Gesprächszeiten

 

Montag bis Freitag

17.45 Uhr

11.00 Uhr

Samstag

12.15 Uhr

 

 

 

Zeiten des Mitübens

bei Begleitung

 

täglich 

12.00 Uhr

19.00 Uhr

 

 

 

 

Wovon du siehst, dass es deine Seele im Einklang mit Gott will, das tue,   

und du wirst dein Herz bewahren.“

 

Apophetgmata

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Den anderen belehren ist das gleiche, wie ihn anklagen.“ 

 

Vater Abbas

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles ist austragen

und dann gebären.

Jeder Eindruck

und jeder Keim eines Gefühls

ganz in sich,

 im Dunkel,

im Unsagbaren,

Unbewussten,

dem eigenen Verstande Unerreichbaren

sich vollenden lassen

und mit tiefer Demut

und Geduld

die Stunde der Niederkunft

einer neuen Klarheit abwarten (...)

 

Rilke


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Seele hat alle Kunst und alles Wissen in sich.

Und alles, was man von außen ausüben mag,

das ist das Erwecken der Kunst und des Wissens.

 

 

Meister Eckehart 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

LITERATUR

 

 

Frieden

 

 

Dalai Lama

Seid Rebellen des Friedens

Der neue Appell an die Welt

 

 

 

 

Barbara von Meibom

Deutschlands Chance

Mit dem Schatten versöhnen

 

 

 

Friedenspreis des deutschen Buchhandels

 

 

 

2016

Carolin Emcke

Gegen den Hass

 

 

2015

Navid Kermani

Ansprache aus Anlass der Verleihung des Friedenspreises

 

 

Ascheperlen

Zeugnisse aus 20 Jahren Friedenspraxis in Auschwitz

 

 

White Plume Sangha

Zen

 

 

Bernard Glassman

Zeugnis ablegen

Buddhismus als engagiertes Leben

  

Bernard Glassman

Anweisungen für den Koch

Lebensentwurf eines Zen-Meisters

 

Bernard Glassman

Das Herz der Vollendung

Unterweisungen eines westlichen Zen-Meisters

 

 

 

 

Sanbo Kyodan

Kamakura

 

 Koun Yamada

 

 Koun Yamada

 Das Tor des Zen

 Grundlagen und Praxis

 

 

 

 

 

Hugo Enomiya Makibi Lassalle, SJ

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Mein Weg zum Zen

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

ZEN Unterweisung

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Leben im neuen Bewusstsein

Ausgewählte Texte zu Fragen der Zeit

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Am Morgen einer besseren Welt

Der Mensch im Durchbruch zu einem neuen Bewusstsein

 

H.M. Enomiya-Lassalle, SJ

ZEN - Weg zur Erleuchtung

Einführung und Anleitung

 

 

 

 

 

 

Glassman-Lassalle Linie

 

 

Niklaus Brantschen, SJ

Pia Gyger

Mit Bernhard Stappel, Hildegard Schmidtfull, Marcel Steiner

Via Integralis

Wo Zen und christliche Mystik sich begegnen

Ein Übungsweg

 

Niklaus Brantschen, SJ

Auf dem Weg des Zen

Als Christ Buddhist

 

Pia Gyger

Mensch verbinde Erde und Himmel

Christliche Elemente einer kosmischen Spiritualität

 

 

Pia Gyger

Maria - Tochter der Erde und Königin des Alls

Vision einer neuen Schöpfung

 

 

Pia Gyger

Hört die Stimme des Herzens

Werdet Priester und Priesterinnen der kosmischen Wandlung

 

 

 

 

Dieter Wattenweiler

Der wahre Mensch ohne Rang und Namen - Zen im Westen

 

 

 

 

 

 

 

 

Herzgrund Sangha

Zen

 

Stefan Bauberger, SJ

Der Weg zum Herzgrund

Zen und die Spiritualität der Exerzitien

 

 

 

Bodhi-Sangha

Zen

 

 

AMA Samy, SJ

ZEN - Der große Weg ist ohne Tor

 

AMA Samy

Zen und Erleuchtung

Zen-Meditationen eines Zen-Meisters

 

 

