Ablauf II

 

18.50 Uhr   

Richten des Platzes

 

18.55 Uhr   

In Meditationshaltung

 

19.00 Uhr  

Kurzes Zazen

 

19.10 Uhr  

Rezitation

 

19.15 Uhr  

 Zazen

 

19.40 Uhr  

Kinhin

 

19.55 Uhr  

Zazen

 

20.20 Uhr  

Kinhin

 

20.30 Uhr  

Zazen

 

20.55 Uhr  

Friedensritual

 

21.00 Uhr  

Ende

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lebendigkeit



 

Vielen ist bewusst, dass wir unser Leben immer weniger unmittelbar berühren.

 

Gegen diesen Verflachungstrend  entsteht eine neue Kultur der Intensität.

 

Sie sucht nach echter und wirklicher Lebendigkeit, die wir nicht von außen importieren, sondern aus uns selber gewinnen.

 

Sie wächst an gegen die gleichzeitig entstehende Reduktion des Menschlichen auf ein digitales Bildschirmformat und gegen die bloß virtuelle Umarmung per optischem Zeichen, die unsere Sehnsucht nach Authentizität und Beziehung nicht stillt.  

 

Sie verwechselt Lebendigkeit nicht mit spritzigen Sensationen, äußeren Events, vielen Wortgeräuschen oder punktueller Intensität.

 

Sie sucht Leben aus spirituellem Quell und nicht aus dem "Mehr von allem" oder dem "Wieder was Neues". 

 

Sie findet und pflegt innere Qualität und nicht Masse von außen.  Sie setzt auf Nachhaltigkeit.

 

Sie widersteht zwanghaften Optimierungsversuchen, die aus einem gewöhnlichen Tag das Maximum herausquetschen wollen,

 

Sie hält der Unmenge von beschleunigten Attacken auf unser authentisches Menschsein stand.

 

bs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

LITERATUR

 

 

Frieden

 

 

Dalai Lama

Seid Rebellen des Friedens

Der neue Appell an die Welt

 

 

 

 

Barbara von Meibom

Deutschlands Chance

Mit dem Schatten versöhnen

 

 

 

 

 

Friedenspreisträger  des deutschen Buchhandels

 

 

2018

Jan Assmann

Totale Religion

Ursprünge und formen puritanischer Verschärfung

 

 

 

2016

Carolin Emcke

Gegen den Hass

 

 

2015

Navid Kermani

Ansprache aus Anlass der Verleihung des Friedenspreises

 

 

 

 

Aktuelle Hinweise

 

Gerald Hüther

Würde

Was uns stark macht - als Einzelne und als Gesellschaft

 

Jaffa Zins

Scheindele

Gedichte

 

"Als Überlebende des Holocaust wurde ich Zeugin dessen, was der Mensch dem Menschen antun kann. Das spiegelt sich in meinen Gedichten wieder. Meine Gedichte helfen mir das andere Licht  im dunklen Tunnel der Schöpfung zu finden."

 

 

Gehmeditation & Pilgern

 

Thich Nhat Than

Einfach Gehen

Über das Gehen

Gehmeditaton

 

 

 

Erwin Döll

Markus Hillinger

Das Zen des glücklichen Wanderns

Schritt um Schritt zu sich selbst kommen

 

 

 

Franz Alt u.a.

Aufbruch zur Achtsamkeit

Wie Pilgern mein Leben verändert.

 

 

Gisbert Greshake

Gehen

Wege, Umwege, Kreuzwege

 

 

 

 

 

Klaus Bovers

Christine Paxmann

Kraftquelle Gehen

Gehen und Lebensglück

 

 

 

 

 

White Plume Sangha

Zen

 

 

Bernard Glassman

Zeugnis ablegen

Buddhismus als engagiertes Leben

  

Bernard Glassman

Anweisungen für den Koch

Lebensentwurf eines Zen-Meisters

 

Taizan Maezumi Roshi

Bernard Tetsugen Glassman Roshi

Erleuchtung, was ist das?

