestoßenen Entwicklungsprozess sah: Das Bewusstsein der Ermächtigung, das Einstehen für die eigene Würde, die Auswirkungen von Demütigungen, die Sicht des Ganzen im Hinblick auf Integrität, das Leben auch mit seinen (Un)-Tiefen zu lieben und als Teil des UR-EINEN zu begreifen.
 

TRAUERN


Am Abend nach der 3. Meditation träume ich, ich werde sterben. Ganz gelassen versuche ich meine Angelegenheiten zu regeln und warte vor allem auf meine Mama, die aber nicht kommt. Daher bin ich dann die letzten Tage meines Lebens sehr traurig und werde aggressiv. Morgens beim Aufwachen fühle ich mich so elend und traurig und mein ganzer Körper schmerzt, dass ich glaube, ich werde wirklich sterben. Die körperlichen Schmerzen und die Traurigkeit sind 2 Tage lang ganz intensiv. Ich möchte mich am liebsten verkriechen, mit niemandem reden.
 

OPFER UND TÄTER SEIN - KOMPLETT SEIN

Erst nach der 5. Station werden die Worte von Pia Gyger  "Segne und heile die Opfer - Heile und segne die Täter!" wichtig und jeden Tag wichtiger. Mir wird klar, wie sehr ich auch Täter bin! Sagt Jesus vielleicht auch deswegen zu den Frauen, nicht über ihn, sondern über sich sollen sie weinen? Weinen deswegen meine Augen?
Früher habe ich immer gesagt, ich bin so gerne ganz  bei mir selber. Doch jetzt ist da viel Traurigkeit über mich als Opfer und als Täter. Aber ich erkenne: Alles bin ich: Opfer, Täter, traurig und fröhlich. Bin ich jetzt komplett? Jetzt bin ich, ruhig, gelassen. Von ganzem Herzen noch einmal Danke dafür, dass ihr diese Zeit möglich gemacht habt.

 

HEILUNG GESCHIEHT

Die letzen 2 Stationen  waren eine Hinführung zu den Verletzungen in mir, die jetzt heilen dürfen.

Zwei wichtige Sätze und Worte kamen in meine Gedanken: Mut zum Sein und den Kindern eine Zukunft geben.

Segne und heile die Opfer, heile und segne die Täter. Den Menschen, die mich bis in meinen Grund verletzt haben, vergeben und sie segnen. Auch sie haben ihre Geschichte. Segnen hat eine große, allumfassende göttlich positive Macht und sie wirkt in mir, meinem Gegenüber und im Universum. Heilung geschieht!

 

 INNIGE NÄHE

 

Ich spüre eine viel tiefere Beziehung zu anderen Menschen, ein tiefes und inniges Verbundensein mit mir selber und mit Gott. Ich bin sehr dankbar.

 

 

MEIN KÖRPER ALS FREUND              

 

Ich selbst bin es, der meinen Körper überfordert, ihm zu wenig Ruhe und keine Auszeit gönnt. 

Dann zeigt der Körper mit seinen eindeutigen Symptomen meine Schranken. (...) Mein Körper hat mir signalisiert, dass ich wirklich "lebensmüde" bin. Mir wird bewusst, wie ernst meine Lage ist.

 

Rückmeldungen aus anderen kontemplativen Gelegenheiten des ZENtrums

 

 

WIEDER IM GLEICHGEWICHT

 

Freude und Traurigkeit. So nah sind sie beisammen. Im Grunde sind die beiden Gefühle die gleichen. Mir wird klar, dass dies mein von Gott gegebenes Wesen ausmacht. So bin ich wieder ins Gleichgewicht gekommen und finde mich mit allen Dingen ab. Vielen Dank, - so bin ich wieder aus der Hölle der Trauer emporgetaucht. Danke.

 

 

SCHRECKLICH LAUT IN MIR 

 

Ich möchte danken für die Zeit der Morgenexerziten. Es tat mir so gut. In der Stille hörte ich erst, wie laut schrecklich laut es in mir ist. Ich hätte schreien können, so weh tat es. (...) Danke für alles.


 

WANDLUNG IM GEHEN

 

Beim ersten Kinhin machte ich die Erfahrung: "Mein Gehen" hat sich gewandelt. Aus einem festen Auftritt wurde ein leichter, sanfter, achtsamer Gang. Dies setzte sich fort in mein Inneres, wie eine Befreiung. In meiner Mitte fühlte und fühle ich noch immer eine Leichtigkeit und einen Frieden, wie ich ihn bis dato nicht empfunden habe. Durch das Meditieren spüre ich, das immer mehr mein wahres Selbst hervor kommt und gelebt werden will. Schritte, die ich wieder zurückgehen durfte, haben mich gefestigter nach vorne gebracht. Die seit Monaten ausgeprägtere Sensitivität gehört zu mir und macht mich aus. Ich nehme sie als Begabung an.  (...) Mein Vertrauen ist gewachsen (...) Mir wertvoll sind diese Leichtigkeit, die Liebe und der tiefe Frieden in mir. Die starken Gefühle der Verbundenheit, der Dichte und Achtsamkeit führten mich tiefer in die Stille.

 

 

 

HEIMKOMMEN 

Zendo Jerusalem - Übungsraum Johannes vom Kreuz

 

Nach langer Sommerpause endlich wieder Sitzen in Gemeinschaft war Balsam für die Seele. Das Betreten des Zendo war wie heim kommen. Endlich! Zwar habe ich gerade in den letzten Monaten zuhause viel geübt, aber die Unruhe war mein ständiger Begleiter. Beim Friedensgebet in der Gemeinschaft im Zendo ist der Frieden auch bei mir eingekehrt. Und so konnte ich mich verbinden mit allen, die den Frieden so dringend ersehnen. Ich bin so froh und dankbar, dass ich euch, (...) und alle anderen Übenden kennenlernen durfte und schon so lange in dieser Gemeinschaft, die ungemein trägt, aufgehoben bin.