AMA Samy

ZEN

Erwachen zum ursprünglichen Gesicht

 

 

 

Weitere Empfehlungen

 

Ruben Habito

Zen leben - Christ bleiben

 

 

Shunryu Suzuki

Seid reine Seide und scharfer Stahl

Das geistige Vermächtnis des großen ZEN-Meisters

 

Shunryu Suzuki

Zen-Geist

Anfänger-Geist

 

 

Thich Nhat Hanh

Das Herz von Buddhas Lehre

Leiden verwandeln - Die Praxis des glücklichen Lebens

 

 

Ajahn Brahm

Die Kuh, die weinte

Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück

 

 

Ajahn Brahm

Der Elefant, der das Glück vergaß

Buddhistische Geschichten, um Freude in jedem Moment zu finden.

 

 

 

 

Kodo Sawaki

Zen ist für nix gut

 

 

 

Kodo Sawaki

Zen ist die größte Lüge aller Zeiten

 

 

Karl Brunnhölzl

Das Herzinfarktsutra

Ein neuer Kommentar zum Herzsutra

 

 

Wüstenväter & Wüstenmütter

 

 

Weisung der Väter Apophetegmata Patrorum

 

 

Martirij Bagin und Andreas A. Thiermeyer

Meterikon

Die Weisheit der Wüstenmütter

 

 

Gabriele Ziegler

Die Wüstenmütter

Weise Frauen des frühen Christentums

 

 

Matthias Dietz (Hrsg.)

Kleine Philokalie

Belehrungen über das Gebet

 

 

Hans Conrad Zander

Als die Religion noch nicht langweilig war

Die Geschichte der Wüstenväter

 

 

Jakobus Kaffanke, OSB, Cyrill Schäfer u.a.

Das Schauen Gottes wieder erlangen

Kontemplation als Leben des inneren Menschen und als Herz des Mönchtums

 

 

 

 

 

 

 

Kontemplation Karmel

 

 

 

Edith Stein

Kreuzeswissenschaft

Studie über Joannes a Cruce

 

Hanna-Barbara Gerl

Unerbittliches Licht

Edith Stein

Philosophie-Mystik-Leben

 

Edith Stein

Wege der Gotteserkenntnis

Studie über Dionysius Areopagita

 

Waltraud Herbstrith (Hrsg.)

Edith Stein

Aus der Tiefe leben

Ein Textbrevier

 

Teresa von Avila

Wohnungen der inneren Burg

 

Teresa von Avila

Das Buch meines Lebens

Autobiographie

 

Teresa von Avila

Weg der Vollkommenheit

 

Peter Dyckhoff

Aus der Quelle schöpfen

Das innerliche Gebet nach Teresa von Avila

 

Teresa von Avila

Gedanken zum Hohelied

 

Teresa von Avila

Ich bin ein Weib und obendrein kein gutes

Portrait der Heiligen in ihren Texten

 

Erika Lorenz

Weg in die Weite

Die drei Leben der Teresa von Avila

 

 

Johannes vom Kreuz

Empor den Karmelberg

 

Johannes vom Kreuz

Der geistliche Gesang

 

Johannes vom Kreuz

Die dunkle Nacht

 

Johannes vom Kreuz

Lebendige Liebesflamme

 

Johannes vom Kreuz

Worte von Licht und Liebe

 

 

 

 

Kontemplation Zisterzienser

 

 

 

Bruno Fromme (Hrsg.)

Die neue Spiritualität der Zisterzienser im 12. Jahrhundert

 

 

Bernhard von Clairvaux

Sämtliche Werke 

Bände V+VI

Sermones super Cantica  Canticorum

Predigten über das Hohelied

lateinisch-deutsch

 

Bernhard von Clairvaux

Rückkehr zu Gott

Die mystischen Schriften

 

Bernhard von Clairvaux

Das Herz weit machen

Kontemplation und Weltverantwortung

 

Bernhard von Clairvaux

Weil mein Herz bewegt war

 

Bernhard J. Vosicky

Bernhard über Bernhard

Geistliche Lehren des heiligen Bernhard von Clairvaux

 

Gerhard Wehr, Hg.