 

 

 

Bernard Glassman

Das Herz der Vollendung

Unterweisungen eines westlichen Zen-Meisters

 

 

Bernard Glassman

Konstantin Wecker

Die revolutionäre Kraft des Mitgefühls

Liedermacher meets Zen

 

 


Kathleen Battke (Hg.)

Ascheperlen

Pearls of Ash & Awe

20  Years of Bearing Witness in uschwitz withh Bernie Glassman & Peacemakers Friedenspraxis in Auschwitz

 

 

 

 

 

Sanbo Kyodan

Kamakura

 

 Koun Yamada

 

 Koun Yamada

 Das Tor des Zen

 Grundlagen und Praxis

 

 

 

 

 

Hugo Enomiya Makibi Lassalle, SJ

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Mein Weg zum Zen

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

ZEN Unterweisung

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Leben im neuen Bewusstsein

Ausgewählte Texte zu Fragen der Zeit

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Am Morgen einer besseren Welt

Der Mensch im Durchbruch zu einem neuen Bewusstsein

 

H.M. Enomiya-Lassalle, SJ

ZEN - Weg zur Erleuchtung

Einführung und Anleitung

 

 

 

 

 

 

Glassman-Lassalle Linie

 

 

Niklaus Brantschen, SJ

Pia Gyger

Mit Bernhard Stappel, Hildegard Schmidtfull, Marcel Steiner

Via Integralis

Wo Zen und christliche Mystik sich begegnen

Ein Übungsweg

 

Niklaus Brantschen, SJ

Auf dem Weg des Zen

Als Christ Buddhist

 

Pia Gyger

Mensch verbinde Erde und Himmel

Christliche Elemente einer kosmischen Spiritualität

 

 

Pia Gyger

Maria - Tochter der Erde und Königin des Alls

Vision einer neuen Schöpfung

 

 

Pia Gyger

Hört die Stimme des Herzens

Werdet Priester und Priesterinnen der kosmischen Wandlung

 

 

Dieter Wattenweiler

Der wahre Mensch ohne Rang und Namen - Zen im Westen

 

 

 

Anna Gamma

Ruhig im Sturm

Zen-Weisheiten für Menschen, die Verantwortung tragen

 

 

 

 

 

Herzgrund Sangha

Zen

 

Stefan Bauberger, SJ

Der Weg zum Herzgrund

Zen und die Spiritualität der Exerzitien

 

 

 

Bodhi-Sangha

Zen

 

 

AMA Samy, SJ

ZEN - Der große Weg ist ohne Tor

 

AMA Samy

Zen und Erleuchtung

Zen-Meditationen eines Zen-Meisters

 

 

AMA Samy

ZEN

Erwachen zum ursprünglichen Gesicht

 

 

 

Weitere Empfehlungen

 

Ruben Habito

Zen leben - Christ bleiben

 

 

Shunryu Suzuki

Seid reine Seide und scharfer Stahl

Das geistige Vermächtnis des großen ZEN-Meisters

 

Shunryu Suzuki

Zen-Geist

Anfänger-Geist

 

 

Thich Nhat Hanh

Das Herz von Buddhas Lehre

Leiden verwandeln - Die Praxis des glücklichen Lebens

 

 

Ajahn Brahm

Die Kuh, die weinte

Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück

 

 

Ajahn Brahm

Der Elefant, der das Glück vergaß

Buddhistische Geschichten, um Freude in jedem Moment zu finden.

 

 

 

 

Kodo Sawaki

Zen ist für nix gut

 

 

 

Kodo Sawaki

Zen ist die größte Lüge aller Zeiten

 

 

Karl Brunnhölzl

Das Herzinfarktsutra

Ein neuer Kommentar zum Herzsutra

 

 

Wüstenväter & Wüstenmütter

 

 

Weisung der Väter Apophetegmata Patrorum

 

 

Martirij Bagin und Andreas A. Thiermeyer

Meterikon

Die Weisheit der Wüstenmütter

 

 

Gabriele Ziegler

Die Wüstenmütter

Weise Frauen des frühen Christentums

 

 

Matthias Dietz (Hrsg.)