Danke!

 

 

SCHMERZHAFTE PROZESSE DER SELBSTWERUNG 

 

Für mich waren die stillen Tage sehr intensiv. Meine inneren Räume haben sich geweitet. Ich bin feinfüh-liger, offener, klarer, nachsichtiger und selbstbewusster im ursprünglichen Wortsinn. Zwei wunderbare Erfahrungen wurden mir geschenkt:

 

In einer sehr unruhigen, schlaflosen Nacht wurde mitten im Chaos aus Gedanken und Bildern der Satz geboren: „Deine Seele wird dich nicht verschonen vor den schmerzhaften Prozessen der Selbstwerdung.“ 

Nach diesem für mich sehr tröstlichen Satz kehrte tiefer Frieden bei mir ein.

Beim Vortrag „Weisheit: Das ist Jesus Christus selbst“ wurde ich im Innersten berührt, und aus dieser Berührung gebar sich ein Licht, das mich mehr und mehr erfüllte. Die Begleitung im Gespräch war sehr feinfühlig und hat ganz behutsam geführt. Dafür ein ganz großes Dankeschön (...) !

 

RUHIG - GELASSEN - STARK   

 

 

 

Ich fühle mich nach der Kontemplation ruhiger und gelassener als sonst. Von außerhalb bekam ich gleich zwei Mal Bestätigungen, wie gut ich aussehe. 

Meine wertvollste Erfahrung im Schweigen war Dankbarkeit, dass ich dabeisein durfte (...) Für mich waren die Tage ein Geschenk, das Sitzen in Stille, das Gehen in der Natur, Qi-Gong, sich um nichts kümmern müssen, das Sich-Fallen-lassen und das Geführtwerden, eine feste Struktur zu haben. Meine Probleme und Ängste waren zwar da, ich hatte aber einen gewissen Abstand dazu, ich ließ mich nicht von ihnen einwickeln. Die Meditation hat mich tatsächlich gestärkt. Die Begleitung im Gespräch war sehr gut und weiterführend. Vor allem haben mich auch die Vorträge angesprochen (...)

 

 

 

EINE GEWALTIGE STILLE 

 

 

Ich übe Zen und Kontemplation seit vielen Jahren. Aber eine solch dichte Atmosphäre und ein so tiefes Schweigen habe ich bisher nirgends erfahren dürfen. Das ist gewaltig und stark und wirksam. Das liegt gewiss nicht an mir, sondern daran, dass im ZENtrum eine wirkliche Kultur der Stille über so viele Jahre gewachsen ist und von soviel Übenden mit Hingabe mitgetragen wird.  Das findet man höchst selten. Endlich mal kein religiöser Betrieb und endlich Worte, die aus der Stille wachsen. Diese Gemeinschaft ist ein Schatz: Wenn es ihn nicht gäbe, müsste man so etwas erfinden. Obwohl jeder bei Üben ja im Grunde ganz allein ist, bin ich hier nicht all-ein, sondern fühle mich allen und allem tief verbunden. Eine ganz kostbare Zeit, jede Minute der Exerzitien. Danke an alle!

 

 

Transfiguration -  Von Christus umarmt werden

 

Es war (...) eine besondere Karwoche mit dem Auferstehungsweg. Die Ikonen und Texte dazu sind einzigartig. Drei Ikonen haben mich besonders angesprochen. (...) "Berufen". Die Tagesliturgie dazu hat mich sehr berührt. Seit ich meinen Weg mit euch gehe, bin ich immer mehr ich selbst geworden.
Im Text zur Ikone "Mitleiden" steht am Ende "Die Basis des Dreiecks ist wieder oben. Deshalb ist das Kreuz der Mitleidenden ganz leicht." Im Meditieren hat mich diese Basis von oben fast erdrückt. Es war überhaupt nicht leicht. Dann kam die Ikone "Transfiguration". Ich weiß nicht, ob ich je schon so intensiv von einem "Bild" angesprochen gewesen bin. Im Meditieren kam es mir so vor, als ob Christus aus dem Feuer steigt, als ob ich in seine Umarmung gesogen werde, ins Feuer der Erlösung, der Vereinigung. Ich bin fast vornüber gekippt. Deswegen wäre ein weiterer Tag der Stille danach schön gewesen (...)

 

 

Berühren, ohne zu berühren

 

Beim Verlassen des Übungsraumes erlebe ich den Raum zwischen den rund 40 Menschen und mir nicht mehr als Zwischenraum. Es gibt keinen Raum mehr, der mich von den anderen Menschen trennt, wie das im alltäglichen Wahrnehmen als Normalität bemerkt wird. Ich bin über diesen Raum hinweg, den wir üblicherweise mit dem Wort "Abstand" bezeichnen, eben nicht mehr  im Abstand von den anderen, sondern kann jeden und jede durch diesen Raum erreichen und berühren. Der leere Raum zwischen mir und dir erscheint mir als eine Wirklichkeit inniger Beziehung und achtsamer Berührung. Wie schön! Was für eine Zartheit darin. Ich berühre und bin berührt in einem: unaufdringlich, zart und dennoch eindringlich und innig. Kein Traum von Wirklichkeit! Wie wunderbar: Berührt sein, ohne berührt zu sein, berühren, ohne zu berühren.

 

 Eine andere Sicht  auf die Dinge 

 

Vielen lieben Dank für die Woche mit Euch! Für mich waren die Stunden in der Meditation wunderbar. Die Zeit zwischen Palmsonntag und Ostern ist für mich immer wichtig. Ich liebe die Liturgie in der Karwoche, und als ich mich angemeldet habe, dachte ich, dass mir die Stille die Karwoche noch näher bringt! Es war einfach nur schön, und ich bin froh, dass ich auch den Ostermorgen mit Euch feiern durfte.