Der Mystiker Bernhard von Clairvaux

 

Wolfgang Buchmüller, Hg.

Von der Freude, sich Gott zu nähern

Beiträge zur zisterziensischen Spiritualität

 

 

 

Kontemplation

 

 

 

Willi Massa (Hrsg.)

Wolke des Nichtwissens

Brief persönlicher Führung

Anleitung zur Meditation

 

 

Richard Rohr

Pure Präsenz

Sehen lernen wie die Mystiker

 

 

 

Richard Rohr

Wer loslässt, wird gehalten

Das Geschenk des kontemplativen Gebetes

 

 

Franz Jalics

Der kontempative Weg

Ignatianische Impulse

 

 

 

Simon Peng-Keller

Kontemplation

Einübung in ein achtsames Leben

 

 

 

Gerhard Wehr

Nirgend Geliebte wird Welt sein als innen

Lebensbilder der Mystik im 20. Jahrhundert

 

 

 

 

Willigis Jäger

Kontemplation

 

 

 

 

 

Interreligiöses

 

 

Sebastian Painadath, SJ

Der Geist reißt Mauern nieder

Die Erneuerung unseres Glaubens durch interreligiösen Dialog

 

Sebastian Painadath, SJ

Wir alle sind Pilger

Gebete der Welt

 

 

 

Sebastian Painadath, SJ

Das Sonnengebet

 

 

 

 

 

 

 

Integrales Denken

 

Teilhard de Chardin

Das göttliche Milieu

Ein Entwurf des Innern Lebens

 

Teilhard de Chardin

Das Herz der Materie

Kernstück einer genialen Weltsicht

 

 

 

Ken Wilber

Integrale Spiritualität

 

 

 

Ken Wilber

Integrale Vision

 

 

 

Ken Wilber

Eine kurze Geschichte des Kosmos

 

 

 

 

 

Physik, Medizin

 

 

 

Amit Goswami

Das bewusste Universum

 

 

 

Roland Röpers u.a.

Was unsere Welt im Innersten zusammenhält

Hans-Peter Dürr im Gespräch

 

 

 

Ulrich Schnabel

Die Vermessung des Glaubens

Forscher ergründen, wie Glaube entsteht und warum er Berge versetzt.

 

Wolf Singer,

Matthieu Ricard

Hirnforschung und Meditation. Ein Dialog.

 

 

 

Jin Kabat-Zinn

Gesund durch Meditation

 

 

 

Ulrich Ott

Meditation für Skeptiker

Ein Neurowissenschaftlwer erklärt den Weg zum Selbst

 

 

 

Peter Sedlmeier

Die Kraft der Meditation

Was die Wissenschaft darüber weiß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Wo du siehst, dass deine Seele Ruhe hat und keinen Schaden erleidet, dort lass dich nieder.“

 

 

Apophtegmata



 

 WEGE UND LÖSUNGEN AUS DER STILLE

 

BEGLEITUNG

 

 

VON HERZ ZU HERZ

 

 

Unsere persönliche Begleitung geschieht von Mensch zu Mensch und von Herz zu Herz. Sie setzt nicht allein auf den Austausch von Worten und Gedanken im Gespräch, sondern auf Befruchtung aus innerem Quell.  Darin orientiert sie sich an der Kunst der Begleitung, wie sie in den Sprüchen der Wüstenväter (Apophtegmata) überliefert ist.

 

Diese Ausrichtung geschieht auf der Basis kontemplativer Praxis durch den Begleitenden. „Dasein aus Stille“ ist ihr besonderes und über Beratung oder Therapie hinaus reichendes spirituelles Fundament.  Ihr Begleiter dient ihren Fragen, Suchbewegungen und Anliegen aus seiner eigenen, mehrstündigen täglichen Praxis von Zazen. Diese Verortung im Schweigen schenkt der Begleitung ihre von innen gewonnene Kompetenz und ihre spezifische Qualität.