Kleine Philokalie

Belehrungen über das Gebet

 

 

Hans Conrad Zander

Als die Religion noch nicht langweilig war

Die Geschichte der Wüstenväter

 

 

Jakobus Kaffanke, OSB, Cyrill Schäfer u.a.

Das Schauen Gottes wieder erlangen

Kontemplation als Leben des inneren Menschen und als Herz des Mönchtums

 

 

 

 

 

 

 

Kontemplation Karmel

 

 

 

Edith Stein

Kreuzeswissenschaft

Studie über Joannes a Cruce

 

Hanna-Barbara Gerl

Unerbittliches Licht

Edith Stein

Philosophie-Mystik-Leben

 

Edith Stein

Wege der Gotteserkenntnis

Studie über Dionysius Areopagita

 

Waltraud Herbstrith (Hrsg.)

Edith Stein

Aus der Tiefe leben

Ein Textbrevier

 

Teresa von Avila

Wohnungen der inneren Burg

 

Teresa von Avila

Das Buch meines Lebens

Autobiographie

 

Teresa von Avila

Weg der Vollkommenheit

 

Peter Dyckhoff

Aus der Quelle schöpfen

Das innerliche Gebet nach Teresa von Avila

 

Teresa von Avila

Gedanken zum Hohelied

 

Teresa von Avila

Ich bin ein Weib und obendrein kein gutes

Portrait der Heiligen in ihren Texten

 

Erika Lorenz

Weg in die Weite

Die drei Leben der Teresa von Avila

 

 

Johannes vom Kreuz

Empor den Karmelberg

 

Johannes vom Kreuz

Der geistliche Gesang

 

Johannes vom Kreuz

Die dunkle Nacht

 

Johannes vom Kreuz

Lebendige Liebesflamme

 

Johannes vom Kreuz

Worte von Licht und Liebe

 

 

 

 

Kontemplation Zisterzienser

 

 

 

Bruno Fromme (Hrsg.)

Die neue Spiritualität der Zisterzienser im 12. Jahrhundert

 

 

Bernhard von Clairvaux

Sämtliche Werke 

Bände V+VI

Sermones super Cantica  Canticorum

Predigten über das Hohelied

lateinisch-deutsch

 

Bernhard von Clairvaux

Rückkehr zu Gott

Die mystischen Schriften

 

Bernhard von Clairvaux

Das Herz weit machen

Kontemplation und Weltverantwortung

 

Bernhard von Clairvaux

Weil mein Herz bewegt war

 

Bernhard J. Vosicky

Bernhard über Bernhard

Geistliche Lehren des heiligen Bernhard von Clairvaux

 

Gerhard Wehr, Hg.

Der Mystiker Bernhard von Clairvaux

 

Wolfgang Buchmüller, Hg.

Von der Freude, sich Gott zu nähern

Beiträge zur zisterziensischen Spiritualität

 

 

 

Kontemplation

 

 

 

Willi Massa (Hrsg.)

Wolke des Nichtwissens

Brief persönlicher Führung

Anleitung zur Meditation

 

 

Richard Rohr

Pure Präsenz

Sehen lernen wie die Mystiker

 

 

 

Richard Rohr

Wer loslässt, wird gehalten

Das Geschenk des kontemplativen Gebetes

 

 

Franz Jalics

Der kontempative Weg

Ignatianische Impulse

 

 

 

Simon Peng-Keller

Kontemplation

Einübung in ein achtsames Leben

 

 

 

Gerhard Wehr

Nirgend Geliebte wird Welt sein als innen

Lebensbilder der Mystik im 20. Jahrhundert

 

 

 

 

Willigis Jäger

Kontemplation

 

 

 

 

 

Interreligiöses

 

 

Sebastian Painadath, SJ

Der Geist reißt Mauern nieder

Die Erneuerung unseres Glaubens durch interreligiösen Dialog

 