Selbst am Gründonnerstag - als ich nicht dabei sein konnte - hat mir die  Stille  gefehlt, und ich habe mir gesagt, eigentlich war der Abend von Gründonnerstag der Wichtigste zum Wachen und Beten! Wenn Ihr dieses Angebot noch einmal wiederholen würdet, wäre ich bestimmt dabei! Etwas Angst hatte ich schon, ob ich die Woche überhaupt durchhalte,  (...) Trotzdem war es einfach nur schön! Ich habe viele gute Augenblicke durch die Woche erlebt, (...) Das Kontemplieren schenkt einem eine andere Sicht, ich hatte einen anderen (...) Blickwinkel auf Texte und Gedanken. (...) ja sogar auf das Leben.  Vielen lieben Dank (...) !
 

 Es geht mir seelisch besser, trotz körperlicher Beschwerden   

 

Zunächst einmal möchte ich mich herzlich bei Euch für alles  bedanken. (...) Obwohl ich Montag, Dienstag und Mittwoch nur eine  Stunde - also kurz - mit euch meditiert habe, war ich an diesen Tagen nicht mehr so in Gedanken als wie an den restlichen Tagen. (...) Es geht mir psychisch viel besser, obwohl meine körperlichen Beschwerden sich nicht verändert haben.

 

 Heilung aus tieferen Quellen - Im Kreuz ist Heil

 

Seit langen habe ich die Karwoche nicht mehr so bewusst und intensiv erlebt  wie in diesem Jahr. (...) Der Satz "Im Kreuz ist Heil" bekam für mich in dieser Zeit eine neue Bedeutung. (...)

 

Ich habe jetzt die Stärke anzunehmen und zu tragen, was mich früher als Kind tief verletzt hat. Ich bin sicher: Jetzt kann es heilen. Jetzt kann ich heilen. Jetzt kann  ich heilsam denen begegnen, die eine ähnliche Verwundung erlebt haben. Ganz herzlichen Dank nochmal für diese Möglichkeit und die Begleitung der Exerzitien.

 

 

 

Gotteserfahrung - Sicherheit, Selbstbewusstsein, Frieden    
 

Mich ganz öffnen für Gott: Ich will das  tun, will zu meinem innersten Grund. Aber da ist Gott schon!  Da ist schon Jesus Christus, zu dem ich täglich sage  "Du in mir und ich in dir."  

Darüber bin ich so unendlich glücklich, dass ich da gar nicht mehr weg will. Alles  ist gut, nix anderes mehr wichtig. (...) Mit dieser Gewissheit, dass Gott in mir ist, erwacht in mir ein großes Selbstbewusstsein, eine große Sicherheit, dass mir nichts und niemand etwas anhaben kann. Hat so Edith Stein in Auschwitz gefühlt?

Hat in dieser Gewissheit Bonhoeffer geschrieben

"Von guten Mächten wunderbargeborgen."?  

Später fällt mir der Satz zu "Es gibt keine Schuld!" - (...) Ein großer Friede entsteht in mir. (...) Ich brauche ein Gespräch (...).

 

 Gelassenheit und innere Aussöhnung                                                           
 

Ich möchte mich bei Euch für euer liebevolles Entgegenkommen bedanken. Die stillen Zeiten haben bei mir vieles in Bewegung gesetzt. Vielleicht bin ich auf den richtigen Weg gekommen, mit mehr Gelassenheit zu leben und weniger Groll weiter zu gehen. (...) Anbei das Buch, dass ich Dir schenken wollte. (...) Im Nachwort ist in jedem Satz mein bisheriges Leben enthalten. (...) Gottes Segen für eure Arbeit.

 

 

 In mir ruhend, innerlich gefestigt                                                                                

 

Die Ruhe und das Schweigen waren etwas ganz besonderes für mich. Ich konnte langsam anfangen, mich auf mich selbst zu besinnen. Meine Unruhe, meine Ängste wurden weniger. Nach den Tagen fühlte ich mich innerlich gefestigter, (...) in mir ruhend.

 

 

  Wachsen durch Vertrauen  - mich lieben und annehmen lernen                       

 

Ich durfte erfahren, wie  groß mein Gottvertrauen geworden ist. Viele meiner Ursprungsängste, Geburt und was danach folgte, dürfen jetzt heilen.

Ich darf leben so wie ich bin. Was an Schwierigem, Schlechtem und auch Gutem in meinem Leben geschehen ist, kann und darf ich annehmen (...) und, was es nicht mehr braucht, lasse ich ziehen. Alles hat mich zu dem gemacht, was ich bin. Die Härte und die Bestrafung gegen mich selbst darf ich nun ablegen und liebenden Herzens voranschreiten. Innerer tiefer Friede ist in mir, auch wenn ich weiß, dass immer wieder Ängste auftauchen werden, einige, um mich zu schützen, einige, die es nicht mehr braucht.

 

 

 Kontemplieren in Krisenzeiten  
 

Kloster Jerichow, Kreuzgang

Vielen Dank für Deine Mail und für Deine wohltuenden Worte am Montag. Es war auch der richtige Entschluss von mir, (...) der Meditation beizuwohnen. Meine Seele ist stiller geworden, und da ich gerne singe, kommt mir ständig in den Sinn: "Meine Seele ist stille in Gott, der mich liebt." (...) Ich fühle mich schon wesentlich besser durch die Kontemplation.

 

 

  Ruhe und Vertrauen  -  Führung                

 

Dieses Mal habe ich vor allem Ruhe gesucht; Ruhe und Vertrauen; Vertrauen in Gott und seine gute Führung.  Und das habe ich auch gefunden. Gleichzeitig auch gut geführt durch den klar geplanten Tagesablauf.