 

Spirituelle Begleitung hört Ihre Fragen und wendet sich dahin, wo unsere tiefsten Ressourcen schlummern. Wir machen uns nicht fest in einer ausschließlich mentalen oder psychischen Zentrierung. Worte und Gedanken, Gefühle und Befindlichkeiten achten und gewichten wir, auch wenn wir nicht im Anschauen verweilen sondern darüber hinaus gehen. Das bedeutet eine Offenheit für Tiefenimpulse, die nicht unserem Denken entspringen und  eine Achtsamkeit für Bereiche jenseits spürbarer, psychischer Wirklichkeiten.  

 

Solche Orientierung erlaubt keinen direkten Zugriff und relativiert technische Raffinesse im Gesprächsprozess. Im Maße gemeinsamer Offenheit und stiller Empfänglichkeit erreicht Weiterführendes unser Herz und bildet sich langsam in eine nicht gänzlich fassbare und dynamische Gestalt einer Antwort auf unsere Fragen.



  

Alles ist austragen und dann gebären.

Jeder Eindruck und jeder Keim eines Gefühls

ganz in sich, im Dunkel, im Unsagbaren, Unbewussten,

dem eigenen Verstande Unerreichbaren

sich vollenden lassen und mit tiefer Demut und Geduld

die Stunde der Niederkunft

einer neuen Klarheit abwarten (...)
  

Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt

und getrost in den Stürmen des Frühlings steht ohne Angst,

dass dahinter kein Sommer kommen würde. Er kommt doch.
  

Aber er kommt nur zu den Geduldigen,

die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge, so sorglos still und weit.


Rilke



  

Feine Achtsamkeit, große Weite, aufmerksames Horchen und ein deutlicher Herzton, genährt aus dem innerem Leersein des "not knowing" werden Ihnen gut tun und Ihnen und Ihren inneren Bewegungen einen  weiten Raum  ermöglichen.   

Wir sind überzeugt: Gute Richtungsanzeigen und tragfähige Antworten finden wir nicht allein aus eigenen Überlegungen, schon gar nicht aus blinden Bauchreflexen oder wechselhaften Gefühlen, noch weniger durch Rat von außen, sondern aus der eigenen Herzenstiefe. Unsere Seele grenzt an die Ewigkeit und schöpft aus dem Unendlichen. Aus dem Seinsgrund zeigen sich Lösungen, die wir nicht mühsam konstruieren und suchen müssen. Sie führen uns weiter als selbstgemachte Strategien. Leichtigkeit und Ruhe sind ihre Indikatoren.



  

Die Ruhe darf nicht gewonnen werden, bevor sie von Gott gesendet wird.“

Wüstenväter





Drei Freunde werden Mönche. Einer von ihnen nimmt sich vor, Streitenden zum Frieden zu verhelfen. Der zweite beschloß, Kranke zu pflegen. Der Dritte ging in die Wüste, um in der Einsamkeit die Stille zu gewinnen. Der Erste mühte sich mit großer Hingabe um den Streit und die Konfklikte der Menschen. Mit mäßigem Erfolg: Er vermochte längst nicht alles in Ordnung zu bringen oder gar zu versöhnen. Irgendwann wurde er sehr müde und besuchte erschöpft und ein wenig entmutigt den Zweiten, der sich um Kranke kümmerte. Auch diesem war es keineswegs gelungen, sein Vorhaben zu vollenden. Er hatte sich zwar echt ins Zeug gelegt, aber nun war er ausgebrannt und mit seinen Kräften am Ende und viel zu schwach, um sein Vorhaben weiter zu führen. Da beschlossen die beiden, dem Dritten in der Wüste einen Besuch abzustatten und zu schauen, was aus ihm geworden war. Sie erzählten von ihrem ehrlichen Bemühen und von ihrer anstrengungen Verausgabung. Dann baten sie ihn zu erzählen, was er selber erreicht habe. Der Mönch aus der Wüste zögerte und dachte eine kurze Zeit nach. Dann goß er Wasser in ein Gefäß und sagte zu seinen Freunden:

Gebt auf das Wasser acht!“ Dieses war sehr trübe und unruhig. Nach einer Weile wies er auf das Wasser und sagte: „Schaut, wie ruhig und wie klar das Wasser geworden ist.“ Und wie sie sich zum Wasser beugten, nahmen sie wie in einem Spiegel ihre eigenen Gesichter im stillen Wasser wahr: Sie sahen sich selbst. Da sagte der dritte Mönch zu ihnenen: „So geht es dem, der in ständiger Spannung lebt und sich immer ablenken läßt. Erst wenn er stille wird, besonders hier in der Einsamkeit, kommt er zu sich selbst.   