Sebastian Painadath, SJ

Wir alle sind Pilger

Gebete der Welt

 

 

 

Sebastian Painadath, SJ

Das Sonnengebet

 

 

 

 

 

 

 

Integrales Denken

 

Teilhard de Chardin

Das göttliche Milieu

Ein Entwurf des Innern Lebens

 

Teilhard de Chardin

Das Herz der Materie

Kernstück einer genialen Weltsicht

 

 

 

Ken Wilber

Integrale Spiritualität

 

 

 

Ken Wilber

Integrale Vision

 

 

 

Ken Wilber

Eine kurze Geschichte des Kosmos

 

 

 

 

 

Physik, Medizin

 

 

 

Amit Goswami

Das bewusste Universum

 

 

 

Roland Röpers u.a.

Was unsere Welt im Innersten zusammenhält

Hans-Peter Dürr im Gespräch

 

 

 

Ulrich Schnabel

Die Vermessung des Glaubens

Forscher ergründen, wie Glaube entsteht und warum er Berge versetzt.

 

Wolf Singer,

Matthieu Ricard

Hirnforschung und Meditation. Ein Dialog.

 

 

 

Jin Kabat-Zinn

Gesund durch Meditation

 

 

 

Ulrich Ott

Meditation für Skeptiker

Ein Neurowissenschaftlwer erklärt den Weg zum Selbst

 

 

 

Peter Sedlmeier

Die Kraft der Meditation

Was die Wissenschaft darüber weiß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  


JAHRESGRUPPEN

 

MITTWOCHS UND DONNERSTAGS

 

 

 

 

 


  

Unsere Jahresgruppe am Mittwoch besteht seit 18 Jahren. In ihr kontemplieren Menschen,

die in die Übung eingeführt sind

und sich um eine tägliche, persönliche Übungspraxis bemühen.

 

2018 wird sie durch die Jahresgruppe am Donnerstag ergänzt. In ihr üben Menschen, die  in den letzten beiden Jahren hinzu gekommen sind.

 

 

 

 

 

 

 

JAHRESGRUPPEN

 

 

AM MITTWOCH UND AM DONNERSTAG

 

 

 

Unsere beiden Gruppen am Abend sind als Jahresgruppen gedacht.  Die Plätze werden daher zunächst für diejenigen reserviert, die sich das Jahr über ein regelmäßiges Üben in einer Gruppe wünschen. 

 

Die restlichen Plätze stehen für Menschen zur Verfügung, die nicht regelmäßig kommen möchten oder erst einmal kosten wollen, ohne sich an die Gruppe  zu binden.

 

Auch Menschen, die gerne mit uns auf Jakobswegen pilgern und meditieren wollen, können grundsätzlich die Jahresgruppen besuchen, um unsere Übungsweise kennenzulernen und einzuüben.

 

Man kann wahlweise in der Mittwochsgruppe oder in der Donnerstagsgruppe einen Platz reservieren.  Zur Teilnahme braucht es in jedem Fall eine schriftliche Anmeldung. Diese liegt spätestens am Abend bereit und ist  vor dem Beginn der Gruppe auszufüllen.

 

Für die Jahresgruppen gelten zwei verschiedene Gestalten:

Mal gilt der Ablauf I in der rechten, mal der Ablauf II in der linken Spalte.  

 

  • Ablauf I beinhaltet einen Vortragsimpuls
  • Ablauf II eine zusätzliche Einheit von Zazen/Kontemplation und Rezitation.

 

Die Termine beider Gruppen sind zeitlich parallel gestaltet. Grundsätzlich besteht daher die Möglichkeit bei einer Verhinderung auch mal zum anderen Wochentag zu wechseln.