 

 

 Kraft tanken  

 

Es war das zweite Mal, dass ich bei stillen Tagen dabei war, ich habe mich darauf gefreut und ich habe viel Kraft getankt. Die Ruhe und die Stille habe ich sehr genossen!

 

 Spannend, wie die Gesichter sich wandeln

 

Buddha im Herbst

Ganz herzlichen Dank, dass ich mit Euch die Morgenexerzitien (...) erleben durfte.  Es ist immer wieder spannend, die Gesichter zu sehen, wie sich die Übenden in dieser Zeit verändern. Auch mir haben die Morgenexerzitien wieder sehr geholfen. Das ist nur möglich, wenn Menschen so überzeugt und mit ganzem Herzen ihre selbstgewählte und anspruchsvolle Aufgabe erfüllen.

 

 

 

Kraft durch Sammlung

 

Ich habe erfahren, wie das Sammeln, Kraft und Stabilität schenken kann. Das Zentrieren habe ich als eine Art Rückzugsmöglichkeit gespürt, die meine Verletzbarkeit mindert.

 

 Auf dem Weg der Heilung

 

Ich vertraue Gott, dass mein Prozess weitergehen darf auf dem Weg der Heilung. In meinem Herzen spüre ich einen reichen Schatz: Frieden, Liebe, Lachen, Singen sind in mir. Wenn es mir gelingt, liebevoll und achtsam loszulassen, dann beginnt sich mein Leben zu wandeln. Ich mache mich nicht mehr klein und lasse mich nicht mehr klein machen. (...) Ich bin von Gottes Liebe getragen.

 

  Der Entwicklung vertrauen statt einzugreifen

 

In der Ruhe ist mir klar geworden, dass es besser ist, zu vertrauen, los zu lassen, die Dinge sein zu lassen, wie sie sind. Es darf sich alles entwickeln, ohne dass ich ein-greife. Ich halte mich zurück, bin im Vertrauen bei mir und da, wenn es notwendig wäre.

 

 

 

 Mit anderen Augen sehen, dann gibt es neue Wege 

 

Ich habe in der Stille meine Lebenssituation usw. mit anderen Augen gesehen und dadurch auch festgestellt, dass es neue Wege gibt, die ich jetzt annehmen kann.

 

 

 Der dreifaltige Gott als Urkraft des Lebens 

 

Brunnen in St. Thomas

Das Bild mit den Händen am Brunnen von St. Thomas drückt aus, was ich dort (...) empfunden habe.

Wasser ist eine gewaltige Urkraft. Es kann Steine schleifen und Felsen aushöhlen. Wasser war bei den Stillen Tagen ständig zu hören und zu spüren, mal laut, mal leise, mal als Schauer von oben.

So allgegenwärtig wie das Wasser war mir der dreifaltige Gott, meist leise, doch auch stark, eine gewaltige Urkraft, ohne die kein Leben möglich wäre.

 

 Meine geistige Unruhe

 

Ich bedanke mich für die liebevolle Zuwendung bei den stillen Tagen im Oktober. Ich habe während dieser Zeit eine tiefgreifende seelische Erfahrung gemacht. Ich habe endlich erkannt, dass Jesus Christus mein ganzes Leben bestimmt, dass er immer bei mir war und immer bei mir sein wird. Das macht mich sehr glücklich. (...) Ich merke, wie meine geistige Unruhe endlich in die richtige Bahn gekommen ist.

 

 Stille schafft Zugang zur nicht gelebten Trauer 

 

Elbealtarm bei Dessau

Die Stille hat mir sehr gut getan und mir Gelegenheit geschaffen, verdrängte und unangenehme Gefühle zuzulassen. Die tiefe Trauer über den Tod meiner (...) hat sich nach Jahren wieder Bahn gebrochen. Auch die Traurigkeit über die  Lebensumstände am Schluss und das leidvoll erfahrene Sterben. Weinend bin ich angekommen (...) und lachend wieder heim gefahren mit der Einsicht dass beides zu mir und zusammen gehört: Das Weinen und das Lachen.

 

 Stärke in tiefer Trauer

 

Ich bedanke mich für die stillen Tage im Kloster. Die Stille war mich ein Wegweiser für das Vergangene und für das Hier und Jetzt. Danke für die Gespräche. (...) Die Kontemplation gab mir Stärke in meiner tiefen Trauer.

 

 Eine unverlierbare Freude tief in mir 

 

Kreuzgang Havelberg Dom

Ich habe durch Zazen in mir eine ganz tiefe, unverlierbare Freude wieder entdeckt.

Manchmal höre ich nicht mehr auf zu lachen.  Ich bin wieder das glückliche Kind, das ich früher war.

 

 Wie das Üben am frühen Morgen wirkt

 

Ich fand die die Zeit des Übens am frühen Morgen gut. Der Morgen bekam ein Gesicht. Er war so unverbraucht und frisch. Ich begann mich auf jeden Morgen zu freuen, auch auf die Stille ringherum, bei mir zu Hause, und auf dem Weg zu euch! Den ganzen Tag ging es mir gut und ich fand mich vor allem gelassener. In mir entstand eine tiefe Ruhe.

 

 Den Krebs annehmen lernen

 

Dank der Übung der Kontemplation bin ich diesmal bei der neuerlichen Krebsdiagnose nicht in Panik geraten, wie bei der ersten Diagnose vor drei Jahren. Ich habe gelernt, alles, was kommt, als Geschenk Gottes zu sehen. (...)  Wenn die ängstlichen Gedanken kommen wollen, war es, als würde jemand ganz liebevoll zu mir sagen: "Bleibe bei mir, wache und bete. Alles ist gut." Ich glaube, dass Jesus in der dunklen Nacht auch den Trost der Kontemplation gefunden hat. Kontemplation ist Einheit mit Gott, verbunden sein, nicht getrennt: EINS. Nichts muss ich fürchten. Ich umarme Euch (...) Ich bedanke mich herzlich bei euch allen für eure Anteilnahme.