Apophtegmata


 

Spirituelle Begleitung lädt Sie dazu ein, diese Haltungen im Rahmen einer eigenen meditativen Praxis fortzubilden oder auszubilden. Ein eigener Übungsweg erleichtert, bereichert und  intensiviert den Fortgang der Begleitung sehr. Allerdings stellt er keine Voraussetzung für einen hilfreichen Begleitprozess dar.



  

Die Altväter der Vorzeit begaben sich in die Wüste und machten nicht nur sich selber gesund, sondern wurden auch noch Ärzte für andere. Wenn aber einer von uns in die Wüste geht, dann will er andere früher heilen, als sich selbst. Und dann kehrt unsere Schwäche zu uns selbst zurück und unsere letzten Dinge werden ärger als die ersten. Und daher heißt es für uns: Arzt, heile dich vorher selber!“

Antonius

 

 

 

 

SPIRITUELLE AUSRICHTUNG




  

ICH BIN EINZIGARTIG – STERNENSTAUB UND LIEBESLIED   



  

Spirituelle Begleitung sieht jeden Menschen als einzigartiges Individuum. An der Erfindung jedes menschlichen Unikates hat die Evolution eine unvorstellbar lange Zeit gearbeitet. Spirituelle Begleitung orientiert sich an dieser zeitlich-kosmischen Einbindung des Menschen, welche die Basis seiner Selbstbestimmung ist.  Spirituelle Begleitung ist daher von grundsätzlicher Achtung und tiefer Demut jedem Menschen gegenüber geprägt. Jeder Mensch ist ein Wunderwerk des Lebens, in dem die Schöpfung damit begonnen hat, ein Liebeslied anzustimmen.




  



  

EINS WERDEN – VIELE TÖNE SCHAFFEN EINE SYMPHONIE   



  

Der Mensch ist Schöpfung aus Ewigkeit. Er macht sich nicht selber, sondern findet sich vor in seiner Sehnsucht nach Selbsttranszendenz und Ganzwerdung. In Einklang mit sich selber kommen, das bedeutet die vielen Segmente, Sedimente und unterschiedlichen Strömungen zu einer guten Einheit zu bringen. Alle Zeiten, Räume und Ereignisse der Erde und des Universums tragen wir in uns, dazu unsere generationsübergreifende, familiäre und biographische Prägung. Spirituelle Begleitung würdigt diese Vorgabe. Sie möchte ermutigen, bestärken und unterstützen, diese großartige Vielfalt in einer aktuell stimmigen Identität zu einen. Alles darf dazu gehören und seinen Platz behalten oder finden. Nichts ist falsch und muss weg. Spirituelle Begleitung öffnet über diese Vorgaben hinaus den Raum für Gnaden, die uns finden wollen.   



  



  

HEILWERDEN AUS TIEFEM QUELL   



  

Spirituelle Begleitung achtet die Herausforderung der Bewusstwerdung und Einswerdung und fördert sie. Dabei gilt ihr Augenmerk benannten seelischen Befindlichkeiten, Unruhen und Krisen. Oft sind sie Ausgangspunktpunkt wichtiger Reifungsschritte. Gerade die Schatten und die unbelichteten Winkel unseres Herzens wollen gesehen sein. Wunden und Verletzungen suchen nach Berührung und Heilung. Spirituelle Begleitung hilft zu schauen und wahrzunehmen, was ist und hält die Tür auf für heilende Ressourcen aus tieferem Quell. Spirituelle Begleitung wirkt nicht aus eigenem Tun und Machen. Sie ist in dem Maße stark, als sie selber am Quell weilt und für sein Wasser durchlässig wird. Ihre Grundlage ist das tägliche Exerzitium, das im sozialen Kontakt wirksam wird und heilsam wirkt. Das stärkste Moment spiritueller Begleitung ist das Wohnen bei sich selber und in Gott.   