 

 

 

  

Tee und Beisammensein

19.00 Uhr bis 21.00 Uhr  

  

 

 

 

JAHRESGRUPPEN


TERMINE UND ZEITEN 2019        

 

 

 

 

Jahresgruppe mittwochs, 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr, 32 Abende

09.01. - 16.01. - 23.01. - 30.01. - 06.02. -  13.02. - 20.02. - 27.02. - 06.03. - 13.03. - 20.03. - 27.03. - 03.04. - Pause  –  08.05. - 15.05. -22.05. - 29.05. - 19.06. - 26.06. - Pause - 07.08. - 14.08. - 21.08. -  28.08. - 04.09. - 11.09. - 18.09. - 25.09.  - Pause – 23.10. - 30.10. - 06.11. - 13.11. - 20.11. (Abschluß mit Teerunde) .  

 

 

 

Jahresgruppe donnerstags, 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr, 32 Abende

10.01. - 17.01. - 24.01. - 31.01. - 07.02. -  14.02. - 21.02. - 28.02. - 07.03. - 14.03. - 21.03. - 28.03. - 04.04. - Pause  -  09.05. - 16.05. - 23.05. - 30.05. - 20.06. - 27.06. - Pause - 08.08. - 15.08. - 22.08. - 29.08. -  05.09. - 12.09. - 19.09. - 26.09. -  Pause – 24.10. - 31.10. -07.11. - 14.11. - 21.11. (Abschluß mit Teerunde)

 

Anmeldeformular bei uns erhältlich:  Anmeldeschluß ist der 01.12.2018

 

 

 

JAHRESGRUPPEN


LEITUNG UND ORT

 

 

 

Wir sind froh unsere Gruppen als Paar leiten zu können:

Bernhard Schille, Kontemplationslehrer und freier Seelsorger

Christiane Singer-Schille, Sozialpädagogin

 

Das Anshin Schalom ZENtrum für Kontemplation ist ein über rund 20 Jahre sorgsam entwickelter Ort der Stille und der Meditation. Wir üben in folgenden Räumen unseres Anwesens in der Brühlstr. 21 in Theley (Saar):

 

 

  • Johannes vom Kreuz - Übungsraum  im Garten
  • Edith Stein - Raum der Stille

 

Bei warmen Temperaturen im Sommer können kleine Gruppen bis max. 8 Personen auch auf an unseren Gartenteich üben.

 

 

  • Steg der Kontemplation

 

 

 

 

 

 

 

 

JAHRESGRUPPEN


GAST SEIN - DANA

 

Jeder und jede Angemeldete kann bei uns unabhängig von seiner Weltanschauung oder Religion zu Gast sein. Er verpflichtet sich, unsere Wünsche an Gäste zu respektieren. Man findet sie auf unserer Homepage unter

 

  • Gast sein

 

Wir nehmen für unser Tun kein Honorar und keine Kursgebühr und freuen uns über Geschenke zum Betrieb des ZENtrums und zu Lebensunterhalt. Näheres findet sich unter

 

  • Dana

 

 

 

 

 

  

JAHRESGRUPPEN


BEISPIEL VORTRAGSIMPULS

 

 

  

Abendgruppe 26.4.2017


  

RELIGION IM STERBEN - SPIRITUALITÄT IM WACHSEN              Auszug


  

Zen ist keine Religion. Zen ist ein reiner Erfahrungsweg. Daher kann jeder Zen praktizieren, ob er nun Jude oder Buddhist, Christ oder Moslem ist und selbstverständlich auch, wenn er keiner Religion angehört oder sich als Atheist, Nihilist oder anders sieht.


Zazen – wie wir es üben – ist ganz ursprüngliches, unvermengtes Zazen. Es hat einen langen Entwicklungsweg hinter sich, der über Indien nach China und von dort nach Japan führte.

 

Yamada Koun Roshi war ein prägender und bedeutender Vertreter des sogenannten Laien-Zen in Japan: Er ging über 2 wichtige Grenzen. Einmal gehört er zu denjenigen in Japan, die das Tabu brachen und die Übung aus dem klösterlichen Kontext herauslösten.  Er hatte erkannt: Zazen ist nichts für besonders Begabte oder für Mönche allein. Die Übung gehört der ganzen Welt, nicht nur ins Kloster.  Koun Yamada übte und lehrte daher bei sich zu Hause und nach seiner Arbeit als Personalleiter eines großen Klinikums. Er tat es zusammen mit seiner Frau, die dort Ärztin war.  Zazen mitten im gewöhnlichen Alltag.   