 

 Das Üben in der Gruppe stärkt die Motivation

 

Die Gemeinschaft hat getragen, obwohl ich die Teilnehmerinnen teilweise nicht kannte. Das Üben in der Gruppe ließ mich, mich selbst immer wieder motivieren „beim Atem zu bleiben“.

 

 Die Verbundenheit der Gruppe ermöglicht einen tieferen, inneren Prozess 

 

Kluge Jungfrauen, Dom Magdeburg

In der Gemeinschaft spüre ich immer eine tiefe Verbundenheit. Sie ist für mich wichtig, da ich in der Gemeinschaft immer tiefer in meinen eigenen Prozess komme. Was ich für mich persönlich noch brauche und beherzigen werde, ist, mich mehr zu schützen, da ich vieles aufnehme und fühle, was nicht immer zu mir gehört und manchmal etwas Zeit brauche, bis ich es erkenne und abgeben kann. Die Gruppe trägt und es ist eine für mich unbeschreibliche, gute Schwingung vorhanden.

 

 Ein fester  Rahmen ermöglicht Vertrauen und Hingabe

 

Der feste Rahmen gab Stütze und Struktur, die Rituale schufen Vertrautheit, der ich mich, ohne groß nachdenken zu müssen, hingeben konnte.

 

 

Ein klarer Rahmen hilft

 

Für mich persönlich sind ein fester Rahmen, die Abläufe und Rituale sehr gut. Ich kann mich sammeln und bleibe so gesammelt und bei mir. Mein Prozess vertieft sich.

 

 Die klare Ordnung trägt und sichert - Dankbarkeit wird geweckt

 

Die klare Ordnung des Ablaufs empfinde ich, als tragend, Sicherheit gebend, weil immer gleich. Durch das Verneigen wird eine tiefe Dankbarkeit aktiviert. Mittels der Klangschalen ist es möglich, den Tagesablauf ohne Worte zu gestalten. Ich bleibe noch mehr in der Stille und bei mir. Ich mag es, wenn es einen festen Rahmen gibt, ich fühle mich dann sicher und aufgehoben! Ich finde es sehr angenehm, wenn man sich um nichts kümmern muss.


 Vorträge  als Impulsgeber und Hilfe für den eigenen Prozess 

 

- Die Vorträge waren sehr inhaltsreich. Ich konnte ihnen gut folgen. Viele Aussagen empfand ich als hilfreich, da sie mir bis dato unbekannte Zusammenhänge bewusst machten.

- Sie sind wichtige Impulsgeber für mich und für meinen Prozess wichtig und gut.

- Die Vorträge waren für mich genau richtig, ich fand mich immer wieder bestätigt und wo ich Zweifel und Unsicherheit hatte, fand ich im Vortrag eine Antwort. Ich hätte noch länger zuhören können.

 

 

Seerose - ZENtrum Theley

 Neu werden -  Das Annahmen einer tiefen Wunde

 

Vor allem die Stille hat es mir angetan. Nach der Begegnung mit Zazen habe ich mich in den folgenden Jahren völlig neu entwickelt. Plötzlich - ob es gestern war  oder vor einem Jahr - ganz leise und kaum zu vernehmen: Gott lebt in mir. (...) Gott hat mir eine Wunde geschlagen. Erst heute nehme ich sie in aller Demut an.

 

 Anfangen, alles mit neuen Augen zu sehen 

 

Ich begegne jedem einzelnen Tag in Stille, im Gebet und in Dankbarkeit. Ich spüre mit allen Sinnen und in allem Gottes Schöpfung und bin glücklich. ein Teil von ihr zu sein. Ich fühle mich wie neu geboren und bin frei davon, mich für jeden verantwortlich zu fühlen. Ich versuche liebevoller und toleranter zu meinen Mitmenschen zu sein. Mein Vorbild ist Maria von Magdala am Grabe Jesu. Ich fange damit an, alles mit neuen Augen zu betrachten. Ich habe das Gefühl, dass alles für mich lichter und durchlässiger geworden ist. (...)

 

 Prioritäten und Wertigkeiten ändern sich

 

Wittenberg - Altes Wassersystem

Die Übung des Zazen wirkt sich bei mir so aus, dass sich Prioritäten ändern. Alles bekommt ein anderes Gewicht. Die Menschen erhalten eine andere Wertigkeit und ebenso die Dinge.

Ich gehe achtsamer mit meinen Mitmenschen um, versuche andere Menschen zu achten , ohne zu verurteilen.

 

 Sichtweisen und Christsein wandeln sich - Dankbarkeit wächst

 

Durch die Kontemplation haben sich meine Sichtweisen auf mein Leben und mein Christsein verändert. Vor allem habe ich eine große Dankbarkeit entwickelt und erkannt: "Ich lebe im Gemach der Fülle". Prioritäten haben sich verschoben.  (...) Ich bete wieder morgens, bevor ich den Tag beginne um Gottes Beistand und den Segen Marias für mich und alle, die mir lieb. So gehe ich gestärkt und gelassen in den Tag.

 

 Meine Wurzeln finden

 

Ich meditiere erst seit kurzem. Diese Art der Meditation habe ich gezielt gewählt, um dadurch Gott zu spüren und zu erfahren. Ich möchte hierdurch zu meinen Wurzeln finden. Ich will Christsein und Alltag verbinden.

 

 Vertrauen vertiefen - Ängste lassen 

 

Meditation vertieft meinen christlichen Glauben. Durch Meditation kann ich viel Stress und Ängste abschütteln. Meine Gedanken werden klarer für das Wesentliche. Der Beistand, die Vorträge und das Hinführen zur Stille, in mir,  sind eine große Hilfe. Bei meiner Krankheit spüre ich, dass ich gut von Gott geführt werde.