  

MENSCHWERDUNG VON INNEN   



  

Menschliche Identität ist lebendig und beweglich. Als dynamische Einheit ermöglicht sie Lernen, Entfaltung und Reifung bis zum Lebensende hin. Ihre fließend-stabile Daseinsweise übersteigt stets von Neuem jede Fixierung in einer vorläufigen Gestalt. Maß und Orientierung findet der Reifungsprozess im Laufe des Lebens immer stärker aus dem tiefsten Inneren, wo Ewiges die Impulse setzt. Wir schöpfen im Zuge unserer Entwicklung in wachsendem Maße aus uns entzogenen Räumen, wo wir selber nichts herstellen aber empfangen können. Spirituelle Begleitung lädt ein solcher Berührung jenseits des lauten und vordergründigen  Ich's. Sie weist zum Seinsgrund hin, wo unser aller Heimat ist. Spirituelle Begleitung ermutigt die Öffnung für zarte und unmerkliche Anhauchungen aus der Tiefe. Behutsam weckt sie schlummernde Ressourcen. Schlichtes Dasein im Atem entbindet solch heilsame Kräfte.



  

WECKEN, WAS IN MIR WARTET   



  

Menschliches Dasein trägt alle Weisheit und alles Wissen in sich. Spirituelle Begleitung ist die Kunst, den Lösungen, die in jedem Menschen bereits parat liegen, aus dem Wege zu treten. Es gilt vielmehr, der Selbstkompetenz im Seinsgrund Raum zu geben, sie zu locken und zu fördern, sie zu ermutigen und zu stärken. Denn aus dem Wesensgrund zeigen und formen sich Wandlungsprozesse, die weit über Veränderungen hinausreichen.



Die Seele hat alle Kunst und alles Wissen in sich.

Und alles, was man von außen ausüben mag,

das ist das Erwecken der Kunst und des Wissens.


Meister Eckehart



Eins mit der innersten Mitte, beginnt ein manchmal eindrucksvoller Vorgang der Weitung und Entfaltung, der Lösung von Spannung und Starre, der keine Beschreibung erfordert. Unser neues Leben wächst, indem wir zu uns selber kommen und dem Lebensruf in uns folgen. Würde stammt aus Sein, nicht aus Tun. Die Stimme des Lebens kommt ohne Wortlaut aus. Sie ist aus Schweigen. Spirituelle Begleitung achtet Pausen und Zwischenräume, schafft Stille und Selbstbegegnung im Schweigen, damit die Bühne leer wird, auf der ES wirksam werden kann. Der feine Spross Leben darf nicht im Zugriff erstickt und durch Wortlärm niedergemacht werden.



  



GESTALTEN DER BEGLEITUNG





BEGLEITUNG IM GESPRÄCH IN ZEITEN DER KRISE UND DER WANDLUNG



Gemeinsam vereinbaren wir einen (z.B. wöchentlichen) Rhythmus spiritueller Begleitung im Gespräch. Integraler Bestandteil ist die freiwillige eigene Übung im Rahmen der Klausur: 1x oder 2x 25 Min. Schweigemeditation im Anschluss an das Gespräch.   

Je nach persönlicher Voraussetzung und Lage stimmen wir ergänzende, kontemplative Angebote ab, welche helfen können, Wandlungen zu initiieren und Lösungen für ihren Lebensweg zu befördern. Im Vorgespräch lernen wir uns kennen, prüfen ein mögliches Zusammenspiel und stimmen uns einvernehmlich ab.



  

Verhalte dich immer, wie einer der anfängt, und wo du auch bist,

lass dein eigenes Wort nicht Macht über dich gewinnen, und du wirst Ruhe finden.“

Apophtegmata



  

LEBENSBEGLEITUNG ( UND BEGLEITUNG ÜBENDER )



  

Bei dieser Begleitung erwartet Sie in jedem Jahresquartal i.d.R. ein Gespräch. Für Mediterende wird so jeder einzelne Übungsabschnitt des Jahres qualifiziert, vertieft und begleitet. Auch hier besteht die Einladung, die offene Klausur und andere Übungsgelegenheiten des ZENtrums zur Förderung des eigenen spirituellen Weges zu nutzen.