 

Er ging auch über eine zweite Grenze hinaus: Er ernannte Menschen aus anderen Religionen zu Lehrern und Meistern des ZEN.  Lassalle lernte bei ihm, Niklas Brantschen, Willigis Jäger, Paul Shepherd und viele andere, welche die Übung dann nach dem christlichen Westen brachten. Zen lebt heute in der säkularen Moderne und in Kontexten von ganz unterschiedlichen Religionen.


  

Wie geht das zusammen, die  vielen Religionen und die Praxis des Zen, die ja im Buddhismus entstand? Im Strombett des Buddhismus gewachsen gilt Zen dennoch als das „wilde“ Kind, weil es sich der Festlegung durch Worte und Lehre entzieht und vollständig auf die subjektive Erfahrung setzt.


  

Zen ist jenseits aller Worte. Fort mit allem Denken und Erklären.

Es gibt nur ein geheimnisvolles, schweigendes Verstehen.“

 

Huang Po.


  

Im Zen lässt sich am eigenen Leibe erfahren, worüber Religionen sinnen und reden, Worte und Rituale machen, Denkwelten Glaubenssysteme und Fühlräume ausbilden. Lehren und Riten der Religionen zielen auf Bedeutungs- und Sinngebung: In Wort, Bild, Klang oder in Symbolhandlungen sprechen sie Verstand, Gefühle und Gemüt des Menschen an.

Das Gegenständliche ist ihre Welt. Da liegen auch ihre Grenzen.

 

Religionen sind selber nicht das, wovon sie Auskunft geben. Sie verkörpern selten, was sie feiern. Sie sind niemals "Gott". Ihre Ausdrucksgestalten sind Wegweiser auf Tieferes, auf ETWAS  oder auf WEN: Aber sie sind nicht das, worauf sie zeigen.  Religionen sind Kultur nicht Natur.


Religion ermöglicht auch Erfahrungen und Erleben, aber ein fühliges. Wesensbegegnung beginnt gerade dort, wo solch schönes Erfahren an eine Grenze stößt.  Tiefenerfahrung braucht ein Transzendieren aller Ausdrucksgestalten in Bild, Wort und Musik. Sie wartet jenseits von Wort und Klang auf uns.  Sie widerfährt einem persönlich, nicht durch Gruppen oder durch kollektive laute Vollzüge, sondern meist im Maß persönlicher Sammlung und Hingabe, oft in der Stille und im Schweigen.

 

Religionen sind einander ähnlich wie  verschieden. Manchmal scheinen sie sogar gegensätzlich zu sein. Das nicht alles gleich klingt, sondern hier Vielfalt herrscht, ist ein großer Reichtum, den wir genießen und bestaunen. In der bunten Vielfalt der Religion drückt sich die uneinholbare Weite der Transzendenz aus, sobald sie in Gestalten ausdrücklich wird.


Zen macht zu den Religionen nichts dazu. Zazen ist jedoch eine Art Einlösung der religiösen Versprechen: Hier treffen wir, was Religionen nur in Aus-drücken darzustellen versuchen.

Darin beginnen wir Religionen von einer tieferen Warte aus zu kapieren, auch die eigene.

Zazen vertieft daher meist das religiöse Leben.

 

Was wir möglicherweise glauben: z.B. dass wir aus Gott stammen, durch ihn und in ihm wahres Leben finden: Da hinein führt uns Zazen allerdings jenseits von Lippenbekenntnissen. Aus der religiösen Lehre der Religion und aus geglaubter Wahrheit wird im Exerzitium des Zazen wird dann die ganzheitliche Realisation in unserem Leib, unserer Seele und unserem Geist.  Realisation meint: Das verwirklicht sich in uns. Wir sind Buddha. Wir sind Christus. (...)