 

 Auf das wirksame Dasein Gottes vertrauen können

 

Besonders wichtig erscheint es mir, wieder vertrauen zu können, - auf Gott, auf seine gute Führung, sein Wohnen in mir, sein bei und mit mir sein.

 

 Das kleine "Ich" wächst aus zum großen ICH

 

Es ist mir heute ein innerstes Bedürfnis einfach Danke zu sagen für die vielen Jahre, (...) die ich gemeinsam mit euch und in unserer Weggemeinschaft meditieren darf. Ich hoffe, es werden noch viele. (...) Ich bin der festen Überzeugung, dass mich die Meditation, die Gespräch und die kleinen Impulse, dorthin gebracht haben, wo ich jetzt bin und dass noch Vieles auf mich wartet. Vor allemdas " ICH" wartet auf mich. Dank euch beiden! (...)

 

 

 Christsein aneignen 

 

Mein Christsein hat sich durch Zazen und Kontemplation in besonderer Weise verändert. Einerseits kann ich bestimmte Gebete nicht mehr sprechen und bestimmte Lieder nicht mehr singen. Sie sind für mich nicht mehr stimmig. Gleichzeitig ist mein Christsein tiefer, inniger und direkter geworden. Ich habe es verinnerlicht.

 

 Offener mit anderen Religionen umgehen

 

Die interreligiöse Ausrichtung bei den Morgenexerzitien fand ich sehr interessant. Man lernt so neues über andere Religionen kennen und schätzen. Ich finde, wir sollten viel offener mit fremden Religionen umgehen.

 

 Das Kreuz als Krone tragen

 

 

 Am fünften Tag der Exerzitien war ich sehr müde und musste mich immer wieder zum Atem zurück holen. Ich spürte (...) ein Brennen auf der Brust wie Feuer und bekam Energieschübe. Dies alles machte mich wach und stark für die Stille. (...) Ich fand beim Zazen Orientierung für meine Trauer. In der Kontemplation öffnete sich für mich das Kreuz der Trauer, das sich in neue Liebe verwandelt und dann zu einer Krone wird, die ich mit Stolz tragen darf. Ich fühle mich leicht und wie neu geboren. Ein neuer Weg tut sich auf.

 

 

 Gelassenheit entwickeln

 

Ich meditiere erst seit kurzer Zeit. Ich beschäftige mich sehr mit religiösen Themen und reflektiere darüber. Ich habe begonnen, mich für andere Religionen zu interessieren und informiere mich darüber. Wenn ich mich über etwas oder jemand ärgere, wäge ich die Situation ab und komme oft zu dem Ergebnis, dass es nichts bringt, mich zu ärgern. Wo ich früher in einer solchen Situation heftiger reagiert habe, ist meine Reaktion nun viel gelassener.

 

 Eine Quelle von Kraft und Ruhe 

 

Die Übung der Kontemplation unter Anleitung hat mir schon seit vielen Jahren zu einer Quelle der Kraft und Ruhe verholfen. Mein Christsein, mein Glaube an Gott und die heilige katholische Kirche haben sich dabei weiter verstärkt. Jetzt fühle ich viel stärker, wohin ich im glauben gehöre. (...)

 

 Wieder Atem holen zu lernen, das ist es.      

 

Teich Frühjahr 2013

Was nehme ich (...) mit? Tiefe Ruhe. Neue Erkenntnisse über mich. Die Wahrnehmung, dass ich immer wieder von vorne anfange, um mehr (...) zu lernen. Vertrauen. Liebe. Dankbarkeit.  Den Puls des eigenen Herzens fühlen. Ruhe im Inneren. Ruhe im Äußeren. Wieder Atem holen zu lernen, das ist es.

 

 Meine Seele dürstet nach dir 

 

Zur Zeit bin ich müde, antriebslos und mein Kopf ist voller Gedanken. Ich habe das Gefühl, nicht von der Stelle zu kommen. Ich erinnere mich aber noch gut an meine erste Meditation: Wie ich es geschafft habe, innerlich zur Ruhe zu kommen. Zur Zeit aber stehe ich mir selber im Wege. Der Bibelvers beschreibt meine Gefühle im Moment: Gott mein Gott, dich suche ich. Meine Seele dürstet nach dir. Mein ganzer Mensch verlangt nach dir wie karges, ausgetrocknetes Land.

 

Kollektivem Bewusstsein begegnen - Die Täter und ihre Schuld berühren. Täter und Opfer sein

 

KZ Auschwitz- Birkenau 2008

Die innere Begegnung mit dem Dunkel der nationalsozialistischen Geschichte Deutschlands vertieft sich. Es liegt ein dunkles und unerlöstes Feld über Deutschland und ebenso über und in mir. Ich spüre es deutlich. Mein Prozess des Sehens geht weiter: Jetzt in der Meditation habe ich die Täter wahrgenommen und zutiefst berührt.  Die Täter sind vollständig isoliert, ganz alleine, verlassen und verloren. Sie liegen unbeweglich im Dunkel, umgeben und durchdrungen von eisiger Kälte. Alle sind von innen total erstarrt, vollständig durchfroren, ganz und gar kristallisiert, starr und bar jeglicher Regung. Sie sind wie millionenfach tot. Gäbe es einen Hilferuf, sie fänden keine Sprache mehr. Ihre Lippen vermögen kein Erbarmen mehr zu stammeln. Das Wort „Hilfe“ ist nicht mehr erreichbar. Es ist ausgelöscht wie die ganzen Leben der Opfer. Alles an den Tätern ist steif und erfroren, kein einziges Feuer brennt mehr für sie, keine Flamme wird für sie angezündet.  Es ist kohlrabenschwarze Nacht. Eine dunkle Nacht ohne auch nur einen einzigen Stern. Kein Trost. Kein Schimmer von Licht. Da liegen sie unverbunden nebeneinander, Hitler, daneben Stalin, auch andere und dennoch sind sie in ihrer Gestalt völlig fixiert. Ihre Gesichter sind im dunklen grimmigen Zorn erstarrt, und gleichzeitig wirken ihre Gliedmaßen und Leiber wie zu kurz geraten, wie klein geblieben, wie nicht erwachsen. Ja, sie ähneln nicht entwickelten Puppen und in ihren Gesichter ist ein finsterer Ernst eingeschnitten. Sie sind tief gezeichnet von dem ganzen, dunklen Grauen, von allen ohnmächtigen Schreien und aller verzweifelten Klage ihrer Opfer.