  

Wenn er aus meinem Schweigen keinen Nutzen zieht,

dann kann er es auch nicht aus meiner Rede.“


  

Apophtegmata



  

SPIRITUELLE BEGLEITUNG - EINZELGESPRÄCH  



  

Grundsätzlich haben Sie auch die Option, spontan und bei Bedarf ein Gespräch anzufragen.

Teilen Sie uns einfach Ihren Gesprächswunsch per Fon mit einem Terminvorschlag mit.


  


  

Am Tag der Erleuchtung Buddhas, und am Hochfest Maria Immaculata, 08.12.2016  Bernd Schille und Christiane Singer-Schille

 

 

 IHR BERATER


Bernhard Schille, Diplomtheologe, Pastoralreferent a.D., Schriftsteller, Kontemplationslehrer der Via Integralis, freier Seelsorger, Künstler.


  • 20 jährige intensive Praxis in Zen und Kontemplation bei Gisela Storz, Pia Gyger, Niklas Brantschen, Alois Berger, Franz-Xaver Jans-Scheidegger, Anna Gamma, Willigis Jäger, AMA Samy, Sebastian Painadath, Willi Massa,  Paul F. Shepherd u.a.  Nach 3-jähriger Schulung bei Bernhard Stappel und Hildegard Schmittfull wurde er 2011 von Pia Gyger und Niklas Brantschen im Lassallehaus der Jesuiten in CH Bad Schönbrunn zum Lehrer der Via Integralis in der Glassman-Lassalle Gruppe ernannt.
  • Diverse Ausbildungen in Beratung und Psychotherapie (Familienaufstellungen, klientenzentrierte und systemisch Beratung und Therapie, Traumatherapeutische Fortbildungen)
  • Fortbildungen in Yoga, Eutonie, Qi Gong, Gebärden, Shiatsu, Ausdruckstanz, Meditativem Tanz, Ausbildung zum Meditationsbegleiter

 

Bernhard lebt heute als Eremit in Theley und pflegt eine alltägliche zwei bis dreistündige Klausur im Üben von Zazen/Kontemplation. Seit 18 Jahren hat er  mit seiner Frau zusammen das ZENtrum für Kontemplation und spirituelle Begleitung mit entwickelt. Dort gibt er die Übung an Gäste weiter und widmet sich der spirituellen Begleitung von Menschen.     

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 Mein schönstes Gedicht

ich schrieb es nicht

aus tiefsten Tiefen stieg es

ich schwieg es

 

Mascha Kalecko

 

 

 

  

IHR BEGLEITER

 

 

 

 

Bernhard Schille, Schriftsteller, Kontemplationslehrer Via Integralis, freier Seelsorger


  • 20 jährige intensive Praxis in Zen und Kontemplation bei Gisela Storz, Pia Gyger, Niklas Brantschen, Alois Berger, Franz-Xaver Jans-Scheidegger, Anna Gamma, Willigis Jäger, AMA Samy, Paul F. Shepherd, Katharina  Shephard u.a.  Nach 3-jähriger Schulung bei Bernhard Stappel und Hildegard Schmittfull wurde er 2011 von Pia Gyger und Niklas Brantschen im Lassallehaus der Jesuiten in CH Bad Schönbrunn zum Lehrer der Via Integralis-Lassalle Kontemplationsschule in der Glassman-Lassalle Gruppe ernannt.
  • Diverse Ausbildungen in Beratung und Psychotherapie
  • Fortbildungen in Yoga, Eutonie, Qi Gong, Gebärden, meditativem Tanz 

Bernhard lebt heute als Eremit in Theley und pflegt eine alltägliche 2 stündige Klausur im Üben von Zazen. Seit 18 Jahren hat er  mit seiner Frau zusammen das ZENtrum für Kontemplation und spirituelle Begleitung entwickelt. Dort gibt er die Übung an Gäste weiter und widmet sich der spirituellen Begleitung von Menschen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nein, nicht euch ist es bestimmt, die Knospen zu erschließen zu Blüten. Schüttelt die Knospe, schlagt sie;

Es geht über eure Macht, sie blühen zu machen. Eure Berührung beschmutzt sie, ihr zerreißt sie in Stücke und werft sie in den Staub. Aber keine Farben erscheinen und kein Duft.