 

Religionen scheinen vielerorts in einem Sterbeprozess zu sein.  Genau besehen stirbt eine bestimmte Gestalt von Spiritualität. Es handelt sich um eine wortreiche und bildstarke, die sich mit optischer Vielfalt und sinnlichen Reizen vernetzt. Es handelt sich meist um eine Art von Spiritualität, die Menschen etwas vorsetzt und sie so faktisch nicht selber suchen lässt Das kommt in unseren Tagen ans Ende. Religion bietet äußere Haltepunkte in Ritualen und Lehren, aber erspart sich die Einführung auf einen praktischen Übungsweg.

 

Spiritualität, die nicht praktiziert, kann nicht überzeugen. Spiritualität, die dem Anspruch der Mündigkeit des Subjektes  nicht entspricht,  leistet keinen echten Beitrag mehr zur Glaubens- und Lebensvertiefung.  Religion sieht Menschen immer auch als unmündige  Kinder, die man durch Verkündigung und Katechese in Sachen Glauben unterrichten muß. Funktionäre möchten überzeugen, damit wir annehmen, was geoffenbart und gelehrt wird.  Darin ähneln sich Judentum, Islam und Christenheit, egal was drauf steht: Kirche, Luther, Papst, Tradition, Bibel, Koran oder Tora.

 

Eigene Suchbewegungen werden eher als Betriebsstörung wahrgenommen. Sie sind dazu überflüssig: Es geht nur um innere Aneignung von Gegebenheiten und die Durchdringung offenbarer Vorgaben: Das reicht! Offenbarung geschieht nicht und ist eine offene, sie ist bereits geschehen und vollständig. Wir selber sind solange ok, solange wir uns in diesem Rahmen bewegen.

 

Selbst was zu finden, wird oft als private Bastelei des Ego abgewertet. Mitlaufen reicht! Bis heute gilt in monotheistischen Religionen die subjektive und autonome Suche nach der eigenen Wahrheit und deren Erfahrung mehr oder weniger als eitle Anmaßung, die in die Irre führt.  Das moderne Subjekt wird abgewertet zugunsten eines kollektiven Geistes; Macht und Patriarchat werden mit Parolen wie "Gemeinsam auf dem Weg"  beschönigt und in ihrem unkontrolliertem Gewaltpotential verharmlost.

 

 

In den westlichen Religionen wurden sehr wohl Wege spiritueller Tiefenerfahrung ausgebildet, aber sie bleiben in Klöstern verborgen, werden nicht mehr gegangen und noch viel weniger gelehrt. Es fehlt daher an herausfordernder  Zumutung, die es für einen spirituellen Weg braucht.  "Menschen verhungern an reich gedeckten Tischen."  Schöne Bilder, bunte Kirchenräume und satte Orgelklänge stillen eher oberflächliche Bedürfnisse nach Wohlgefühl, Schönheit und Trost, kindliche Sehnsüchte nach Halt und Geborgenheit oder orale oder soziale Bedürfnisse nach Sättigung.

 

Es gibt Lesemeister und keine Lebensmeister. Die Exerzitienkultur verflacht und stirbt.  Kirchen werden dem Anspruch des modernen Individuums nicht mehr gerecht. Die Zeit höriger, folgsamer Schafe, die sich fertige Filme vorführen lassen um auf vorgefertigte Fragen wortreiche  Antworten zu suchen, ist gottlob vorbei! Von oben verordnetes Gut in sicheren, aber engen Kisten, das geht nicht mehr.

 

Die Moderne sucht Gewissheit aus eigener, innerster Erfahrung. Dazu bräuchte es Qualität aus eigener Tiefenerfahrung  und Ermutigung zu Übungswegen statt vieler schöner Worte, gebürsteter Rituale und aufwendiger Events.  Die Berufsgruppe von reich bezahlten Kirchenbeamten mit nicht gepflegter sondern verödeter eigener Spiritualität  kann kein Brot reichen, dass sie sich selber abgewöhnt hat. Sie kann nicht spirituell begleiten, da sie meist unbegleitet ist.