 

Krematorium in Auschwitz-Birkenau

Es liegt eine unbeschreiblich massive Last auf ihren Körpern, die jede Bewegung unmöglich macht.  Nichts um sie her oder an ihnen oder in ihnen ist noch zu irgendeiner Rührung imstande. Sie sind zu Salzsäulen geworden, im Elend erstarrt. Nichts geht mehr, nichts regt sich mehr; keine Bitte, kein Wunsch nach Erbarmen kann sich erheben unter dieser unmenschlich großen Last, all der ermordeten Opfer. Alles ist am Ende. Sie sind vollständig in Isolationshaft, eingekerkert in einem Betonbunker, der ist, wie sie selber sind, aus kaltem Stahl. Der absolute Nullpunkt, absoluter Stillstand. Dabei schreit bei ihrem Anblick jede Zelle meines Körpers „Entwicklung“ und „Erbarmen“. Niemand schaut nach ihnen. Niemand erinnert an sie. Sie haben verspielt. Sie sind es nicht einmal mehr wert, wahrgenommen zu werden. Niemand schaut nach den Tätern. Das Leidender Opfer ist so groß, dass es jeden Vergleich aus der Hand schlägt. Dennoch: Die Täter haben die Opfer gemordet und darüber hinaus sich selbst umgebracht und gerichtet: Die Strafe für das Verbrechen haben sie selbst gewählt: Sie heißt nicht lebenslänglich, sondern todesewig. Ohne Ausdruck von Leiden, müssen sie leiden ohne Ende. Sie erleben den Tod nicht nur ein-mal als Vorgang, sondern beständig als Zustand. Aber das ist nicht äußerlich zu erkennen. Ihr Leiden ist unendlich groß und ewig lang und erdrückend schwer ihre Schuld. Ich öffne den Tätern mein Herz. Ich spüre Erbarmen. Ich schaue sie mit liebendem, großem, weitem, geöffnetem Herzen an. Ihr Dunkel dringt ein und wird auch meines. Schuld abtragen, die niemand trägt. Stück um Stück, mit jedem Atemzug, ein klein wenig. Heile sie! Die ewige Hölle findet in deinem Herzen, herzliebster Jesu, im aus Liebe  brennenden Herzen ihre Erlösung.

 

 Vertrauen lernen mit Zazen

 

An einigen Morgen kamen einige Ängste hoch, die mich zu überwältigen drohten. Im Atem zu bleiben war schwer. Da habe ich all meine Ängste in Gottes Hände gelegt und das Gefühl, welches ich dann in meinem Inneren ausbreitete war unbeschreiblich. Ich fühlte mich leicht, befreit und so vertrauensvoll, einfach getragen. Die angstvolle Situation hat sich aufgelöst und auch in der Begegnung mit ihr war plötzlich eine Ruhe, Vertrauen und Zufriedenheit in mir. (...) Die Stille und die Meditation tun mir unendlich gut. Es ist für mich wichtig geworden, meine Ängste anzuerkennen, zu würdigen, mich jedoch nicht beherrschen zu lassen. Ich lerne vertrauensvoll voran zu schreiten. Kontemplation ist ein wichtiger Bestandteil meines täglichen Lebens geworden. Ob beim Sitzen oder stillen Arbeiten, es tut meiner Seele unendlich gut. Mit Zazen bin ich Gott näher denn je und der achtsame Umgang mit allem was lebt wird immer intensiver. Mein Blick weitet sich für das große Ganze.

 

 Rückmeldungen zur Leitung als Paar bei den stillen Tagen

 

- Es war wohltuend, da sich beide gut ergänzten. Die fein abgestimmte Kommunikation

zwischen beiden erlebte ich als etwas Besonderes, etwas, was mir in meinem Leben

kaum begegnet ist.

Chemin de Saint Jacques - Bernd + Christiane

- Es war ein harmonischer Ablauf und ein Verständnis zwischen euch beiden, das sich meiner Meinung nach immer auch auf die Gruppe überträgt. Wenn Kleinigkeiten nicht so „perfekt“ sind, finde ich den Umgang zwischen euch beiden liebevoll und achtsam und das ist gut.

- Es ist gut, die Harmonie zwischen Bernd und Christiane zu spüren, ein Verstehen ohne Worte, wie es „alten“ Ehepaaren oft eigen ist. 

- Ihr beide seid ein gutes Team und es tut uns gut, wie gut ihr miteinander harmoniert, man merkt, dass viel Liebe in dem Ganzen steckt!

 

 

Der Stellenwert des Übens für mein Leben  - Rückmeldungen

 

- Ich fühlte mich ruhiger, spürte etwas „Festes“ in mir, auf das ich anfange mich zu beziehen. Wie lange es andauert, weiß ich nicht, aber die Erfahrung, dass sich so eine „Art Mitte“ entwickeln kann, lässt hoffen.

- Die Übung ist ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben geworden. Sie hat meinen Glauben sehr gefestigt, meine Verbundenheit mit allem, was lebt. Ich bin mit meinem Inneren (...) an die Gemeinschaft der Gläubigen aller Religionen gebunden,  wobei wir voneinander lernen können und dürfen, nicht an Kirche als Institution.