Ach, nicht euch ist es bestimmt, die Knospen  zu erschliessen zu Blüten.

Er, der die Knospen öffnen kann,

 tut es einfach.

Er schenkt ihr einen Blick und der Lebenssaft strömt durch die Adern. Auf seinen Hauch breitet die Blume ihre Flügel und flattert in den Wind. Farben brechen heraus wie Sehnsüchte, der Duft verrät ein süßes Geheimnis.

Er, der die Knospen öffnen kann, tut es einfach.

  

 

Tagore

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

Reifen wie der Baum,

der seine Säfte nicht drängt

und getrost in den Stürmen

des Frühlings steht

ohne Angst,

dass dahinter kein Sommer kommen würde.

Er kommt doch.


Aber er kommt

nur zu den Geduldigen,

die da sind,

als ob die Ewigkeit vor ihnen läge, so sorglos, still und weit.


Rilke

 

 

 

 

 

   

 OKTOBER 2018  

 

 

TERMINKALENDER


 

42. Jahreswoche 


15. Abendmenü + Nachlese    

      für Jakobspilger 18 h

15. Wachsein für Frieden

      Meditieren in die Nacht

      19 h bis 23 h

16. Sunset Meditation, 19 h

17. Jahresgruppe plus  19 h 

18. Jahresgruppe plus 19 h 
   
   
 

43. Jahreswoche  
   
  

22. Sunset Meditation, 19 h

23. Sunset Meditation, 19 h

24. Jahresgruppe plus  19 h

25. Jahresgruppe plus  19 h

26. Kontemplation + Tanz

      Aramäischer Jesus, 19 h

27. Dasein für Frieden

       9 h – 12 h   


 
 

44. Jahreswoche 
 

29. Sunset Meditation, 19 h

30. Sunset Meditation, 19 h

31. Beide Jahresgruppen 19h

 

 

 


 

TERMINKALENDER

 

November



45. Jahreswoche


05. Sunset Meditation! 19h  

06. Sunset Meditation, 19 h  

07. Jahresgruppe Mittwoch 08. Jahresgruppe Donnerstag

09. Sunset Meditation, 19 h



46. Jahreswoche

  
  

12. Sunset Meditation, 19 h

13. Sunset Meditation, 19 h

14. Jahresgruppe Mittwoch,  15. Jahresgruppe Donnerstag,

16. Schnupperabend für

       Interessierte, 19 h 

 

 

 


 

47. Jahreswoche

 

19. Sunset Meditation, 19 h  

20. Sunset Meditation, 19 h

21. Jahresgruppe Mittwoch

22. Jahresgruppe Donnerstag

23. Sunset Meditation, 19 h

24. Dasein für Frieden, 9 h

 


 

48. Jahreswoche


26. Sunset Meditation, 19 h

27. Sunset Meditation, 19 h

28. Abschluss der Jahres-

      gruppen mit Tee

30. Christliche Kontemplation

       + Tanz, 19 h

 

 


 

TERMINKALENDER

 

Dezember


49. Jahreswoche


02. Adventsexerzitien Start

       15 h bis 16.30 h

03. Adventsexerzitien

04. Adventsexerzitien

05. Adventsexerzitien

06. Adventsexerzitien

07. Adventsexerzitien

07. Wachsein für Frieden

      Meditieren in die Nacht

       Vorabend zum Hochfest

       Maria Immaculata

       Concepta und zum Tag des

       Erwachen Buddhas


50. Jahreswoche


10. Adventsexerzitien

11. Adventsexerzitien

12. Adventsexerzitien

13. Adventsexerzitien

14. Adventsexerzitien

14. Wachsein für Frieden

       Meditieren in die Nacht

       zum Gedenktag des

       Johannes vom Kreuz



51. Jahreswoche

 

Sunset Meditation adventlich


 

17. Adventsmeditation, 19 h

18. Adventsmeditation, 19 h

19. Adventsmeditation, 19 h

20. Adventsmeditation, 19 h

21. Adventsmeditation, 19 h