 

Kirchen bedienen daher eher das Bedürfnis Kind zu bleiben, statt erwachsen zu werden und selbstständig zu gehen. Ihnen reicht ein Kollektiv von Messdienern. Den Kinderherzen schenkt Religion Glanz und Autorität. Sicherheitsbedürfnisse und Träume werden voll bedient. Hier bekommt man noch etwas Festes, an das man sich halten kann, ein Tragetuch, damit man nicht selbst zu gehen braucht. Man wird von geweihten Häuptern, von einer vorgeblich reinen Männerncrew geführt und manchmal verführt. Auf solche soll man hören, die selber nicht mehr hören, aber grapschen. Welch ein Graus!

 

Das tiefe Bedürfnis nach Selbstwerdung und Selbsttranszendenz wird freiwillig an andere z.B. die Religion  des "Money"- Theismus abgereten. Moneytheismus hat enormen Zulauf.  Man findet ihn gar eingesickert in das, was sich Religion oder Konfession nennt. 

 

Moneytheismus gibt sich als Religion der Erlösung. Doch trotz teurer Torturen und beständiger Ausgaben und Anschaffungen erlöst sie nicht. Dennoch scheint ihre Bindungskraft sehr stark.  Viele jagen ihr nach. So gibt es auch bei den sogenannten Erlösten nur mehr goldig aufpeppte Konserven mit gängigen Aufschriften des Mainstreams. Der Lärm von Versprechen und lauten Worten ist unüberhörbar.  Viel zu viel wird geredet und dauernd geschwätzt.  

 

Das ist einfach wachsender Lärm ohne ansprechende Bedeutung, dazu meist Selbstbespiegelung und gegenseitiges Bauchpinseln, wenn nicht noch schlimmer.

Das geht zu Ende.

 

Gottlob!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ablauf I 

 

 

18.50 Uhr

Richten meines Platzes

 

  

18.55 Uhr

Gesammelt in Meditationshaltung

 

 

19.00 Uhr

Zazen/Kontemplation

Sitzen in Stille

 

 

19.15 Uhr

Vortrag

 

 

 

19.40 Uhr

Kinhin/Gehmeditation

 

 

19.50 Uhr

Zazen und Kontemplation

Sitzen in Stille

 

 

20.15 Uhr

Gehmeditation/Kinhin 

 

  

20.30 Uhr

Zazen/Kontemplation

Sitzen in Stille

 

 

20.55 Uhr

Friedensritual

 

 

21.00 Uhr

Ende 

 

 

Im Sommer üben wir Gehen in Achtsamkeit im Brühlpark. Dieser Übungsabschnitt braucht dann ca. 20 Minuten.  

 

 

 

 

 

 

 

  

 

  

  

 

 


 

TERMINKALENDER

 

Dezember


49. Jahreswoche


 

03. Adventsexerzitien

04. Adventsexerzitien

05. Adventsexerzitien

06. Adventsexerzitien

07. Adventsexerzitien

 

Neu!

08. IN MEMORIAM

      Bernard Glassman

        + 04.11.2018

        Tag des Gedenkens

        10 Uhr

 


50. Jahreswoche

 

Sunset - Meditation adbentlich
 

10. Sunset-Meditstion 18 h

11. Sunset-Meditation, 18 h

12. Sunset-Meditation, 18 h

13. Sunset-Meditation, 18 h

14. Sunset-Meditation, 18 h

 

14. Wachsein für Frieden

       Meditieren in die Nacht

       zum Gedenktag des

       Johannes vom Kreuz

 


 


51. Jahreswoche

 

Sunset Meditation adventlich


 

17. Sunset-Meditation, 18 h

18. Sunset-Meditation, 18 h

19. Sunset-Meditation, 18 h

20. Sunset-Meditation, 18 h

21. Sunset-Meditation, 18 h