- Nachdem ich vorher einige Wochen wirklich „außer mir“ war, bin ich jetzt wieder „bei mir“, überlege und handele ruhiger und lasse andere gesegnet ihren eigenen Weg gehen.

- Die Übung gehört zu mir und in mein Leben, mal brauche ich mehr, manchmal fehlt mir leider die Zeit. Aber wenn ich in der Übung bin, geht es mir anschließend gut und ich kann meinen Tag gut bewältigen!

 

Buddha und Teresa von Avila begegnen einander 

Es ist für mich ein großer Gewinn, die Übung des Zazen kennen gelernt zu haben. Wenn ich auch nicht täglich übe, so merke ich doch, wie gut es mir tut, in die Stille zu gehen. Ich habe mit dem Üben einen anderen Bezug zu Gott bekommen, auch einen tieferen Blick auf die Bibel. Seitdem ich Zazen übe, verehre ich Teresa von Avila. In der Kirche habe ich nichts von ihr gehört, aber auf diesem Weg durfte ich sie in einem Vortrag und in Texten kennen und schätzen lernen 

Gingko Herbstblatt
Teresa von Avila
Buddha, "Erfinder" des Zazen

 

 

 

Kreuz im Heilkräuterbeet

 

 

 

 

 

Weg - Kloster Engelthal

 

 

 

Wetterau Stille Tage 2015

 

 

Kloster Engelthal im Mai 2015

 

 

 

 

Zendo Jerusalem

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Exerzitien

 

 Nächte der Stille

2014

 

Bericht einer Teilnehmerin

 

Mit den Nächten der Stille begann im ZENtrum für Kontemplation (...) eine besondere Weise, die Karwoche zu begehen. Auf Einladung des ZENtrums traf sich in der Karwoche eine Gruppe von Gleichgesinnten, um in christlicher Kontemplation (...) gemeinsam zu

meditieren. Zazen wird übersetzt mit „Sitzen in Stille“ oder „Sitzen in Versunkenheit“.   „Vom Licht in die Dunkelheit“, so begannen die Abende um 19:30 Uhr  mit Impulsen und Texten des Kirchenlehrers und Mystikers Johannes vom Kreuz, Rezitationen seiner Gedichte (Lebendige Liebesflamme, Dunkle Nacht)  und einfachen Taizé Gesängen.

Einer der Impulse des Johannes vom Kreuz war das "liebende Aufmerken."

 

KONTEMPLIEREN IN DER

   ADVERTENCIA AMOROSA

 

Die Seele muss Gott

ein liebendes  Aufmerken entgegen bringen,

sonst  nichts, ohne sich in Akten zu besondern,

 rein empfangend muss sie sich verhalten, ohne eigene Beflissenheit,

mit dem entschlossenen, schlichten Aufmerken der Liebe, 

so wie jemand  in liebreichem Aufmerken die Augen  öffnet.

          

Eine gute Anleitung zum Kontemplieren! So  inspiriert wurde schweigend in stündlichen Einheiten, die unterbrochen wurden von stillen Gängen in der Natur und einem kleinen Imbiss, bis 23:00 Uhr meditiert. Jeder Tag stellte etwas ganz besonderes dar :

Beeindruckend  waren die  Lichtverhältnisse. Die Kontemplation begann noch in der Helligkeit des anbrechenden Abends und setzte sich fort im immer schwächeren Abendlicht bis hin zur beinahe absoluten Dunkelheit.  Nur ein schwaches Kerzenlicht gab die notwendige Orientierung. Nachterfahrung! Das Dunkel der Nacht wurde nicht von Licht übertönt.  So wurde die Erfahrung möglich, dass das Dunkel nicht bloß dunkel ist und die Nacht keineswegs nur schwarz.

Jeder der Tage war eine einzigartige Kostbarkeit und bildete den Rahmen für innere Erfahrungen:

Jeder war ganz für sich und alles war still, und gerade so, entstand tiefe Gemeinschaft und Verbundenheit. 

Den letzten Tag dieser Woche bildete die Osternacht  „Von der Dunkelheit ins Licht“. Um 03:00 Uhr in der Nacht traf sich die Gruppe um gemeinsam zu meditieren und im Anschluss um 06:00 Uhr den Ostergottesdienst zu besuchen. Was  Leiden, Sterben und Auferstehung Jesus Christi bedeuten, wurde mir innerlich klar: Gottes unendliche Liebe  zu allem, was lebt.  Ein gemeinsames Frühstück mit Rückblick auf diese intensive Zeit bildete den Abschluss. Ein tiefes und herzliches Dankeschön an alle, die diese Zeit ermöglicht haben.   

 

  

 

 


 

TERMINKALENDER

 

Dezember


49. Jahreswoche


 

03. Adventsexerzitien

04. Adventsexerzitien

05. Adventsexerzitien

06. Adventsexerzitien

07. Adventsexerzitien

 

Neu!

08. IN MEMORIAM

      Bernard Glassman

        + 04.11.2018

        Tag des Gedenkens

        10 Uhr

 


50. Jahreswoche

 

Sunset - Meditation adbentlich
 

10. Sunset-Meditstion 18 h

11. Sunset-Meditation, 18 h

12. Sunset-Meditation, 18 h

13. Sunset-Meditation, 18 h

14. Sunset-Meditation, 18 h

 

14. Wachsein für Frieden

       Meditieren in die Nacht

       zum Gedenktag des

       Johannes vom Kreuz

 


 


51. Jahreswoche

 

Sunset Meditation adventlich


 

17. Sunset-Meditation, 18 h

18. Sunset-Meditation, 18 h

19. Sunset-Meditation, 18 h

20. Sunset-Meditation, 18 h

21. Sunset-Meditation, 18 h